Oberländisches Turnfest Reichenbach 2017

Oberländisches Turnfest Reichenbach im Kandertal – 16.06-18.06 2017

Am Freitag starteten die neun Einzelturner des TV Oberburg in das Oberländisches Turnfest in Reichenbach. Den Beginn machten die K6 Turnerinnen im Einzelgeräteturnen. Mit ein paar Wacklern von Sara Wüthrich und einer noch nicht ganz auskurierten Verletzung von Miriam Berger erturnten die beiden nicht immer die gewünschten Noten, lieferten jedoch letztendlich mit dem 13. (Miriam, 35.05) und 22. (Sara, 33.85) Schlussrang gute Ergebnisse ab.

Kurz danach starteten auch unsere vier Leichtathleten in verschiedenen Disziplinen mit ihrem Wettkampf. Bei den Frauen gingen Rossella Sala und Sara Neuhaus an den Start und zeigten solide Leistungen. Obwohl Rossella beim Weitsprung nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnte, erreichte sie mit 1810 Punkten den guten 8.Rang. Für Sara N. lief der Wettkampf etwas besser und sie erkämpfte sich den 11.Rang (2237 Punkte) und somit eine der begehrten Auszeichnungen.

Bei den Männern nahmen Damian Ingold und Kevin Mori den 4 Kampf in Angriff. Damian erkämpfte sich mit guten Leistungen in allen Disziplinen den 25.Rang (2739 Punkte) und wurde mit einer Auszeichnung belohnt. Auch Kevin konnte in den Wurfdisziplinen glänzen, bis ihn seine Leiste zum Aufgeben zwang. Dadurch landete er schlussendlich auf dem 31.Rang mit 2072 Punkten.

Zum Schluss starteten noch unsere Turnerinnen und Turner in den Kategorien 5, Damen und Herren. Unsere K5 Turnerin Sarina Sommer zeigte an allen Geräten sehr schöne Übungen und erturnte sich dadurch den sensationellen 4.Rang (37.10). Mit lediglich 5/100 Punkte verpasste sie das Podest hauchdünn, durfte jedoch ebenfalls eine Auszeichnung entgegennehmen. Auch Sandra Bösiger turnte ihre Übungen schön vor, landete wegen einem Patzer am Boden jedoch “nur” auf dem 13.Rang (34.85). Nicht ganz so gut lief es unserem einzigen Turner Hansueli Weber, der in seiner Kategorie den 7.Rang (42.55) belegte.

Den Abend liessen die TurnerInnen zusammen mit der Zeltaufbau Crew, die in der Zwischenzeit unser Zelt aufgebaut hatten, gemütlich beim Grillen ausklingen. Ein paar zogen danach noch los um das Barzelt auszutesten.

Genau zum Sonnenaufgang um 5:30 Uhr Samstag früh besammelten sich die restlichen noch müden, jedoch motivierten Oberburger TurnenInnen am Bahnhof um sich auf den Weg ans Turnfest zu machen. Dort angelangt trommelte Isabelle Leuenberger sogleich alle zusammen, um mit dem einstudierten Wettkampftanz allen die Müdigkeit aus den Knochen zu schütteln. Danach starteten wir mit Geräteturnen, Schleuderball und Fachtest Unihockey in den 1. Teil des Vereinswettkampfs. Mit einem gelungenen Programm an den Schaukelringen überzeugten die Geräteturner die Wertungsrichter und wurden mit  der Note 9.00 belohnt. Beim Schleuderball wurden sehr gute Weiten geworfen, was mit der super Note 9.71 endete. Die Unihockeyler hatten auf den Fachtestanlagen mit sehr schwierigen Bodenverhältnissen zu kämpfen. Dadurch lief es leider nicht so rund und somit kamen sie schlussendlich nur auf eine Note von 8.41.

Im zweiten Wettkampfteil standen die Gymnastik und die Pendelstafette auf dem Plan. Mit einer sauber durchgeturnten Gymnastik erreichten die Gymnastikerinnen eine gute Note von 8.93, welche für das nächste Turnfest sicher noch Luft nach oben lässt. Auch bei der Pendelstafette ersprinteten sich die Turner und Turnerinnen eine gute Zeit und wurden mit der Note 8.95 belohnt.

Im dritten und somit letzten Wettkampfteil gingen dann noch die Turner und Turnerinnen vom Fachtest Allround und Weitsprung an den Start. Im Fachtest konnten nicht alle Teams ihre Bestleistungen abrufen. Letztendlich ergab sich die Note 8.78. Dafür lief es beim Weitsprung umso besser. Die Springer und Springerinnen erkämpften sich mit tollen Leistungen die super Note 9.53.

Damit war der Turnfestwettkampf zu Ende und wir konnten beim Apéro auf unsere guten Leistungen anstossen. Da wir schon sehr früh unseren Wettkampf beendet haben, hatten wir genug Zeit den anderen Vereinen zuzuschauen und die strahlende Sonne zu geniessen.

Nach dem Znacht zog es dann die meisten von uns (zwei Turner haben am Nachmittag schon zu tief ins Bierglas geschaut und verschliefen den Abend) Richtung Festzelt, wo einige noch bis in die frühen Morgenstunden verweilten.

Am Sonntag packten alle, mehr oder weniger ausgeschlafenen Turner und Turnerinnen, mit an und halfen der Zeltcrew alles aufs Auto zu verladen.

Schlussendlich belegten wir mit 26.81 Punkten in der 1.Stärkeklasse den guten 13.Rang und können auf ein schönes und gelungenes Turnfest zurückblicken.

Miriam Berger, 22.06.2017

     

Schweizermeisterschaft im Vereinsturnen

Rothrister- Cup und SMV in Widnau- Saison Abschluss bei top Wetter

Am 27. August fuhren wir mit den Gymnastikerinnen und den Geräteturnern nach Rothrist. Bei heissen Temperaturen wurde schon das Aufwärmen zur Schwitzpartie. In der Halle waren die Temperaturen aber angenehm, so dass unsere Turner alles aus sich herausholen konnten. Die Anstösser waren einmal mehr in Topform wodurch es in der Synchronität nur wenig auszusetzen gab. Dabei wurden sogar verpasste Einätze gekonnt vertuscht ;).  Auch gab es nur sehr wenige Stürze und so wurden die Turner mit einer Note von 9.31 belohnt.  Auch die Leiterinnen wurden für ihre Arbeit belohnt, gab es doch für die Programmgestaltung die volle Punktzahl von 3.0.

Am Nachmittag waren noch die Gymnastikerinnen an der Reihe. Beim Einturnen haben sich Einige schon die Füsse auf dem heissen Boden verbrannt und ordentlich geschwitzt. Es lief auch im Gymnastik gut und vor lauter Strahlen und Lachen waren die Münder am Schluss richtig ausgetrocknet. Auch wenn es in der Ausführung und Synchronität noch Patzer gab, wurden wir mit der Note 9.04 belohnt. Die abkühlende Dusche genossen alle sehr auch wenn sie nur kurz anhielt. Wir verpflegten uns noch mit Spagetti bevor danach die Meisten gleich die Heimreise in Angriff nahmen.

 

Schweizermeisterschaft Vereinsturnen in Widnau

Am 10. September starteten wir am frühen Morgen mit zwei Bussen in Richtung Widnau. Verpflegt wurden alle mit Gipfeli und Süssigkeiten, spendiert vom Leiterteam. Die Hinfahrt wurde bereits zum Riesenspass fand doch zwischen den beiden Bussen eine Fotochallenge statt. Wobei die ganzen akrobatischen Einlagen wohl nicht immer ganz legal waren.

Angekommen in Widnau machten sich die Gymnastikerinnen bereits bereit für ihren letzten Auftritt in der Saison. Die Nervosität war zu spüren, starteten wir doch neben so vielen Top-Vereinen. Wir erhielten die Note 8.51 was doch zu Enttäuschung führte, hatten wir doch Wochen zuvor noch hart trainiert. An was es gelegen hat, weiss man leider nicht so recht, sei es die Ausführung von jedem Einzelnen die Harmonie in der Gruppe oder letztlich das Programm was die Wertungsrichter bemängelt haben.  Nichts desto trotz war die Teilnahme eine wichtige Erfahrung für Alle.

Am Nachmittag waren noch die Geräteturner an der Reihe. Die Synchronität war wiederum sehr gut, bei den Einzellausführungen kann sicher noch einiges verbessert werden. So erhielten wir am Schaukelring die Note 8.78. Nach dem Abschluss unserer Einsätze zog es Einige in die Badi andere liessen sich von den Vorführungen der anderen Vereine inspirieren. Nach dem Nachtessen verschwanden wir noch schnell im Festzelt, was wie ausgestorben war, so dass Sam und Joel kurzerhand für eine Dance Einlage sorgen musste. Gut gibt es noch solche Vereine, die nach eher durchzogenen Leistungen die gute Laune behalten.  Anschliessend machten wir uns auf die Heimreise, mussten doch unsere Fahrer noch fit genug sein (Merci Wägi und Remo fürs fahren). Der eine Bus mutierte kurzerhand zum Partybus und so wurde lautstark zu Patent Ochsner oder alten Bravo Hits mitgesungen und ein paar Bierli gekillt ;). Alles in allem ein gelungener Saisonabschluss, zumindest was die Stimmung anging.

Öii Baba

19.09.2016

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Schweizermeisterschaft Vereinsturnen Yverdon – 12.09.2015

Letzten Samstag turnten unsere 15 Gymnastikerinnen an der Schweizermeisterschaft im Vereinsturnen in Yverdon. Bereits während dem Einturnen “schüttete” es wie aus Kübeln.. Leider regnete es auch immer noch als unsere Turnerinnen um 18.40 Uhr ihr Programm turnten. Es zeigten alle eine gute solide Leistung und der Regen schien unseren Gyk-Frauen definitiv nichts auszumachen. Am Schluss wurde die Note 9.22 erturnt und es reichte für den 15. Platz. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einem kurzen Besuch in der Bar machte sich der TV anschliessend wieder auf den Heimweg ins Emmental. Ein grosses Danke an alle mitgereisten Fans!

Rangliste

15.09.2015


 

SM-Vereinsturnen 2014 in Lyss

Am Wochenende vom 13. September 2014 stand der Saisonabschluss der Aktivriege auf dem Programm. Traditionsgemäss bilden die Schweizermeisterschaften im Vereinsturnen den Abschluss der Freiluftsaison im Vereinsturnen. Nachdem die Turnfeste jeweils vor den Sommerferien stattfinden, ist die Schweizermeisterschaft der unbestrittene Höhepunkt der zweiten Saisonhälfte. In diesem Jahr hatten wir beinahe Heimspiel, fanden die Meisterschaften doch im seeländischen Lyss statt.

26 Turnerinnen und Turner reisten also gemeinsam frühmorgens nach Lyss um an den Schaukelringen und im Gymnastik Kleinfeld ihr Bestes zu geben. Nachdem die Vorbereitung nicht optimal war – in der Gymnastik Kleinfeld fehlten gegenüber der ersten Saisonhälfte nicht weniger als 8 Turnerinnen, was zu vielen Umstellungen führten und auch im Schaukelringteam kam es immer wieder zu Absenzen, dass leider nicht ideal trainiert werden konnte – waren wir gespannt, wie unsere Leistungen ausgehen werden.

Der Turnverein Oberburg wäre aber nicht der TVO wenn wir am Wettkampftag jeweils unsere beste Leistung überhaupt zeigen können. Mit dem besten Programm der gesamten Saison erreichten wir an den Schaukelringen die Note 8.65. Die Synchronität passte, ebenso zeigte das Training der vorangegangenen Wochen an der Einzelausführung seine Früchte. Auch wenn wir uns notenmässig ein bisschen mehr erhofft hatten, durften wir mit der Leistung mehr als zufrieden sein. In einem Hochklassefeld, das vom Spektakel anderer Vereine noch nie überboten wurde, fanden wir uns in der Schlussrangliste im hinteren Feld. In Anbetracht der bescheidenen Ambitionen und im Wissen, dass die Konkurrenz gross und überaus hochklassig war, wurde dennoch auf die gute Leistung angestossen und wir durften sehr zufrieden sein.

Unserer zwölf Turnerinnen auf dem Kleinfeldrasen waren rund 3 Stunden nach den Geräteturnerinnen und Turner an der Reihe. Bei schönem Sonnenschein machten wir uns auf, es dem Schaukelringteam gleich zu tun, und zum Saisonabschluss nochmals Alles zu geben. Ein paar Unsicherheiten hier und dort drückten etwas auf die Note. Nachdem die Wertungsrichter das Fazit gezogen hatten, stand 9.03 auf der Anzeigetafel. Das geschulte Auge mag zu sagen, dass die Bewertung zwar äusserst streng war, wir aber mit dem Saisonfinale – unter den eingangs erwähnten Wechseln im Team – durchaus ebenfalls sehr zufrieden sein durften. Mit dem 9. Schlussrang lagen wir einmal mehr relativ knapp hinter einem Diplomrang.

Dank dem super Wetter und der guten Stimmung genossen wir alle gemeinsam noch ein paar Stunden die hochklassigen Wettkämpfe. Da es beim Turnverein Oberburg an den Schweizermeisterschaften aktuell mehr ums Dabeisein geht, bietet dieser Wettkampf immer wieder die Gelegenheit neue Ideen für die Programme der kommenden Saisons zu sammeln und vor allem ob dem alle Jahre steigenden Niveau der Spitzenvereine zu staunen.

Zufrieden und etwas müde nach der langen Freiluftsaison startet die Aktivriege nun in die kurze Zwischensaison bevor das Training für die Turnervorstellung Ende Januar 2015 beginnt um dabei auch bereits neue Elemente aus den Wettkampfprogrammen 2015 einzustudieren.

Rangliste (www.stv-fsg.ch)

Fotoalbum

Team Masters Egg

Team Masters Egg 2014

Zum ersten Mal überhaupt reiste die Aktivriege als Vorbereitung für die zwei Wochen danach folgenden Schweizermeisterschaften im Vereinsturnen an das Team Masters in Egg im Kanton Zürich. Mit etwas Glück ergatterten wir einen Startplatz, denn diese werden aufgrund der bisherigen Teilnahmen und Losglück erteilt.

Im Wissen darum, dass wir uns so unmittelbar vor der SMV gegen eine enorm starke Konkurrenz aus der gesamten Schweiz messen mussten, reisten wir frühmorgens doch etwas angespannt ins Zürcherland. Durch das Leiterteam um Oberturner Christian von Allmen und die Leiterinnen der Schaukelringtruppe respektive Gymnastik Kleinfeld Equipe bereiten sich konzentriert auf die Einsätze vor. Als erste Gruppe durften die Geräteturner an die Schaukelringe. Mit einer soliden Vorführung, aber noch zwei-drei kleinen Patzern gelang es unseren TurnerInnen eine gute Leistung abzurufen und eine gute Note von 8.88 Punkten zu erturnen. Diese Note erwies sich in diesem Spietzenfeld als sehr gut und wir durften mit einem guten Gefühl in die letzten Trainings vor der Schweizermeisterschaft, die jeweils zwei Wochen nach dem Team Masters in Egg stattfinden, starten.

Um die Mittagszeit galt es dann für unsere Gymnastikerinnen auf dem Kleinfeld ernst. Seit dem Turnfest mussten wir leider einen wesentlichen Teil der Choreographie umbauen, da nicht weniger als 7 Turnerinnen in der zweiten Saisonhälfte, also Team Masters und der Schweizermeisterschaft, nicht teilnehmen können. In den vorangehenden Trainings wurde eifrig umgebaut und neu einstudiert und pünktlich zum Wettkampf in Egg waren wir soweit. Mit einer ebenfalls sehr soliden Leistung, noch sehr wenige Unsicherheiten und Abzügen in der Synchronität erreichten wir eine Note von über 9. Auch hier zeigte sich das Potenzial, das sich in dieser Gruppe befindet und wir gingen tipmotiviert zurück ins Training zum Saisonabschluss, der SMV in Lyss von Mitte September.

Rangliste (www.tvegg.ch)

SRGYK

Generalversammlung

Generalversammlung 2018

Rund 60 Turnerinnen und Turner konnten vom Vereinspräsidenten Kevin Mori sowie seinen Vorstandskollegen zur 26. Generalversammlung begrüsst werden. Nachdem die ersten ordentlichen Traktanden durch die anwesenden TurnerInnen rasch gutgeheissen wurden, konnte der Verein auch dieses Jahr wieder einige neue Mitglieder begrüssen. Unter grossem Applaus wurden die 9 TurnerInnen der Aktivriege sowie die zwei neuen Mitglieder der Männerriege begrüsst. Damit bestätigt der Verein die erfreuliche Entwicklung mit stetig steigenden Mitgliederzahlen über die letzten Jahre. Mit insgesamt 377 Mitglieder erreicht der aktuelle Mitgliederbestand ein neues Rekordhoch.

Ein spannender Rückblick auf das vergangene Jahr gewährte Präsident Kevin Mori in seiner Jahresrede. Neben der wiederum sehr erfolgreichen Turnervorstellung wurde mit dem Turnfestsieg am Seeländischen Turnfest in Erlach, dem ersten Turnfestsieg in der 122-jährigen Geschichte des Vereins, das Highlight des Jahres 2017 nochmals besonders hervorgehoben.

Auch Jugendriegeobmann Fabian Bütikofer hatte in seinem Bericht so einiges zu erzählen. Mit einem auswärtigen Trainingslager in Fiesch wird der Startschuss für die kommende Wettkampfsaison eingeläutet, welche unter anderen mit dem schnellsten Oberburger sowie dem Verbandsturnfest Oberaargau-Emmental in Langnau einige spannende Höhepunkte bereithält. Ebenfalls wird es im Sommer zu Änderungen in der Struktur der Jugendriegen kommen, mit welchen man den steigenden Mitgliederzahlen gerecht werden will. Natürlich geht auch wieder ein grosser Dank an alle freiwilligen Funktionäre und Leiter, welche in den wöchentlichen Trainings über das Jahr verteilt zusammen rund 1’300 Stunden ehrenamtlichen Einsatz leisten.

Bei einem Blick auf das Jahresprogramm stellte so manches Mitglied fest, dass dieses für den kommenden Sommer besonders vollbepackt ist. Die Aktivriege wird zum Beispiel neben dem Verbandsturnfest Oberaargau-Emmental in Langnau auch am Seeländischen Turnfest in Biel als Titelverteidiger antreten. Neben diversen traditionellen Anlässen wie der Turnfahrt nach Sumiswald oder der Aktivriege- und Männerriegereise stehen vor allem die Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen vom zweiten Septemberwochenende gross im Kalender.

Finanziell steht der Verein weiterhin sehr gesund da. Die von Finanzchef Simon Meier vorgestellte Jahresrechnung wurde von den anwesenden TurnerInnen einstimmig und kommentarlos gutgeheissen.

Bei den Anerkennungen und Ehrungen wurden die zurückgetretenen Funktionäre und LeiterInnen gewürdigt. Pamela Probst trat als Ressortleiterin der Jugendriege Polysport Basis vom letzten ihrer vielen geleisteten Ämter im Turnverein Oberburg zurück. Seit 1999 war sie durchgehend Leiterin und hat nebst ihren Engagements in der Aktivriege insbesondere auch die Jugendriege mit ihrem Einsatz stark mitgeprägt. Unter grossem Applaus wurde auch ihre Demission von den anwesenden Mitglieder zur Kenntnis genommen. Neben den Rücktritten konnte der Verein erfreulicherweise auch wieder mehrere neue Funktionäre sowie drei neue Jugendriegeleiter in ihre Ämter wählen.

Der Höhepunkt des Vereinsjahres 2018 ist bereits länger bekannt. Am Wochenende vom        08. / 09. September 2018 organisiert der Turnverein Oberburg die Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen auf der Schützenmatte in Burgdorf. OK-Chef Bruno Schmidiger informierte die TurnerInnen über den aktuellsten Stand sowie die wichtigsten Informationen rund um diesen Grossanlass. Die Vorbereitungen sind auf Kurs und in den noch zahlreich anstehenden Vorbereitungssitzungen wird an den Detailarbeiten gefeilt. Der gesamte Verein freut sich enorm und fiebert diesem Datum entgegen.

Nach diesem erfreulichen Ausblick beendete der Präsident mit dem Schlusswort die Versammlung offiziell. Mit der bereits zur Tradition gewordenen Hamme und Kartoffelsalat wurde die Versammlung bis in die frühen Morgenstunden würdig ausgeklungen.

Vorstand Turnverein Oberburg


Generalversammlung 2017

Am Freitag, 10. März 2017, fand in der Aula Oberburg die 24. Generalversammlung des Turnvereins Oberburg statt. Einmal mehr war der Raum sehr gut gefüllt – exakt 70 Turnerinnen und Turner lauschten den Worten des Vereinspräsidenten Kevin Mori sowie seinen Vorstandskollegen.

In den letzten Jahren beinahe zur Gewohnheit geworden, konnte der Turnverein auch dieses Jahr wieder Zuwachs verzeichnen. Insgesamt 9 Mitglieder wurden unter grossem Applaus in den Turnverein aufgenommen. Der Totalbestand beträgt aktuell 376 Mitglieder – ein neuer Rekord über die letzten 10 Jahre.

Mit Martin Schneider musste uns ein langjähriges Ehrenmitglied im letzten Jahr verlassen. Als ehemaliger Vereinspräsident und OK-Präsident zum 100-Jahre Jubiläum im 1996 hatte er den Verein stark mitgeprägt. Mit einer Schweigeminute wurde Martin Schneider sowie seinen verdienstvollen Tätigkeiten gedacht.

Im informativen Jahresbericht des Präsidenten wurde das letzte Jahr nochmals Revue passiert. Mit der Erweiterung des Vorstandes, zahlreichen neuen Leiterinnen und Leitern sowie Funktionären ging organisatorisch Einiges. Starke sportliche Leistungen der Jugend, das kantonale Turnfest in Thun sowie die Veteranentagung in Oberburg prägten ein doch etwas ruhigeres Jahr 2016.

Der Jugendriegeobmann Fabian Bütikofer konnte ebenfalls erfreuliche Neuigkeiten verkünden. So ist der Mitgliederbestand gegenüber dem Vorjahr nochmals leicht angestiegen. Man ist stets versucht, mit verschiedenen Events, Anlässen und einem Trainingslager den Verein für die Kinder so attraktiv wie möglich zu gestalten. Dazu gehört natürlich auch ein Dank an die zahlreichen Leiterinnen und Leiter, welche in den wöchentlichen Trainings stets vollen Einsatz leisten.

Finanziell steht der Turnverein sehr gesund da. Die durch Simon Meier wie immer sehr exakt geführte Erfolgsrechnung und Bilanz wurde kurz erläutert, so dass die Versammlungsteilnehmer keine andere Wahl als die einstimmige Genehmigung hatten. Anschliessend konnte auch das sauber erstellte Budget 2017 einstimmig genehmigt werden.

Insgesamt vier Demissionen verzeichnete der Verein dieses Jahr. Nebst zwei Jugendriegeleiterinnen und einem Jugendriegeleiter hat sich Kevin Mori entschieden, sein Amt als Obmann Aktivriege nach acht erlebnisreichen und verdienstvollen Jahren an seinen Nachfolger Remo Gerber abzutreten. Somit entfällt sein Doppelmandat, das er nebst dem Amt des Präsidenten auch noch innehatte. Unter grossem Applaus wurden den Demissionierenden gedankt und die Anerkennungen übergeben. Im Anschluss konnten durch die Versammlung fünf neue Jugendriegeleiter gewählt werden. Besonders schön ist, dass somit jeder Abgang ersetzt und einzelne Leiterteams teilweise sogar ausgebaut werden konnten.

Im Ausblick auf die nahe Zukunft sticht ein weiterer grosser Höhepunkt der Vereinsgeschichte heraus. Am Wochenende des 08./09. September 2018 findet die Schweizermeisterschaft im Vereinsturnen in Burgdorf, organisiert durch den Turnverein Oberburg, statt. Der OK-Präsident Bruno Schmidiger informierte die Versammlung über den neusten Stand und die bereits fortgeschrittene Planung. Nicht weniger als knapp 3’000 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus der ganzen Schweiz und Liechtenstein werden an diesen Tagen rund um die Schützenmatte in Burgdorf im Einsatz stehen. Das Organisationskomitee wurde im Anschluss an die Informationen von der Versammlung einstimmig gewählt und bestätigt.

Nach diesen spannenden Infos und dem Schlusswort des Präsidenten wurde der Abend mit traditionellem Speis- und Trank gebührend ausgeklungen.


 

Generalversammlung 2016

Traditionell am ersten Freitag im März fand die Generalversammlung des Turnvereins Oberburg statt. Turnverein Präsident Kevin Mori und seine Vorstandskollegen konnten rund 70 Vereinsmitglieder zur Versammlung begrüssen.

Die ordentlichen Traktanden zu Beginn der Versammlung wurden jeweils einstimmig gutgeheissen. Dass der Turnverein Oberburg gut in Form ist und dabei als attraktiver Verein wahrgenommen wird, zeigte die Aufnahme von 8 neuen Mitgliedern in die Aktivriege. Neben der Jugendriege durfte damit auch die Aktivriege einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Ebenfalls die Männerriege erfreut sich grosser Beliebtheit, konnte bei gleichbleibendem Mitgliederbestand der durchschnittliche Turnbesuch gesteigert werden. Die Versammlung begrüsste unter grossem Applaus die neuen Turnerinnen und Turner im Turnverein Oberburg und der Präsident wünschte mit seinem traditionellen Willkommenspräsent allen alles Gute und dass sie möglichst lange dem Verein erhalten bleiben würden. Auch in diesem Jahr stellte der Präsident etwas Nachholbedarf bei den Passivmitgliedern und den Gönnern fest, deren finanzielle Unterstützung einen erheblichen Teil des administrativen Betriebes des Vereines sicherstellt.

Ein guter und umfassender Rückblick über die wichtigsten Ereignisse im vergangenen Vereinsjahr gab der Bericht des Präsidenten. Speziell erwähnt wurde dabei die wahnsinnig erfolgreiche Turnervorstellung 2015, tolle Einzelresultate in den Jugendriegen aber auch die Gewinnung von vielen neuen Funktionären und Leitern, deren Mithilfe Beweis dafür sind, dass der Turnverein Oberburg auf dem richtigen Weg ist. Fabian Bütikofer als Chef der Jugendriege erläuterte in seinem unterhaltsamen Jahresbericht die wichtigsten Resultate aus der Jugendriege. Dabei richtete er auch ein spezieller Dank an die rund 35 Leiterinnen und Leiter, die für die 135 Kinder im Alter von 2 bis 16 Jahren wöchentlich grossartigen Einsatz leisten.

Im finanziellen Teil der Generalversammlung konnte die erfolgreiche Rechnung und das umfangreiche Budget genehmigt werden. Der Verein steht nach wie vor auf sehr stabilen finanziellen Beinen. Auch das neue Jahresprogramm ist wiederum voll bepackt. Als Höhepunkt findet im Juni 2016 das Berner Kantonalturnfest in Thun statt, wo der Turnverein Oberburg mit rund 140 Turnerinnen und Turner aus der Jugendriege, Aktivriege und der Männerriege teilnehmen wird. Das Berner Kantonalturnfest findet lediglich nur alle 6 Jahre statt, daher stellt diese Teilnahme für das Leitungsteam rund um Oberturner Christian von Allmen etwas ganz Besonderes dar. Für die Organisation der Turnveteranentagung Bern Oberaargau Emmental im Oktober steht die Männerriege bereits in den Vorbereitungen.

Mit Ernst Joss (Total 14 Jahre Vorstand), Franco Digirolamo (20 Jahre Jugendriegeleiter Geräteturnen) und Pamela Probst (15 Jahre Jugendriegeleiterin Leichtathletik) demissionierten langjährige Funktionäre, die mit ihrem enormen Einsatz in den letzten Jahrzehnten wesentlich zum Erfolg der verschiedenen Riegen beigetragen haben. Unter grossem Applaus wurden den Demissionierenden die Anerkennungen übergeben. Einerseits konnten auf sämtliche Demissionen entsprechende Nachfolgerinnen und Nachfolger gewählt werden oder die Kommissionen und Leiterteams durften sogar ergänzt werden. So freut sich der Präsident auf seine neuen Vorstandskollegen Remo Gerber (Vizepräsident) und Marc Brünisholz (Obmann Männerriege). Mit grossem Applaus wurden des Weiteren insgesamt 12 neue Leiterinnen und Leiter zu Jugendriegeleitern gewählt.

Emotional wurde es danach bei den Ehrungen. Die Generalversammlung erteilte dem langjährigen Funktionär und Mitglied Ernst Joss die Ehrenmitgliedschaft. Nachdem Ernst Ende der 80er Jahre zum ersten Mal für vier Jahre im Vorstand Einsatz nahm und dabei als Präsident die Geschicke des Vereines führte, kehrte er im 2006 als Obmann Männerriege in den Vorstand zurück. Zuletzt war er die Stimme der Männerriege und vertrat deren Ansichten im Vorstand bis zu seiner Demission im 2016. Ernst verpasste seit seinem Eintritt im 1981 kaum ein Training im Verein und vertritt seinen Turnverein Oberburg zudem in der Fachgruppe Spiele des Turnverbandes Bern Oberaargau Emmental und leitet dort ebenfalls wichtige Arbeit. Unter grossen Applaus der Versammelten überreichte der Präsident die Ehrungsurkunde.

Nach diesem Höhepunkt informierte der Vorstand die Anwesenden über den aktuellen Stand der Vorbereitungen zur Schweizermeisterschaft im Vereinsturnen 2018, die durch den Turnverein Oberburg durchgeführt wird. Ziemlich genau zweieinhalb Jahre geht es noch bis zu diesem weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Ebenfalls wagte der Vorstand bereits einen kurzen Ausblick auf das nächste Jubiläumsjahr, wenn im 2021 der Turnverein Oberburg sein 125 Bestehen feiern darf.

Nach dem Schlusswort durch den Präsidenten mit dem Dank an alle Vorstands- und Kommissionsmitglieder, sowie allen Leiterinnen und Leitern wurde die Versammlung bei Speis- und Trank standesgemäss ausgeklungen.

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Der neue Vorstand mit den neugewählten Remo Gerber (3. v.l) und Marc Brünisholz (r.)

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Ehrenmitglied Ernst Joss (l.) mit Präsident Kevin Mori


Generalversammlung 2015

Zur 22. Generalversammlung des Turnvereins Oberburg konnte Präsident Kevin Mori über 60 Mitglieder in der Aula der Schulanlage in Oberburg begrüssen. Da zahlreiche andere Anlässe an diesem Abend stattfanden, war die Teilnehmerzahl etwas geringer als in den vergangenen Jahren.

Die ordentlichen Traktanden zu Beginn der Versammlung wurden alle durch die anwesenden Turnerinnen und Turner flott durchgewunken. Der erste Höhepunkt stellte die Aufnahme der 14 neuen Mitglieder in den Turnverein Oberburg dar. Der Präsident begrüsste unter grossem gespendeten Applaus die neuen Turnerinnen und Turner im Turnverein Oberburg und wünschte mit dem traditionellen Willkommenspräsent allen alles Gute und dass sie möglichst lange unserem Verein erhalten bleiben würden.

Während die Mitgliederzahl in der Jugendriege marginal sank, nahm die Anzahl Turnerinnen und Turner der Aktivriege und Männerriege leicht zu und erreichten neue Höchststände. Etwas Nachholbedarf stellte der Präsident bei den Passivmitgliedern und Gönner fest, deren sehr geschätzte Unterstützung für den Betrieb des Turnvereins bedeutend ist. Er rief die Mitglieder dazu auf, im Umfeld Werbung zu betreiben, damit auf das kommende Jahr die Mitgliederzahl bei den “Passiven und Gönnern” wieder zunehmen wird.

Nach den Jahresberichten des Präsidenten Kevin Mori und des Obmannes der Jugendriege, Fabian Steiner, der nach seiner Demission auf die diesjährige Generalversammlung seinen letzten Bericht vorlas, ging es ans Finanzielle. Nach wie vor steht der Turnverein Oberburg auf sehr soliden finanziellen Beinen. Einen erneuten wesentlichen Abbau der Rückstellungen aus dem ausserordentlichen Gewinn des VTF 2012 konnte auch im vergangenen Jahr wie geplant vollzogen werden. Viele Mittel flossen dabei in Investitionen sowie der grösseren Unterstützung der Wettkampfteilnahmen aller Riegen und ihren Turnerinnen und Turner.

Das Jahresprogramm 2015 ist wiederum voll bepackt. Sehr erfreut zeigte sich der Präsident über die Durchführung des Verbandsspieltages des Turnverbandes Bern Oberaargau Emmental, der am ersten Sonntag im Mai durch unsere Männerriege in Oberburg durchgeführt wird. Nach dem “Schnellsten Oberbürger” Mitte August findet dann im November der traditionelle Jugendcup wieder in Oberburg statt.

Nach einer kurzen Pause um tief durchzuatmen, ging es wieder Schlag auf Schlag durch die noch offenen Taktanden. Dabei wurde das Budget 2015 ohne Kommentare durch die Versammlung genehmigt.

Bei den Demissionen mussten die Versammlung leider von zahlreichen “Abschieden” Kenntnis nehmen und den abtretenden Funktionären und LeiterInnen die Decharge erteilen. Ob kurz oder lang, sämtliche ehrenamtliche Einsätze waren für den Turnverein von unschätzbarem Wert. Dazu dankte der Präsident allen Demissionierenden und wünschte ihnen für die Zukunft und die zusätzlichen freien Stunden alles Gute und viel Bereicherung. Auch wenn die Suche nach neuen Funktionären auch für den Turnverein Oberburg immer wieder eine Herausforderung darstellt, konnte die Versammlung nicht nur die freiwerdenden Positionen neu wählen, sondern auch noch “alte” Vakanzen neu besetzen. Mit einem grossen Applaus wurden mit Fabian Bütikofer und Matthias Ruef zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Weiter erhielten die Neugewählten in die Jugendriegekommission und zahlreiche neue Leiterinnen und Leiter der Jugendriege einen warmen Applaus, sowie die obligate Tafel Ovomaltine Schokolade, die alle Neugewählten möglichst lange mit der notwendigen Energie versorgen soll!

In einem Sondertraktandum informierte Präsident Kevin Mori ausführlich über die Idee der Durchführung der Schweizermeisterschaften im Vereinsturnen durch den Turnverein Oberburg im Jahr 2018. Die Idee entstammte dabei im OK des Verbandsturnfestes 2012, das diese Idee Anfang 2014 an den Vorstand des Turnvereins übertrag. In der Folge wurde konzipiert und in einem Grobkonzept die Machbarkeit beurteilt. Mit einer kurzen Präsentation wurden die anwesenden Versammlungsteilnehmer detailliert informiert. Da Alle bereits mit der Einladung zur GV eine Informationsbroschüre erhielten, waren die Meinungen rasch getroffen und die Diskussion und Anregungsrunde fiel dementsprechend kurz aus. Mit überwältigendem Mehr stellten sich die Mitglieder des Turnvereins Oberburg hinter den Antrag des Vorstandes, sich für die Durchführung der SMV 2018 zu bewerben und die Arbeiten entsprechend zu starten. Nach der Besetzung des OK’s und der Reservation der benötigten Infrastruktur, wird die Bewerbung anschliessend beim Schweizerischen Turnverband dann eingereicht. Nähere Infos und jeweils ein Update über die Vorbereitungen werden die Mitglieder des Turnvereins Oberburg in den kommenden Monaten/Jahren erhalten.

Unter dem Traktandum Ehrungen und Anerkennungen durfte der Präsident an Fabian Steiner, Matthias Ruef und Sandra Michel ein Präsent für ihre grossen Verdienste überreichen, die sie im vergangenen Jahrzehnt für den Turnverein geleistet haben. Doch der abschliessende Höhepunkt der Generalversammlung bildete zweifellos die Ernennung der Ehrenmitgliedschaft für Monique Buri und Madeleine Digirolamo. Mit ihnen “verliert” der Turnverein Oberburg zwei aussergewöhnliche Leiterinnen, die die Jugendriege in den vergangenen 21 Jahren immens geprägt haben. Während über 20 Jahre standen sie für die Geräteriege im Einsatz. Nebenbei amteten sie in anderen Riegen, wenn Not an der Frau war, zusätzlich als Leiterinnen oder auch in verschiedenen Kommissionen. Mit ihrer gemeinsamen Demission auf die GV 2014 Endet damit eine Zeit ausserordentlichen Einsatzes. Beiden durfte der Präsident unter anhaltendem Applaus die Urkunde sowie ein Geschenk übereichen.

Nach dem abschliessendem Schlusswort konnte die Versammlung 2014 geschlossen werden. Die Turnerinnen und Turnern verweilten anschliessend in gemütlicher Stimmung und bei traditionellem Hamme und Kartoffelsalat bis in die Morgenstunden.


Generalversammlung 2014

Die 21. Generalversammlung des Turnvereins Oberburg fand in diesem Jahr am 28. Februar statt. Zur Generalversammlung im 118. Turnvereinjahr seit der Gründung des Turnvereins Oberburg durfte der Präsident die stattliche Anzahl von 74 Turnerinnen und Turnern in der Aula begrüssen.

Nach der Einleitung und mehreren ordendlichen Traktanden konnten erfreulicherweise 13 neue Turnerinnen und Turner in den Turnverein aufgenommen werden. Was zum wiederholten Male einer Zunahme an Mitgliedern im Turnverein Oberburg bedeutete. Dies bei lediglich vier Austritten. Nicht nur in der Aktivriege begrüssten die anwesenden Vereinsmitglieder neue Turnerinnen und Turnern, sondern auch in der Männerriege konnten in diesem Jahr vier neue Turner willkommen geheissen werden. Nach dem Gedenken an die drei im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Vereinsmitglieder konnten die nachfolgenden Traktanden ohne grosse Diskussionen durchgesprochen werden.

In ihren Jahresberichten liessen der Präsident und der Jugendriegeobmann das Vereinsjahr 2013 nochmals Revue passieren und erwähnten mehrere Anekdoten aus dem vergangenen Turnverein Jahr. Der Präsident liess es sich aber nicht nehmen nebst den Erfolgen auch die zukünftigen Herausforderungen, welche dem Turnverein Oberburg bevorstehen werden, zu erwähnen und die Vereinsmitglieder zur aktiven Mithilfe – nicht nur als Turnerin oder Turner – zu ermutigen.

Die Jahresrechnung schloss bei einem Umsatz von rund CHF 120’000.- im Rahmen des Budgets ab wobei der Abbau von zahlreichen Rückstellungen aus dem Erlös der Organisation des Verbandsturnfestes 2012 vorgesehen waren. So konnte unter anderem auch über den Abschluss der Beschaffung der neuen Vereinsbekleidung und diverse Investitionen in Sportgeräte orientiert werden. Durch die erfolgreiche Turnervorstellung, der Mithilfe am ESAF wie auch dem höher als erwarteten Restbetrag aus der Auflösung des Trägervereins VTF 2012, konnte der Finanzverantwortliche wesentliche Mehreinnahmen präsentieren.

Das Budget 2014 wurde von der Versammlung einstimmig gutgeheissen, wobei auch in diesem Jahr mit diversen Investitionen und der Übernahme von höheren Kostenanteilen an Wettkämpfen, etc. höhere Ausgaben als im Durchschnitt geplant wird. Ebenfalls genehmigt wurde das Jahresprogramm mit den Höhepunkten Turnfahrt, Dorffest, Turnfest und der Turnervorstellung 2015!

Glücklicherweise konnten auf fast alle demissionierenden Funktionäre erneut neue engagierte Turnerinnen und Turner für diverse Funktionen neu gewählt werden. Denen gebührt ein grosses Dankeschön, dass sie sich für den Verein und damit die Allgemeinheit engagieren werden. Im Turnverein Oberburg arbeiten gegenwärtig rund 55 Funktionäre ehrenamtlich für die rund 370 Mitglieder.

Nach der Anerkennung diverser Funktionäre für ihr grosses Engagement und allgemeinen Informationen konnte der Präsident schliesslich die Versammlung kurz vor 22.00 Uhr schliessen. Beim anschliessenden, durch den Turnverein offerierten Hamme und Kartoffelsalat, blieben die Anwesenden noch lange in gemütlicher Runde sitzen.

Vereinsreise Aktivriege

Vereinsreise Aktivriege, 09./10.08.2014

Dodo live von der Vereinsreise:

Um 10.00 Uhr trafen sich 16 aufgestellte TurnerInnen bei der Mezwan um nach Charmey in den Seilpark zu fahren. Angekommen im Park, liesen sich 14 freudige TurnerInnen vom Instruktor über die genaue Handhabung aufklären. 14? Ja 14, denn 2 verletzten sich in den vorderen Trainings leicht und verfolgten demnach das ganze Geschehen vom Boden aus.
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Die meisten bestritten den Weg zum Parkplatz mit der Gondelbahn ausser Chrigu und Remo, sie hielten es für cool mit dem Megatrottinet nach unten zu rasen.
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Vereinsreise Aktivriege, 17./18.08.2013 nach Luterbach SO

Pünktlich um 13.15 Uhr nach dem ESAF-Training machten sich 18 sportliche Mitglieder des TV Oberburg motiviert auf den Weg nach Huttwil zum Flyer-Hauptsitz. Dort angekommen erhielt jede/jeder ein Flyer für seine Grösse und schon ging die Reise los.

Wir starteten in Huttwil und machten uns auf den Weg Richtung Luterbach SO.

Unsere Reise führte uns von Huttwil nach Zell, Fischbach, Altbüron, St. Urban, Roggwil, Wynau, Aarwangen, Niederbipp, Oberbipp, Attiswil und zu unserem Ziel Luterbach.

Dort angekommen trafen wir auf die restlichen 3 Mitglieder und somit waren wir komplett. Nach einer Eiskalten-Dusche machte sich das Küchenteam bereits an die Zubereitung des feinen Znachtessens. Bei feinem Ragout und Stocki luden wir unsere Energiebatterien wieder auf.

Anschliessend begann das Abendprogramm. Jeanine hat die Teilnehmer/innen in 4 Gruppen eingeteilt und so begann der lustige Spielabend. In verschiedenen Disziplinen wie Lieder / Songtexte erraten oder Luftballon-Parcours konnten die Gruppen ihr Können beweisen. Das Highlight des Abends war die Umwandlung eines Männlichen Mitglieds der Gruppe in ein Weibliches und umgekehrt. Innert 15 Minuten wurde geschminkt, verkleidet und frisiert. Anschliessend wurden die Ergebnisse unter tobendem Applaus präsentiert.

Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung und so machten es sich die einen draussen gemütlich und die anderen im Aufenthaltsraum des Pfadiheims. Und so wurde bis in die frühen Morgenstunden getrunken, gesungen, gelacht, gespielt usw.

Nach einer kurzen Nacht für die einen, und einer ein bisschen längerer Nacht für die anderen auf dem Dachstock des Pfadiheims stand um 10.00 Uhr (oder auch 10.45 ;-)) das Morgenessen auf dem Programm. Bei feiner Züpfe und Brot stärkten wir uns nochmals für die Heimreise. Nach dem ausgiebigen Morgenessen wurde das Haus blitzblank geputzt und so konnten wir pünktlich um 13.00 Uhr beim Pfadiheim abfahren.

Auf der Heimreise waren dann der Schlafmangel und die Schmerzen des Velofahrens des Vortages erkennbar. Die Reise führte uns von Luterbach nach Derendingen und von dort aus weiter nach Subingen, Etziken, Aeschi, Niederönz und anschliessend nach Thörigen. In Thörigen überquerten wir auf der Lindenstrasse den Ochlenberg. Dies war für die meisten von uns der anstrengendste Teil der Reise. Anschliessend fuhren wir von Kleindietwil über Rohrbach zurück nach Huttwil.

Um 14.50 in Huttwil angekommen waren wir doch alle froh, dass wir die Reise gut und ohne Unfall überstanden haben.

Ein grosser Dank geht an den Organisator Damian. Merci fürs Organisieren. „Es het gfägt“.

Fotoalbum

Oberländische Vereinsmeisterschaften

Super Hauptprobe für das Eidgenössische Turnfest an den Oberländischen Vereinsmeisterschaften 2013 in Brienz

Zum ersten Mal überhaupt startete die Aktivriege und die Gymnastikriege der Jugendriege vom Turnverein Oberburg an den Oberländischen Vereinsmeisterschaften, die in diesem Jahr am 08. Juni in Brienz stattfanden. Da die Frühlingsmeisterschaften des TBOE mangels Organisatoren ausgefallen waren, reiste der TV Oberburg ins schöne Berner Oberland und erreichte bei super sommerlichen Bedingungen überall gute Resultate.

Jugendriege Gymnastik

Nach einem etwas Zaghaften Start in der Vorrunde, vermochten sich die 18 Mädchen in der Rückrunde gewaltig zu steigern. Sie konnten ihr neu einstudiertes Programm, wenn auch noch nicht ganz lupenrein, zum ersten Mal dem Wertungsgericht vorturnen. In der Schlussabrechnung resultierte das Total von 16.85 Punkten aus Vor- und Rückrunde. Es bleibt nun noch eine Woche Zeit bis zum ersten Wochenende des ETF in Biel um die Fehler noch zu korrigieren. In Biel wird die Gymnastikriege zusammen mit über 80 Kinder der Gesamtjugendriege mit am Start sein. Das kommt gut.

Aktivriege

Die Aktivriege startete in der Pendelstafette, an den Schaukelringen, auf dem Kleinfeld-Gymnastik-Rasen, sowie im Fachtest. Also eine super Gelegenheit und Hauptprobe fürs bevorstehende ETF 2013.

Im Fachtest vermochten wir uns gegenüber dem Vorjahr zu steigern und erreichten mit 8.74 zwar noch nicht ganz unser Ziel von einer 9.00. Dennoch darf man mit diesem ersten Test einigermassen zufrieden sein. Am Ende reichte es zum 19. Rang von 27 Gestarteten. Es ist also noch Potenzial vorhanden. Auch hier verbleiben uns nun noch drei Trainings bis zum Jahreshöhepunkt um uns zu verbessern. Zudem werden noch ein paar TurnerInnen dazu stossen, die nicht nach Brienz mitreisen konnten.

In der Pendelstafette über 80m zeigten wir wieder einmal wo die Sprintraketen herkommen. Nur mit einem hauchdünnen Rückstand von 6/100 Punkten auf den Sieger wurden wir Zweite. Fürs ETF werden noch 4 schnelle LäuferInnen zum Team stossen, so dass wir für Biel sicher bereit sein werden.

An den Schaukelringen zeigten die 17 TurnerInnen einen sehr guten Auftritt. Im gut besetzten Feld mit 9 Vereinen erturnten wir uns in der Vorrunde mit der hohen Note von 9.38 den guten 3. Platz, was eine gute Ausgangslage für die Finalrunde der besten 4 Vereine an den Ringen am späten Nachmittag bedeutete. In der Finalrunde bestätigten wir unsere gute Leistung vom Vormittag und durften mit der Note von 9.40 den super 2. Schlussrang feiern. Geschlagen wurden wir lediglich von unserem befreundeten Nachbarverein aus Kirchberg. Super! Hoffentlich können wir die gute Leistung auch am ETF in Biel abrufen und eine gute Note für das Gesamtresultat beisteuern.

Auf dem Kleinfeldrasen gelang in der Gymnastik Kleinfeld unseren 17 Turnerinnen eine geglückte Vorrunde im starken Teilnehmerfeld mit 19 Vereinen. Mit der Note von 9.06 lag in der Mischkategorie mit Gymnastik Bühne, Gymnastik Grossfeld und Gymnastik Bühne mit Handgeräten der sehr gute 6 Vorrundenplatz drin. In der Finalrunde vom Nachmittag, der besten 40% der in der Kategorie Gymnastik gestarteten, konnten sich unsere Turnerinnen steigern und erturnten sich die Note 9.19. Hauchdünn mit nur 1/100 Punkt Rückstand auf den dritten Platz wurden wir knappe 4te, was uns den dritten Podestplatz in vier gestarteten Disziplinen verwehrte. In den letzten Trainings vor dem ETF werden wir die kleinen Fehler noch ausmerzen um in Biel eine gute Leistung zeigen zu können.

Alles in Allem ein sehr erfolgreicher Tag im Berner Oberland. Die Reise hat sich gelohnt, die Gastfreundschaft in Brienz war super und auch trotz der technischen Pannen im Geräteturnen war der Anlass sehr gut organisiert. Wir kommen gerne wieder. Und das Grösste waren sicher die zwei Podestplätze und die ,wie könnte es in Brienz anders sein, aus Holz geschnitzten Auszeichnungen.

Rangliste

Bilder

admin, 09. Juni 2013

J&S Coach

DER J+S-COACH
Aktuell werden alle Angebote an Jugendliche von einem J+S-Coach betreut und gemeldet. Dieser wird sich für die Nachhaltigkeit und Qualität der freiwilligen Sportangebote einsetzen.

Der Verein muss immer wieder neue Wege suchen und Anstrengungen unternehmen, damit Jugendliche gut geleiteten, erlebnisreichen und sicheren Sport treiben können. Dazu trägt in erster Linie die Aus- und Weiterbildung der Leitenden bei. Ihre Begleitung, Beratung und Betreuung in ihrer Tätigkeit ist aber ebenso wichtig, damit sie ihre Aufgabe mit Engagement über längere Zeit ausüben. Ein motivierendes und hilfreiches Umfeld sowie ein freundschaftliches Klima im Verein sind dafür wichtige Voraussetzungen. Zudem müssen die Entwicklungen in der Sportart und im Sportverhalten beobachtet und gegebenenfalls Ziele und Inhalte angepasst werden.

Ein Verein lebt und wirkt in einer Gemeinde. Dort findet er seine Ressourcen: Mitglieder, Verantwortungsträger, Sportanlagen und Finanzen. Daher ist die Kontaktpflege nach aussen wichtig: zu den Eltern der Jugendlichen, zur Schule, zur Gemeinde, zu andern Sportvereinen. Das ergibt Vernetzungen, die wir jeweils mit den alle paar Jahre angepassten Jugendförderungskonzepten oder beispielsweise mit der Idee eines lokalen Sportnetzes bewusster pflegen und auf mögliche Synergien hin verbessern wollen. Dazu finden alle paar Jahre Workshops statt.

Die Zielsetzung von J+S ist die Förderung von regelmässigem und nachhaltigem Sport in einer Gemeinschaft mit hoher Verbindlichkeit: Jugendliche sollen bei ihrer Sportart und ihrem Verein bleiben und es darin zu etwas bringen, denn wir wollen ihnen für ihre Entwicklung und Entfaltung wichtige Sport- und Gemeinschaftserlebnisse ermöglichen.

Sie sollen lernen, sich für ihren Verein und ihre Sportart zu engagieren, sie mitzugestalten und darin Mitverantwortung zu übernehmen. Mit Aus- und Fortbildung der Leitenden und mit fachlicher Betreuung und Beratung wollen wir gemeinsam auf den “jugendgerechten Sportverein” hinarbeiten.

Mit der Vereinfachung der Meldung und der Kontrolle der J+S-Angebote beim kantonalen Amt (Pauschalbeträge) wird sich der Aufwand für die J+S-Administration zu Gunsten der Qualität vereinfachen. Seit neustem gehören auch die Jüngsten von 5-10jährig mit J+S Kids dem J+S an.

(Teilweise Auszug: mobile 2/00)

DER J+S-COACH IM TURNVEREIN OBERBURG
Mit Mara Gerber hat der Turnverein Oberburg eine kompetente Person als J&S Coach in seinen Reihen. Mara, selbst ausgebildete J&S Leiterin, pflegt die J&S Kurse, macht Anmeldungen und Abschlüsse und betreut die über 30 JugendriegeleiterInnen bei diversen Anliegen. Zudem steht sie dem Jugendriegeobmann unterstützend zur Seite.

Der genaue Aufgabenbereich des J+S-Coaches und des Jugendriegeobmanns ist seit langer Zeit definiert und wird periodisch neuen Gegenbenheiten und Rahmenbedingungen angepasst. Wichtig im J+S Bereich der Jugendriegen ist vorallem aber auch die Ausbildung der Leitenden. Mit über 30 spartenspezifisch ausgebildeten J+S Leiter/Innen ist der Turnverein Oberburg in der Lage, qualitativ gute Trainings und gegenwartsgerechte Lektionen anzubieten.

webmaster, 29.07.2012

Jugendlager

Trainingslager Jugendriege Fiesch 19.-22.04.2018

Am Donnerstagmorgen den 19.04.2018 trafen sich gesamthaft 41 Jugeler und 8 Leiter am Bahnhof in Oberburg um gemeinsam mit dem Zug nach Fiesch zu reisen. Die Wettervorhersage versprach wunderbares Lagerwetter. Nach gut dreistündiger Zugfahrt und pünktlich auf das Mittagessen, traf die Gruppe in Fiesch beim Sport Ferien Resort ein und wurde sogleich zum Tisch gebeten. Gestärkt und voller Vorfreude wurden rasch die Zimmer bezogen und die Sportkleider angezogen. Am Donnerstagnachmittag standen zwei Turnlektionen auf dem Programm. Zuerst wurde in den einzelnen Sparten trainiert und danach wurde noch eine gemeinsame Lektion mit Tischtennis und «Ball über die Schnur» absolviert. Nach dem Nachtessen, zur Freude der Kinder gab es Schnitzel & Pommes Frites, wurden die Zimmer fertig bezogen. Als Abschluss des ersten Lagertages wurden die extra für das Trainingslager angefertigten Lagershirts verteilt und ein gemeinsames Aktivity im Aufenthaltsraum gespielt. Zur Verwunderung der Leiter wurde danach die Nachtruhe um 21:00 Uhr erstaunlich gut eingehalten.

Am Freitag starteten die Jugeler mit einer Einheit Frühsport in den nächsten Lagertag. Für den Freitagmorgen standen erneut eine spartenspezifische und eine gemeinsame Lektion auf dem Programm. Bei herrlichem Sommerwetter trainierten die Leichtathleten Wurfdisziplinen auf den Aussenanlagen, während die anderen Riegen ihr Programm in den drei Sporthallen absolvierten. Vor dem Mittagessen wurde in der gemeinsamen Lektion ein Vier-Länder-Turnier durchgeführt, in welchem das Team Schweiz gegen die Teams aus Schweden, Russland und Amerika gewinnen konnte. Am Mittag wurde den Jugelern ein Dorschfilet im Eimantel mit Salzkartoffeln und Spinat serviert, dies war wahrscheinlich der Grund, dass die Zwischenverpflegung am Nachmittag mit Früchten und Riegeln bereits vor der Pause fast geleert wurde. Am Freitagnachmittag wurden zwei spartenspezifische Lektionen absolviert. Im Geräteturnen wurde das Augenmerk auf Boden, Reck und Sprung gelegt. Aufgrund des sehr sonnigen Wetters und den wenigen Schattenplätzen absolvierte die Leichtathletik Riege ausnahmsweise eine Minigolf Einheit im schattigen Wäldchen des Sport Resorts. Der Leiter der LA-Riege hatte sich zu dieser Zeit bereits einen beträchtlichen Sonnnenbrand zugezogen. Das Polysport Basis und die Gymnastikerinnen suchten ebenfalls den Schatten und absolvierten eine Disc-Golf Einheit über das gesamte Gelände des Sport Resorts. Nach dem Abendessen wurde der «Kids Cup Team» mit 6 gemischten Teams durchgeführt. Nach dem anstrengendem Lagertag mit ca. 8 Stunden Sport hatten vor allem die jüngeren Teilnehmer keine Mühe mit dem Einschlafen.

Auch am Samstagmorgen startete das Trainingslager mir einer Einheit Frühsport. Nach dem Frühstück und einer spartenspezifischen Trainingslektion stand erneut eine gemeinsame Trainingseinheit auf dem Programm. Unter der Leitung vom Polysport Basis wurden in gemischten Gruppen diverse Zirkusnummern einstudiert und danach allen Jugelern und Leitern vorgeführt. Es war erstaunlich, welch ausgezeichnete Nummern die Akrobaten, Jongleure, Zauberer, Clowns und Dompteure in dieser kurzen Zeit einstudiert hatten. Nach dem Mittagessen turnte das Poly Basis, welches bereits am morgen bei den Leichtathleten mitgeturnt hatte, bei den Geräteturnern mit. So sollen unsere jüngsten Jugeler an die verschiedenen Sparten herangeführt werden. Das Gymnastik, welches die vorderen Tage eher polysportiv trainiert hatte, feilte im Spiegelsaal am Kleinfeldprogramm. Währenddessen verbesserten die Leichtathleten die Technik im Sprint und Hürdenlauf und die Geräteturner die Körperhaltung im Sprung und Boden. Im zweiten Teil am Nachmittag führten die Leichtathleten und ein Teil der Geräteturner einen Orientierungslauf über das gesamte Gelände vom Sport Resort durch und die Jugeler vom Poly Basis durften eine Tennislektion absolvieren. Nach diesem ebenfalls intensiven Sporttag wurde nach dem Abendessen ein gemeinsamer Spieleabend mit dem Spiel «Stadt-Land-Fluss» durchgeführt. Nach dem Spieleabend verwandelten die jüngeren Jugeler den Aufenthaltsraum kurzerhand eigenhändig in eine Disco um. Dennoch wurde die Nachtruhe danach wie die Abende zuvor sehr gut eingehalten.

Am Sonntag durften die Teilnehmer bis um 08:00 Uhr quasi ausschlafen. Nach dem Morgenessen halfen alle Jugeler und Leiter tatkräftig bei der Reinigung der Unterkunft mit, diese konnte anschliessend ohne Mangel abgegeben werden. Am letzten Lagertag stand nur noch eine spartenspezifische Lektion auf dem Programm, nach abschliessender Wasserschlacht mit Wasserbalonen machten sich die Jugeler zum letzten Mal auf in den Speisesaal des Sport Resort. Auch die Heimreise aus Fiesch wurde nach dem abschliessenden Mittagessen mit dem Zug absolviert. Um 16:30 Uhr konnten sämtliche Jugeler am Bahnhof Oberburg verletzungsfrei an die sehnsüchtig wartenden Eltern übergeben werden.

Allgemein konnte die Jugendriege ein sehr gutes und erfolgreiches Trainingslager absolvieren. Alle Jugeler konnten von den guten Trainingsbedingungen und den gut vorbereiteten Trainingslektionen profitieren. Die Leiter resümierten, dass die mitgereisten Jugeler alle sehr anständig waren und stets extrem motiviert mitgemacht haben. Die Lagerregeln wurden von allen Teilnehmern vorbildlich eingehalten. Dies erleichtert die freiwillige Arbeit der Leiter extrem und ist auch sehr dankbar. Das Trainingslager konnte zudem ohne Zwischenfall durchgeführt werden, Heimweh war in etwa das grösste Problem welches es für die Leiter zu bewältigen gab. In diesem Sinne bedankt sich das gesamte Leiterteam für das tolle Wochenende in Fiesch.

Fotos


JUGENDLAGER OBERBURG, 22.04. – 24.04.2016

Am Freitag, den 22. April 2016 um 13:00 Uhr startete das alljährliche Trainingslager der Jugendriege Oberburg. Nachdem wir letztes Jahr in Willisau zu Besuch waren, wurde das Trainingsweekend in diesem Jahr wieder zu Hause in Oberburg durchgeführt. Insgesamt 58 motivierte Jugeler sowie rund acht Leiter starteten das gemeinsame Wochenende mit einem spielerischen Einlaufen.

Anschliessend trainierten die Kinder den Nachmittag über in den einzelnen Riegen. Trotz relativ schlechter Wettervorhersage hielt das Wetter bis am Abend und so konnten die spartenspezifischen Trainings mehrheitlich im Freien durchgeführt werden. Das Geräteturnen bereitete sich akribisch auf das am Abend stattfindende Inspektionsturnen vor, während im Leichtathletik Kraft und Ball im Vordergrund standen. Natürlich wurde auch in den anderen Riegen fleissig trainiert. Nach diesem kurzweiligen aber intensiven Nachmittag war um 17:30 Uhr der erste Tag bereits vorüber.

Am Samstag trafen die Jugeler um 09:00 Uhr in der Mezwan ein um mit einem kurzen Einlaufen in den zweiten Lagertag zu starten. Nach einem weiteren Spartentraining wurde in einer gemeinsamen Lektion der Hindernislauf und der Spieltest Allround für das Kantonale Turnfest in Thun geübt. Am Mittag konnten die Kinder ihre Energiereserven mit dem Menu «Hörnli mit Gehacktem» wieder auffüllen. Diese wurden auch benötigt, standen doch am Nachmittag noch zwei Spartentrainings und eine Spielolympiade mit Disziplinen zu Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Treffsicherheit und Merkfähigkeit auf dem Programm. Leider folgte das Wetter jetzt der Vorhersage und es regnete in Strömen. Die unerschütterlichen Leichtathleten, welche ihre Trainings den ganzen Tag ausserhalb der Halle durchführten, konnten sich während der Rangverkündigung der Olympiade zum Schluss des Tages wieder etwas aufwärmen.

Am Sonntag brach bereits der letzte Lagertag an. Als war das Wetter bisher nicht schlecht genug, wurden wir am frühen Morgen mit Schneefall und eisigen Temperaturen begrüsst. Trotzdem absolvierte die Leichtathletikriege ihre Spartentrainings weiterhin im Freien, während die restlichen Jugeler in den Hallen trainierten. Nach dem Mittagessen, bei welchem sich die Kinder über ein Riz Casimir erfreuen durften, wurde am Nachmittag als Abschluss ein gemeinsames Spielturnier mit den Disziplinen Lacross, Fussball, Unihockey und Volleyball durchgeführt. Wie für die Spielolympiade am Vortag gab es auch für das Spielturnier eine Rangverkündigung mit Preisverleihung für die besten drei Teams. Nach einer kurzen Feedbackrunde zum Trainingslager, bei welcher einzig das Wetter als negativ beanstandet wurde, gab es für jedes Kind noch ein kleines Abschlussgeschenk.

Ein grosses Merci an alle Leiterinnen und Leiter, die geholfen haben, dieses Trainingslager erfolgreich zu gestalten. Natürlich braucht es dazu auch die Kids, welche jederzeit gut mitmachten und so zu einem gelungen Lager beigetragen haben.

Das Leiterteam

Fotoalbum (folgt)


JUGENDLAGER WILLISAU, 16.04.-19.04.2015

Am Donnerstag, den 16. April 2015 war es nach längerer Unterbrechung also wieder einmal soweit und die Jugendriegen des TV Oberburg machten sich auf um im Willisau ein externes Trainingslager abzuhalten. Mit dabei waren insgesamt 47 Kids aus allen 6 verschiedenen Jugendriegen und 14 Leiter der verschiedenen Sparten. Pünktlich aufs Mittagessen trafen wir mit den Car im Sportzentrum Willisau ein, um uns vor den ersten Trainingseinheiten nochmals Stärken zu können. Nach dem Mittagessen, Bekanntgabe der Lagerregeln und dem Zimmerbezug in unserer Unterkunft, einer guten Zivilschutzanlage, hiess es erstmals das Gelände des Sportzentrums zu erkunden. Alle uns zur Verfügung stehenden Anlagen liessen sich ohne Probleme innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichen.

Pünktlich um 15:30 starteten wir dann mit dem eigentlichen Training und in den verschiedenen Sparten wurde mit dem Training begonnen. Nach dieser ersten Einheit stand dann bereits Duschen und Abendessen auf dem Programm. Alle unsere Mahlzeiten konnten wir im Restaurant der Tennishalle einnehmen, welche direkt oberhalb unserer Unterkunft liegt. Das Abendprogramm wurde dann von allen Kids gemeinsam abgehalten – während der vier Trainingstage waren total 6 gemeinsame Lektionen geplant welche je einmal von den Leitern der verschiedenen Sparten vorbereitet wurden. Für die Organisation dieses Abendprogrammes zeichneten sich die Leiter der LA-Riege verantwortlich, Damian bereitete für diesen Abend ein sehr gelungenes Quiz vor, mit Fragen zum Turnverein, erraten vom prominenten Persönlichkeiten und blindertasten von Gegenständen.

Am Freitag Morgen wurden die Kinder mittels Musik um 07:00 Uhr aus ihren Träumen geweckt, um dann bereits um 07:30 Uhr eine erste kurze Bewegungseinheit – Frühsport – zu absolvieren. Nach dem Frühstück wurden dann bis zum Mittag zwei spartenspeziefische Trainings abgehalten. So zum Beispiel wurden im Geräteturnen Reck, Barren, Sprung und Bodenturnen trainiert und im Leichtathletik standen Wurf, Sprungschule und Koordination auf dem Programm. Natürlich wurde auch in den anderen Riegen fleissig trainiert.

Nach dem Mittagessen wurde durch das Geräteturnen die zweite gemeinsame Lektion organisiert. Diese bestand aus verschiedene Stafetten (mit diversen Hilfsmitteln), einem Brennballturnier und zum Abschluss konnten sich die Kinder bei der gemeinsamen Massage noch ein wenig entspannen. Die Kids hatten an diesem Programm sichtlich Spass. Danach folgte noch einmal eine spartenspeziefische Lektion, mit welche der sportliche Teil des Freitages abgeschlossen wurde.

Für das gemeinsame Abendprogramm waren am Freitag die Leiter der Gymnastik-Riege an der Reihe. Von den drei Leiterinnen wurde ein Activity / Tabu Abend organisiert. Dabei konnte die Kinder zu Beginn des Abends ihre eigene Begriffe aufschreiben und wie man sich vorstellen kann, waren doch einige witzige Ausdrücke, welche erraten werden mussten, dabei. In der Folge versuchten die Jugeler dann entweder pantomimisch oder mit umschreibenden Worten die Begriffe darzustellen. Dabei konnte doch das einte oder andere schauspielerische Talent ausgemacht werden.

Wie bereits am Freitag, wurden die Kids auch am Samstag um 07:00 mit Musik geweckt. Der Frühsport am Samstag bestand aus einem lockeren Footing gepaart mit kleinen Stafetten. Auch der Samstag Vormittag stand nach dem Frühstück im Zeichen des spartenspeziefischen Trainings. So wurde im Gymnastik mit dem Einstudieren der neuen Wettkampfgymnastik begonnen, gefolgt von einem Krafttraining. Im Polysport wurde Leichtathletik trainiert und ein Bewegungsparcours absolviert. Besonders im Polysport Basis, bei unseren Jüngsten also, wurde aber auch Rücksicht auf die Wünsche der Kinder genommen und so das Programm flexibel gestaltet.

Nach dem Mittagessen wurde noch einmal in den einzelnen Sparten trainiert, zum Teil merkte man den Jugeler das Training der vergangenen Tage nun aber bereits an, wurden doch einige Beschwerden, vor allem Muskelkater, kundgetan. Die Müdigkeit der Turnerinnen und Turner wurde dann auch im gemeinsamen Teil, der zweiten Lektion am Nachmittag ersichtlich. Die Leiter des Polyspot Basis organisierten ein Disc-Golf, gepaart mit kniffligen Aufgaben bei jedem Disc-Golf Ziel und einen kreativen Teil, bei dem es galt, selber eine Nummer von 2 Minuten Dauer einzustudieren. Dem Frisbee wurde aber nicht mehr ganz so euphorisch nachgelaufen und so zog sich das Programm in die Länge – auch weil ab und zu ein Frisbee auf einem Dach landete – und konnte nicht ganz abgeschlossen werden. Diejenigen welche zu beginn mit dem kreativen Teil beschäftigt waren legten sich aber mächtig ins Zeug und so entstanden einige durchaus sehenswerte Vorführungen, welche dann von einer ausgewählten Jury, bestehend aus Leiterinnen und Leitern, bewertet wurden.

Nach dem Abendessen stand auch am Samstag Abend noch einmal eine gemeinsame Lektion auf dem Programm. Dieses wurde von den Polysport Knaben Leitern organisiert. Nach den beiden Spielabenden vom Donnerstag und Freitag ging es am Samstag an die frische Luft und in einem Abendspaziergang rund um das Trainingszentrum und durch die schmucke Altstadt von Willisau wurden die müden Muskeln der Kinder noch einmal ein wenig aktiviert. Nach der Rückkehr vom Spaziergang wurde dann bereits das gröbste gepackt und in den Zimmern ein wenig Ordnung gemacht.

Am Sonntagmorgen stand kein Frühsport mehr auf dem Programm, musste doch in dieser Zeit noch fertig gepackt werden. Nach den Frühstück stand dann noch die letzte spartenspezifische Lektion auf dem Programm, mit Beweglichkeit im GETU, Video-Analyse im LA, Tanzen und Spielen im GYM und Federball und Spiel in den Polysport Riegen. Das Turnerische wurde dann vor dem Mittagessen noch einmal mit einer gemeinsame Lektion abgeschlossen. Da das Disc-Golf und kreativ Programm vom Vortag nicht komplett durchgeführt werden konnte, wurde dies nun noch weitergeführt.

Um 13:00 hiess es dann wieder in den Car Richtung Oberburg zu steigen, und mit der Ankunft in Oberburg um 14:00 Uhr wurde das Trainingslager verletzungsfrei aber mit vielen müden Kindern erfolgreich abgeschlossen. Willisau konnte uns sehr gute Trainingsanlagen zur Verfügung stellen und trotz eher schlechter Wettervorhersage mussten wir zum Glück nie im Regen trainieren.

Mein Dank geht an alle Leiterinnen und Leiter, die geholfen haben, dieses Trainingslager erfolgreich zu gestalten, insbesondere auch an Pam, welche an der Organisation des Lagers einen sehr grossen Anteil hatte. Nicht vergessen möchte ich aber auch die 47 Kids, welche mit ins Lager gekommen sind. Ihr habe sehr gut mitgemacht und natürlich auch zu einem gelungenen Lager beigetragen.

Das Leiterteam

Fotoalbum (folgt)

Trainingslager Jugendriege 2015

 


 

JUGENDLAGER KERENZERBERG, 29.7.-4.8.2007

SPORTZENTRUM KERENZERBERG  top of sports
Nachdem wir im Jahr 2003 zum ersten Mal die tollen Anlagen des Sportzentrum Kerenzerberg in Filzbach benutzen durften, reisten wir nach 2005 in diesem Jahr bereits zum 3. Mal in den Kanton Glarus auf den Kerenzerberg. Wir haben mit unserem Turnverein-Nachwuchs eine spannende, actiongeladene und abwechslungsreiche Trainingswoche erlebt. Ob Leichtathletik, Geräteturnen, Gymnastik oder Polysport – 42 Jugeler hatten während einer Woche die Anlagen des Sportzentrums voll ausgekosten.

JUGENDLAGERTAGEBUCH

Der Sonntag, 29. Juli
Auch in diesem Jahr sieht es um 13.15 Uhr vor der Mezwan in Oberburg aus wie auf einem Ameisenhaufen. 42 Kinder mit ihren Eltern kommen per Auto an und begrüssen die insgesamt 9 Jugendriegeleiter. Klar ist, dass bei einem solchen Aufmarsch wieder einmal Jugendlager-Zeit herrscht! Dieses Jahr geht es zum wiederholten Male ins Sportzentrum auf dem Kerenzerberg im Kanton Glarus. Gewohnt reisen wir gemütlich mit dem Car in die Ostschweiz an den Walensee. Oben angekommen beziehen wir unsere Zimmer, und treffen uns danach zu einem OL, um das Sportzentrum kennen zu lernen. Bei diesem OL werden auch gleich auf unterhaltsame Weise die Regeln für das Jugendlager erarbeitet. Nach dem immer wieder gerngesehenen feinen Znacht heisst es nochmals: “ab in die Halle”. Pam, die Hauptlagerleiterin, hat für uns “Kennenlernspiele” ausgearbeitet. 21.30 Uhr hats geschlagen, als es unter die Dusche geht. Damit neigt sich der Anreisetag bereits dem Ende zu. Schon dieser Tag hat “wäuts gfägt”. Leider verheisst der Wetterbericht für Morgen kaum Sonnenschein, dennoch werden wir mit grossem Elan ins Training starten. Wir sind readyund bereit um Bäume auszureissen!

Der Montag, 30. Juli
Der zweite Tag begann so wie wir ihn am Vorabend prognostiziert hatten. Strömender Regen und Temperaturen weit kälter des Sonntages zwangen uns heute den Frühsport um Punkt 07.15 Uhr nicht wie ursprünglich vorgesehen im Freien zu machen, sondern in die Halle auszuweichen, wollten wir doch nicht bereits am frühen Morgen durchnässt werden. Nach dem warmen “Frühsportaufstehen” durch Digi, der eine für die übrigen Leiter kaum erklärbar (:) GUTE Frühsportidee hatte, luden wir uns dann die Batterien beim umfangreichen Frühstücksbuffet auf. Kaum fertiggegessen, standen dann auch ab 09.00 Uhr bereits die ersten Spartentrainings auf dem Programm. Im Gymnastik, Geräteturnen, Leichtathletik und Polysport wurde fortan an der Technik gefeilt, der Ausführung geschleift und alle Bewegungen in der Videoanalyse genauestens untersucht und akribisch verbessert. So erlangte dieser erste Trainingsmorgen auch ausführlich den Status eines Trainingslagers. Diese 3 Morgenstunden gingen dann so auch schwups schon vorüber, als wir uns um 12.00 Uhr mit einem feinen Mittagsmenu verwöhnen lassen durften. Nachmittags stand dann wie gewohnt der “Zusammenhalt” der verschiedenen Riegen im Vordergrund. In den Themen Fussball, Klettern, Volleyball und Unihockey ging es aber auch hier nicht nur darum zu schwitzen, sondern auch zu lernen! Die Sonne erblickte zum ersten Mal den Kerenzerberg als es um 16.15 Uhr ab ins Hallenbad ging, wo nach der 1. Disziplin der LagerChallenge dann auch noch Zeit blieb um seinen Muskeln im Whirlpool die nötige Erholung zu gönnen oder beim Arschbombenspringen noch einmal aufs Ganze zu gehen. Damit war der sportliche Teil des ersten Lagertages abgeschlossen und wir durften uns ein umfangreiches Nachtessen mit Dessert gönnen. Der erste Trainingslagertag wurde dann bei lockerem Brettspiel und Activiti gemeinsam abgeschlossen, bevor sich die Lichter im Sportzentrum um 22.15 Uhr langsam aber sicher dann abschalteteten.

Der Dienstag, 31. Juli
Purer Sonnenschein wagte sich bereits früh morgens bei Tagwach um 06.45 Uhr auf den Kerenzerberg nieder als sich die verschlafenen Gesichter langsam hervorhoben und für den Frühsport frisch machten. Auf einfache und spielerische Weise wurde heute morgen während einer halben Stunde im 400m Oval der Leichtathleten der Frühsport betrieben. So weckte sich noch so jeder kleine Muskel jedes einzelnen Jugendriegelers/Inn in windeseile. Gewohnt um 08.00 Uhr ging es dann ab zum Morgenessen, denn auch für so einen Prachtstag – wie wir ihn heute erwarten durften – galt es auch aus Körperenergieseite topfit zu sein. Wie immer wurden Butterbrote gestrichen, Jus und Milchgetränke gemixt und bei gemütlichen Zusammensein auch bereits die Zwischenmenschliche ebene trainiert. Pünktlich um 9 Uhr trennten sich die Grüppchen wieder in die jeweilige Sparte. Während die Leichtathleten bei top Bedingungen draussen Speer und Kugel trainierten, Sprangen die Geräteturner in der Halle auf dem Boden herum und versuchten sich mit Rondat, Flickflack und Salto. Demgegenüber hatten die Polysportler ein richtig chilliger Morgen mit einem lockeren Boggia und einem viel mehr an einen warmen Badestrand erinnernden Beachvolleyball. Unsere graziösen Gymnastikerinnen verharrten derweil im Dojoraum wo sie neue Schritte und Techniken für weitere Höhenflüge akribisch vor dem Spiegel analysieren und ausführen konnten. Kaum zu glauben – es schien erst ein Stündchen vorüber zu sein – als es um 12 Uhr bereits wieder zum feinen Mittagessen ging. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der LagerChallenge. Zuerst galt es den hauseigenen OL zu absolvieren, der von keiner geringeren als der Niggli Simone persönlich ausgesteckt wurde. Mühelos durchkämmten die Läufer in Grüppchen die Sportanlagen und quittierten die Posten hinter Felsen, in Gebüschen oder in Hausecken (Resultate siehe Link “LagerChallenge”). Gleich im Anschluss – selbstverständlich nach einer kurzen und verdienten Pause – ging es dann bei einer Sportart der gehobenen Klasse wieder um LagerChallenge-Punkte. Nicht Golf (:), sonder DiscGolf stand auf dem Tableau. DiscGolf ist eine Art Golf, nicht aber mit einem Eisen und Ball, sondern mit einem Fresbee und der Menscheneigenen Kunst des Fresbeewerfens. So neigte sich der Nachmittag und somit der sportliche Teil des Tag 2 dem ende zu und wir durften uns bereits bald wieder zum schnausigen Abendessen begeben. Der Abend stand dann ganz im Zeichen der Erholung. Bei einem Filmabend konnten sich die Muskeln für einmal ein wenig ausruhen und lockern. Einige Lagerleiter liessen sich dabei die Gelegenheit nicht nehmen auch für ihre Fitness noch ein wenig Etwas zu machen und hatten auf dem Beachvolleyballfeld ein “Kampf gegen den Sand und sich selbst”. Morgen ist bereits Halbzeit. Nach dem gewohnt spartenspezifischen Morgen freuen wir uns auf den Ausflug am Nachmittag und das Feiern des 1. Augustes am Abend. Das Wetter wird ebenfalls mitspielen, was wollen wir also noch mehr.

Ach übrigens: Verletzte gab es bis anhin glücklicherweise noch keine. Wir hoffen, dass sich diese positive Nachricht bis zum Wochenende durchzieht.

Der Mittwoch, 01. August
Tritt`s im Morgenrot daher….hätten wir heute Morgen beim Frühsport eigentlich singen müssen, aber wir stimmten lieber zum Happy Birthday für Yannick Arm an. Mit dieser kleinen gesanglichen Einlage die eher nach einer Schar brüllender Bären als nach den Wiener Sängernknaben klang starteten wir in den Tag. Frühsport, Morgenessen und dann ab zum spartenspezifischen Training. Bei den Geräteturnern wurden heute die Geräte gewechselt und es standen neben Tipps zum persönlichen Krafttraining auch die Geräte Sprung und Schaukelringe auf dem Programm. Bei den Leichtathleten wurden neue Talente beim Hürdenlauf entdeckt und an der Hochsprungtechnik gefeilt. Die Gymnastikerinnen stellten eigene Choreographien zusammen und die Polysportler nahmen sich Roger Federer zum Vorbild und versuchten sich im Tennis. Schon bald sprang der Uhrzeiger auf 12.00 – Pizza Margaritha und Hawai standen auf dem Speiseplan – hmmmmm da wurde von allen tüchtig zugelangt. Es schien als müssten einige ihre Energietanks etwas auffüllen…

Ganz ruhig fing der Nachmittag an. Mit der Sesselbahn gings auf die Häbergschwänd, den Hausberg von Filzbach. Unser Ausflug stand auf dem Programm. Nach einem kurzen, aber wirklich ganz kurzen “Marsch” um das perfekte Sujet für ein Gruppenfoto zu finden, rauschten wir auf der Rodelbahn wieder dem Tal entgegen. Der Spassfaktor war riesig, obwohl einige doch etwas mit der Angst zu kämpfen hatten. Kaum hatten wir die Rodelschlitten abgegeben standen auch schon die Trottinetts bereit. In 7 Gruppen, die einen gemütlich und die anderen etwas sportlicher, fuhren wir Richtung Sportzentrum zurück. Damit sich die Muskeln heute noch etwas mehr erholen konnten damit sie dann für die letzten beiden Trainingstagen wieder fit sind, erklärten die Leiter die letzten knapp 2 Stunden vor dem heutigen Nachtessen zur “Freitzeit”. Zum 1. August durften wir dann ein ausgezeichnetes “Rahmschnitzel/Nüdeli” geniessen. Der heutigen Tag wird mit einem Feuerwerk zu Ende gehen und vermutlich werden wir alle trotz erholsamen Nachmittag müde in unsere Betten fallen!

Der Donnerstag, 02. August
06.30 Uhr schlägt die Uhr an der Wand als die Leiter durch einen sanften Ton des Weckers geweckt werden um die Jugendlagerteilnehmer auch pünktlich zur Tagwache um 06.45 Uhr wecken zu können. Obschon durch den Geburtstag der Schweizer Eidgenossenschaft am Vorabend ein wenig länger gefestet werden durfte und neben Feuerwerk auch das gemütliche Beisammensein grossgeschrieben wurde. Nichts desto trotz waren dann alle 42 Schäflein pünktlich um 07.15 Uhr auf der Matte und startbereit für den Frühsport. Doch heute stand nicht Sport im grossen Stile an, sondern ging es heute in der Früh vielmehr darum die Stäckchen und Papierchen, die ausgebrannten Zuckerstöcke und die Racketenfallschirmchen zu beseitigen. Gesagt getan! In einer gross angelegten Suchaktion konnten so no jede kleine Restchen der Feuerwerkskörper gefunden und sauber entsorgt werden. Dies, wollen wir doch auch bis zum Wochenende auf sauberen Anlagen trainieren und auch in Zukunft wieder die Vorzüge des Sportzentrum Kerenzerberg geniessen. Nach diesem Aufräumen der Altlasten des Vortages ging es dann ab zum verdienten Morgenessen. Aprés le petit déjeuner ging es dann wieder an die Arbeit. An der Kletterwand oder auf dem Fussballfeld, im Sand beim Volleyball oder im Schiesskeller ging es wiederum darum ein wenig zu schwitzen und um Punkte zu kämpfen. Da das Schiessen als 4. Disziplin zur LagerChallenge zählte, kamen so alle in den Schiesskeller. Dabei gab es auch in der Gesamtwertung wieder einige kleine Verschiebungen. Um 12.00 Uhr, als das Pulver gänzlich ausgeschossen war, konnten wir uns wieder einmal im Restaurant Sportpanorama mir Speis und Trank verwöhnen lassen. Heute war des gestrigen 1. Augustes wegen das Spartentraining einmalig auf den Nachmittag angesetzt worden. Während beispielsweise die Leichtathleten bei einigen Regentropfen draussen an ihrer Kondition büffelten, hatten es viele der übrigen Jugendlagerteilnehmer gemütlicher in der Halle der Geräteturner oder im Dojoraum der Gymnastikerinnen. Die Polysportiven unter uns begaben sich ebenfalls in die Natur wo sie beim Nordic Walking die Umgebung von Filzbach auf dem Kerenzerberg auskundschafteten. So ging auch dieser Sportliche Tag langsam aber sicher dem Abend entgegen, wo alle einen wohlverdienten freien Abend geniessen konnten und ihre Batterien für den abschliessenden Freitag noch einmal aufladen konnten. Blessuren konnten gepflegt, Muskelkater mit “säubelen” verringert oder beim Spiel das Pokerface geübt werden. Einige konnten es aber dennoch nicht lassen, sich einmal mehr ein wenig zu bewegen. Spätestens um 10.15 Uhr war es aber wieder soweit, dass sich nacheinander die Lichter in den Zimmern auslöschten und sich die müden Sportlerherzen die nötige Erholung gönnten. Für einmal war das Wetter heute uns nicht ganz hold, Morgen aber erwarten wir wieder heiterer Sonnenschein zu Abschluss unseres diesjährigen Lagers.

Der Freitag, 03. August
Ja dieser Freitag hatte es frühmorgens wieder einmal nicht mit uns, so ergoss sich ein zünftiger Regenschauer über den Kerenzerberg. So waren wir dazu gezwungen worden den frühmorgendlichen Sport zwecks Witterung in die Halle zu verschieben. Dies liess die gesamte Turnerschaar aber nicht davon abbringen ihre Muskeln auf die gewohnte Betriebstemperatur zu bringen und damit in den letzten sportlichen Lagertag zu starten! Nicht nur die Muskeln wurden auf die nötige Temperatur gebracht, sondern auch die warme Milch des feudalen Morgenessen war bereits auf die exakte Temperatur aufgewärmt worden, so dass wir zum zweitletzten Mal bereits beim Morgenessen einmal mehr wieder voll reingehaut hatten. Mit total aufgeladenen Energietanks ging es dann für die Wetterfesten Leichtathleten wieder ab auf die Plätze oder für die nicht so wetterfesten Geräteturner, Gymnastiker und Polysportler rein in die Hallen. Der Freitag Morgen stand ganz im Zeichen der Wettkämpfchen. So wurden die Zehen bei den Geräteturnern beim Sie + Er Wettkampf weit gestreckt, damit die Notenpunkte dementsprechend auch hoch ausfielen. Beim Paar-Bodenturnern kam dann die choreografischen Fähigkeiten der einzelnen Geräteturnern zum Vorschein. Erstaunliches war dabei zu sehen und bereitete dem Wertungsgericht entsprechende Spassminuten. Die Gymnastikerinnen schufteten derweil wieder im Dojoraum wo sie in den Spiegeln ihre Ausführung bis zur Perfektion trieben. Auch die Polysportler sassen nicht auf der faulen Haut und schwitzten den ganzen Morgen über in der Halle bei Spiel und Spass. Die Leichtathleten hingegen wurden nicht schweissnass, im Gegenteil prasselte ihnen der Regen den halben Morgen über auf die Köpfe. Auf die Plätze, fertig, los hiess es beim abschliessenden Leichtathletik 4-Kampf im Oval der 400m-Rundbahn. Bei 80m, Weitsprung, Kugelstossen und 800m Lauf wurden zum letzten Mal die Kraftreserven aufgebracht und um Punkte gekämpft. Nach diesem leider bereits letzten, kräftereibenden Morgen hatten wir uns das Mittagessen wieder redlich verdient. Die obligate Gymnastikhalbstunde nach dem Mittag diente dem vervollständigen des gymnastischen Kurzprogramms. Eindrücklich wie sogar die Polysportler oder Leichtathleten die Elemente mit Bravour meisterten. Punkt 14.15 Uhr vereinten wir uns alle zur Abschlussdisziplin der LagerChallenge. Auch hier gab sich kein Team eine Blösse und kämpften sprichwörtlich bis zum umfallen. Die Rangverkündigung (siehe Rangliste LagerChallenge) am Abschlussabend wird zeigen, wer letztendlich die Nase vorne haben wird und um die begehrten Preise eine Länge besser abgeschlossen haben. Nach diesem Grande Finale der LagerChallenge kamen alle Lagerteilnehmer in den Genuss der Gymnastikvorführung, welche die Gymnastikerinnen während der Woche einstudiert hatten. Alle Übrigen Staunten nicht schlecht als die graziösen Gymnastikerinnen über den Platz tänzelten und über die Wangen strahlten. Anschliessend kam die Erholung im Bad gerade rechtzeitig um die langsam aber sicher müde gewordenen Muskeln aufzupäppeln. Nach dem Nachtessen genossen alle den Lagerabschlussabend im Discoraum. Höhepunkte dabei waren sicher die Rangverkündigung der LagerChallenge und die Erstaufführung des Lagervideos, das über die 6 Tage entstanden war. Morgen reisen wir ab. Ein Lager voller sportlicher Aktivitäten und vielem geselligen Zusammensein geht zu ende. Es wird bestimmt nicht nur dem Leiterteam in bester Erinnerung bleiben, sondern auch bei den Jugendlichen bleibende Eindrücke hinterlassen.

webmaster, Leiter und Jugendlagerteilnehmer 2007

Verbandsturnfeste / Kantonalturnfeste

Seeländisches Turnfest Biel – 22.06-24.06.2018

 

Am Freitag starteten die Einzelgeräteturnerinnen des TV Oberburg in die Wettkampfsaison. In der imposanten Tissot Arena konnten sie ihre Übungen den Wertungsrichtern präsentieren. Den Beginn machten die K5 & K6 Turnerinnen Melissa (K5), Riana (K5), Sarina (K6) und Miriam (K6). Gekleidet in den neuen Tenues und angespornt von der imposanten Arena, gelang es ihnen grösstenteils ihre Übungen sauber durch zu turnen und die Wertungsrichter von ihrem Können zu überzeugen. In der zweiten Abteilung turnte Sandra in der Kategorie Damen mit. Auch sie konnte den Wertungsrichtern schön geturnte Übungen präsentieren.
Sarina turnte ihre Übungen so schön durch, dass sie sich den 3.Rang erkämpfen konnte! Auch die anderen erturnten mit dem 15. (Melissa), 16. (Riana), 11. (Miriam) und 5. Rang (Sandra) gute Ergebnisse.

Am Samstagmorgen um 07:15 trafen sich die restlichen Turner und Turnerinnen des TV Oberburg um gemeinsam nach Biel zu fahren und die Turnfestsaison 2018 zu eröffnen. Nach dem gemeinsamen Einturnen, mit dem eigens dafür einstudierten Tanz, starteten wir um 10:00 mit den ersten Wettkämpfen. Leider lief es den Schleuderern nicht ganz wie gewünscht und so erhielten sie für ihre Würfe eine Note von 07,02. Beim Fachtest Unihockey lief es um einiges besser und mit einer guten Leistung, die jedoch noch etwas Luft nach oben lässt, erspielten sie sich die Note 8,56. Die Geräteturner hatten weniger Glück. Beim Einturnen an den Schaukelringen viel eine Turnerin von den Ringen und schlug auf dem Betonboden der Arena auf. Zum Glück passten zu diesem Zeitpunkte jegliche Schutzengel auf sie auf und sie erlitt “nur” eine Gehirnerschütterung, musste jedoch für genauere Untersuchungen und zur Überwachung ins Spital gebracht werden. Die sehr verständnisvolle und entgegenkommende Wettkampfleitung organisierte dem GETU-Team eine neue Startzeit am späteren Nachmittag.

Den Turnern und Turnerinnen blieb nur wenig Zeit um sich von diesem Schock zu erholen, da viele nur rund 1,5h später im zweiten Wettkampfteil im Einsatz standen. Bei der Pendelstafette gaben alle Vollgas und ersprinteten sich dadurch die Note 09,30. Mit mehreren fehlenden Turnerinnen und last minute Umstellungen standen unsere Gymnastikerinnen vor einer besonderen Herausforderung. Dennoch schritten sie voller Stolz und Überzeugung auf den Rasen, um ihr Können zu zeigen. Leider stoppte die Musik schon kurz nach Anfang des Programms. Dies konnte unsere Gymnastikerinnen jedoch nicht aus dem Konzept bringen und mit der Unterstützung des Publikums turnten sie den Rest des Programms ohne Musik durch. Um einen fairen Wettkampf  gewähren zu können, durften sie ihr Programm kurz später wiederholen; diesmal spielte auch die Musik mit und sie konnten sich eine gute Note von 09,04 ertanzen, mit welcher sie die zweit beste Gymnastik des Tages belegten.

Im dritten Wettkampfteil stand nun noch Weitsprung und Fachtest Allround auf dem Programm. Beim Weitsprung konnten nicht alle ihre gewohnten Weiten abrufen, dennoch reichte es für die Note 08,88. Auch im Fachtest zeigten die Teams solide Leistungen und bekamen dafür eine Note von 08,91.

Am späteren Nachmittag stand dann noch einmal das Schaukelringprogramm unseres GETU-Teams auf dem Plan. Den Entscheid trotz des Vorfalles am Morgen erneut zu turnen, fällte das Team gemeinsam. Sie beschlossen für die verletzte Turnerin alles zu geben. Den Schock, der einigen noch immer in den Knochen sass, liess sich während des Wettkampfes jedoch niemand anmerken. Das super Publikum welchem die Tuner ihr Programm präsentieren durften spornte alle an und lockte das Beste aus allen heraus. Nach einem sehr schön geturnten Programm wurden die, von Emotionen überwältigten, Turner mit der sensationellen Note von 09,47 belohnt.

Nach diesem ereignisreichen Tag wurde beim traditionellen Apéro auf die gelungenen Wettkämpfe angestossen. Nach dem Znacht zog es dann alle zur Festwirtschaft um dort den Abend ausklingen zu lassen.

Am Sonntag verweilte dann nur eine kleine Fraktion bis zur Rangverkündigung. Mit einem Endresultat von 26,82 Punkten und dem 6. Schlussrang gelang es uns zwar nicht den Turnfestsieg vom Vorjahr zu verteidigen, dennoch können wir sehr stolz auf unsere Leistungen sein, war es doch für viele das erste Turnfest und sowohl die Gymnastikerinnen sowie die Geräteturner zeigten ein neues Programm.

Miriam Berger, 03.07.2018

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Seeländisches Turnfest Erlach – 25.08-27.08 2017

 

Am Freitag, 25. August war es soweit und die Einzelturnerinnen vom Turnverein Oberburg reisten ans Seeländische Turnfest nach Erlach zum turnerischen Saisonabschluss. Mit Sarina Sommer, Sara Wüthrich, Miriam Berger und Sandra Bösiger starteten dieses Turnfest nur die Geräteturnerinnen in den Einzelwettkampf.

Als erstes musste Sarina (K5) an die Geräte. Sie turnte einen guten Wettkampf und erreichte mit 35.95 Punkten den sehr guten 6. Schlussrang und konnte sich somit, einmal mehr, eine Auszeichnung erturnen.

Danach galt es für Sara und Miriam im K6 ernst. Beide konnten leider nicht an allen Geräten die gewohnten Leistungen abrufen und klassierten sich auf dem 14. (Miriam, 33.80) und 15. Rang (Sara, 33.75)

Als letzte Einzelturnerin startete Sandra ihren Wettkampf. Leider konnte auch sie ihre Übungen nicht so schön wie gewohnt vorturnen, erreichte aber dennoch den guten 5. Rang (34.85 Punkte) in der Kategorie Damen.

Den Abend konnten dann alle noch mit der Zeltaufbau Crew, die in dieser Zeit einmal mehr ein super Zelt aufbaute, geniessen. Es wurde grilliert, im See gebadet und danach zog es alle noch ins Barzelt wo bis in die frühen Morgenstunden getanzt wurde.

Um 7:30 Uhr am Samstagmorgen besammelten sich die restlichen motivierten Turner aus Oberburg, um an den letzten Wettkampf der Saison zu reisen und dort alles zu geben. Gleich angelangt startete Isa schon mit dem Einturnen und schüttelte allen auch noch die letzte Müdigkeit aus den Knochen. Danach galt es für die Geräteturner, die Schleuderer und die Fachtest Unihockey Truppe im ersten Wettkampfteil ein letztes Mal in dieser Saison ernst. Die Unihockeyler konnten sich ihre Bälle sicher zuspielen und erreichten dadurch die super Note 9.40. Auch im Geräteturnen gaben die Turner und Turnerinnen noch einmal Alles und wurden mit der sehr guten Note 9.13 dafür belohnt. Nur beim Schleuderball konnten die Turner leider nicht die gewohnten Weiten werfen, erreichten aber dennoch eine solide Note von 8.83.

Im zweiten Wettkampfteil, der nur kurz danach startete, galt es für die Gymnastikerinnen und die Läufer der Pendelstaffete alles zu geben. Beide Teams waren hoch motiviert und so ertanzten sich die Gymnastikerinnen die Note 9.24 und das Team der Pendelstafette ersprintete sich eine Note von 9.10. Beides sehr gute Noten, auf die wir stolz sein können.

Im dritten und letzten Wettkampfteil mussten die Turner dann noch im Weitsprung und im Fachtest Allround an den Start. Die Weitspringer zeigten allen, was sie können und sprangen so tolle Weiten, dass am Schluss die super Note 9.42 auf dem Notenblatt geschrieben stand. Im Fachtest Allround lief es leider nicht bei allen Teams so rund aber dennoch kamen sie auf eine gute Note von 8.98.

Damit war der letzte Wettkampf der Saison beendet und beim Apéro konnten wir auf die super Schlussnote von 27.47 anstossen. Da wir auch an diesem Turnfest wieder sehr früh fertig waren mit unserem Wettkampf, hatten wir genügend Zeit anderen Vereinen bei ihren Wettkämpfen zuzuschauen und den See und das tolle Wetter zu geniessen.

Nach dem Znacht, als alle wieder frisch und gestärkt waren, zogen wir los ins Festzelt um dort den super gelungenen Saisonabschluss gebührlich zu feiern.

Am Sonntag Morgen packten alle, nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht, ihre Siebensachen zusammen und begaben sich dann auf den Gymnastikrasen, wo die Schlussvorführungen und die Rangverkündigungen stattfanden. In dieser Zeit baute unsere super Zeltcrew das Zelt wieder ab.

Nach den Schlussvorführungen warteten dann alle Oberburger Turner ganz gespannt auf die Rangverkündigung der 1.Stärkeklasse, erhofften sich doch viele die Bronzemedaille. Doch nicht alle rechneten mit einem Podestplatz und sahen viel mehr den unglücklichen 4.Platz vor Augen. Dadurch waren alle noch viel überraschter und glücklicher, als der Speaker sowohl auf dem dritten, als auch auf dem zweiten Rang Vereine mit einer niedrigeren Punktzahl als unsere verkündete! Mit nur 0.13 Punkten Vorsprung auf den zweiten Rang und 0.33 auf den dritten gewannen wir den 1.Platz in der ersten Stärkeklasse und wurden somit TURNFESTSIEGER!!! Etwas, das es im Turnverein Oberburg noch nie gegeben hat und somit in die Vereinsgeschichte eingehen wird.

Verständlicherweise waren alle sehr euphorisch ab diesem super Ergebnis zum Saisonabschluss und unser Sieg wurde dann im Gartekafi in Oberburg entsprechend gefeiert. Bei Salat und Fleisch liessen wird dann das tolle Trunfest-Wochenende gemütlich ausklingen.

Ein spezieller Dank geht, in Anbetracht dieser Leistung, an unsere Riegenleiter, die uns die Teilnahme am Turnfest erst ermöglichen. In diesem Sinne ein GROSSES DANKESCHÖN an Baba, Sandra, Isa, Chrigu und Dodo für dieses Erlebnis!!! Ohne euren Einsatz wäre die Teilnahme am Turnfest gar nicht möglich gewesen, schon gar nicht mit einem solchen Ergebnis!

Natürlich geht ein riesiger Dank auch an die Zeltcrew, die uns jedes Turnfest ein super Zelt aufbaut, welches sicher schon den einen oder anderen Verein neidisch gemacht hat!

Schlussendlich können wir mächtig stolz sein auf unser Ergebnis und auf ein gelungenes und schönes Turnfest am Bielersee zurück schauen, welches sicher allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Miriam Berger, 30.08.2017

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Berner Kantonalturnfest Thun 2016

Gelungener Auftakt mit den Einzelwettkämpfen der Aktiven

Am Samstag, 18. Juni 2016 war es soweit und der langersehnte Startschuss zum Saisonhöhepunkt 2016 ertönte auf der Allmend in Thun. Mit den Einzelwettkämpfen begann das zwei Wochenende dauernde Berner Kantonalturnfest wo sich in der Folge rund 15’000 Turnerinnen und Turner in verschiedensten Disziplinen und Wettkämpfen messen werden, darunter auch rund 130 aus Oberburg.

Von oberburger Seite waren es unsere K5 Geräteturnerinnen, die den Start machten. Samstagvormittag um 9.00 Uhr hiess es für die 4 Turnerinnen ernst. Mit guten Leistungen, da und dort aber ein paar “verlorenen” Zehntelsnoten, erturnten unsere Turnerinnen Sarina Sommer (35′), Sara Wüthrich (39′) und Miriam Berger (46′) mit jeweils guten Gesamtnoten an den Geräten Reck, Boden, Sprung und Schaukelringen eine Auszeichnung. Linda Rufer verpasste mit dem 57. Rang nur äusserst knapp eine Auszeichnung in der Kategorie K5 Turnerinnen, wo total 122 Turnerinnen um Bestnoten turnten. Am Nachmittag waren anschliessend noch die “Älteren” an der Reihe. Auch in der Kategorie Damen hatten wir mit Sandra Bösiger eine Oberburgerin am Start. Mit der Gesamtnote von 35.70, dem 11. Platz von 29 Turnerinnen, die in dieser Kategorie starteten, erreichte auch Sandra die wohlverdiente Auszeichnung.

Um die Mittagszeit galt es danach für die Leichtathleten ernst. Mit einem arg geschrumpften Team von 3 Turnern und 1 Turnerin begannen wir den Leichtathletik-4-Kampf mit dem Sprint. Leider mussten im Vorfeld verletzungsbedingt vier weitere TurnerInnen aus unseren Reihen dem Turnfest den Laufpass geben, was aber nicht hiess, dass sich einige davon als Schlachtenbummler auf nach Thun machten um unsere im Einsatz stehenden Athleten zu unterstützen. In der Kategorie U18 Frauen erreichte Nicole Lüthi mit dem 17. Rang einen Platz im Mittelfeld der 32 gestarteten Turnerinnen. Bei den Männern ersprintete, ersprang und erwarf Simon Dysli den sehr guten 23. Rang von 223 Gestarteten in dieser Kategorie. Auch wenn er nicht ganz zufrieden war, durfte er mit dieser Leistung natürlich ebenfalls die begehrte Auszeichnung entgegennehmen. In der selben Kategorie nahm mit Damian Ingold noch ein zweiter Turner aus Oberburg teil. Leider zwickte es ihn im Sprint derart in der Wade, dass er die restlichen Disziplinen nur noch dezimiert absolvieren konnte. Dennoch erreichte er mit dem 108. Rang ein beachtliches Resultat. “Da waren es nur noch Drei”, vermochte der gewiefte Beobachter sagen und somit war zusätzlich nur noch Fabian Steiner, der Teamsenior, ernsthaft in der Lage um vorher Ränge zu kämpfen. Dies gelang ihm mit dem sehr guten 11. Rang, von 31 gestarteten Athleten in der Kategorie M30 perfekt. Damit konnte auch er eine Auszeichnung mit ins Emmental nach Hause nehmen.

Zum Abschluss des Auftakttages am Kantonalturnfest nahm eine “Plausch-Truppe” um Marco Brechbühl, Beat Bolzli, Simon Bolzli und Timo Gertsch noch am traditionellen Turnwettkampf teil. In Unihockeyslalom, Steinstossen und Basketballparcour, respektive 800m-Lauf kämpften sie um möglichst viele Punkte und damit gute Noten. In der Endabrechnung fanden sich Marco (28. Rang, mit Auszeichnung), Timo (42′), Beat (56′) und Simon (58′) breit verteilt über die gesamte Rangliste in der Kategorie Männer -35, wo sie sich gegen 69 andere Turner massen.

Somit ging ein erster, guter und vorallem trotz dem eher misslichen Wetter gelungener Wettkampftag zu Ende.

Rangliste Geräteturnen (www.thun2016.ch)
Rangliste Leichtathletik (www.thun2016.ch)
Rangliste Turnwettkampf (www.thun2016.ch)

Fotos

Weiter ging es am 25. Juni mit dem 3-teiligen Vereinswettkampf der Aktiven –> Bericht folgt

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Sehr gute Leistungen unseres Nachwuchses trotz Abbruch der Wettkämpfe aufgrund des misslichen Wetters

Sonntag, 19. Juni, frühmorgens, Bahnhof Oberburg. Rund 70 Kinder mit ihren 10 Leiterinnen und Leiter machten sich mit dem allerersten Zug auf nach Thun ans Berner Kantonalturnfest. Auf dem scheinbar unendlich grossen Wettkampfgelände auf dem Waffenplatz in Thun angekommen, wärmten sich die Turnerinnen und Turner nach dem Bezug eines trockenen “Lagerplatzes” mit dem Einturnen auf um in den nachfolgenden Stunden gute Noten zu erturnen. Gesagt getan und so ging es kurz darauf schon auf zum ersten Wettkampfteil des 3-teiligen Vereinswettkampfes. Während sich unsere 14 Gymnastikerinnen auf dem Kleinfeld die gute Note 9.00 erturnten, absolvierten die Polysportriegen gemeinsam mit den GeräteturnerInnen und den LeichtathletenInnen den Hindernislauf. Die 55 JugelerInnen erreichten mit schnellen Zeiten ebenfalls die sehr gute Note von 8.50 und somit war der gelungene und so wichtige Auftakt zum Wettkampf mit Bravour erledigt.

Im zweiten Wettkampfteil wagte sich die Geräteriege an ihre Gerätekombination und erturnte sich die Note 8.72. Die total 30 Turnerinnen und Turner turnten dabei eine super Übung und machten das Leiterteam sichtlich stolz. Vom 6- bis zur 16-jährigen gaben alle ihr Letztes, was sich Schlussendlich auch in der Note zeigte. Bei strömenden Regen sprangen derweil die Leichtathleten, gemeinsam mit ein paar Jugelern aus der Polysportriege Knaben in die Weitsprunggrube. Mit teilweise sehr guten Weiten resultierte im Endeffekt die Note 8.40.

Leider wurde danach der Wettkampf aufgrund grossem Gewitterrisiko und Starkregen abgebrochen. Sicher eine gute und absolut verständliche Entscheidung der Organisatoren. Nur zugern hätten unsere JugendriegelerInnen aber noch ihr Können im Spieltest Allround gezeigt. Ein Blick in die Rangliste mit den in den ersten beiden Wettkampfteilen erbrachten Leistungen und Noten lässt vermuten, dass sich unser oberburger Nachwuchs in der 1. Stärkeklasse ganz weit vorne in der Rangliste eingereiht hätte. Letzendes bleibt uns aber nur die Erinnerung an gute Trainings, ein guter, lustiger und kurzweiliger, wenn auch nasser Wettkampftag in Thun. Wir freuen uns schon heute auf das nächste Turnfest!

Ranglisten Vereinswettkampf Jugend (www.thun2016.ch)

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Mittelländisches Turnfest Frauenkappelen, 27.-28.06.2015

Zum ersten Mal seit langer Zeit nahm die Aktivriege des Turnvereins Oberburg in diesem Jahr gleich an zwei Turnfesten teil. Dies aus dem eigentlichen Grund, da wir von den Organisatoren des Mittelländischen Turnfestes in Frauenkappelen quasi eingeladen wurden. Doch erst alles der Reihe nach.

Nachdem wir zwei Wochen vorher am Seeländischen Turnfest in Büren an der Aare mit einer guten Leistung und über 50 Turnerinnen und Turner nur hauchdünn einen Podestplatz in der 1. Stärkeklasse verfehlten, reisten wir nach Frauenkappelen mit einer viel kleineren Truppe. Dies war gewollt, setzten wir doch das Seeländische als “Hauptturnfest” an und das Mittelländische als eine Art “Plauschturnfest” für diejenigen, die am Seeländischen noch nicht genug Turnfestluft einatmen konnten. So beliessen wir es zum Beispiel in den Fachtesten und dem Schleuderball anzutreten.

Aber auch am Mittelländischen starteten wir im 3-teiligen Vereinswettkampf. Aufgrund der weniger teilnehmenden Turnerinnen und Turner aus unseren Reihen, lediglich in der 3. Stärkeklasse. Im ersten Wettkampfteil zeigten die Geräteturner an den Schaukelringen zwar eine bessere Leistung als zwei Wochen davor am Seeländischen, jedoch blieb die Note mit 8.58 sicher unter den Erwartungen und wiedergaben die Leistung aus unserer Sicht nicht ganz.

Nichts desto trotz starteten danach die 12 StaffettelerInnen in der Pendelstaffette 80m. Mit einer soliden Leistung und sicheren aber guten Wechseln konnten sich die Leichtathleten dabei die sehr gute, fast zu hohe, Note von 9.71 ersprinten. Somit holten wir in der Gesamtabrechnung nach der eher tiefen Bewertung im 1. Wettkampfteil mächtig auf und waren wieder auf Kurs. Im abschliessenden 3. Teil boten unsere Gymnastikerinnen auf dem extra hergerichteten Kleinfeldrasen eine gute Leistung, da und dort zwar mit einer kleinen Unsicherheit, aber alles in allem schön und rund vorgetragen. Die Note 9.19 lag dabei absolut im Rahmen der Erwartungen. Da die Kleinfeldgymnastik rund 10 Minuten vor dem Weitsprung stattfand, konnten zum Wettkampfabschluss alle den vier Leichtathleten zuschauen. Auf einer perfekten Anlage, die geradezu prädestiniert für weite Sprünge war, erreichten die drei Männer und eine Frau die Maximalnote von 10.00! Einfach Super! Während die Männer auf einen Schnitt von 6.21m kamen, wuchs Rossella Sala ebenfalls über sich hinaus und sprang mit 5.31m eine neue Bestleistung.

Mit der guten Gesamtnote von 27.77 erreichten wir in der Endabrechnung trotz “Plausch” den sehr guten 7. Rang in der 3. Stärkeklasse von über 30 Teilnehmervereinen.

Nach dem Wettkampf bezogen wir unser super Unterschlupf auf dem Zeltplatz und begaben uns ins traditionelle Turnfest-Apero. Nach dem Nachtessen standen spätabends unsere Gymnastikerinnen noch in der Bar im Einsatz und zeigten ihre aufreizenden Bartänze, wegen denen wir vom OK extra eingeladen wurden, da sie bei unserem VTF 2012 in Oberburg auf den Geschmack kamen.

Alles in allem ein tolles Turnfestwochenende, an einem noch kaum jemals erlebten top organisierten und bis ins letzte Detail umgesetzte Turnfest in Frauenkappelen.

Ranglisten (www.frauenkappelen2015.ch)

Fotos

webmaster, 02. Juni 2015


Seeländisches Turnfest Büren a.A. 13.-14.06.2015

Sommer, Sonne , Sonnenschein – Büren a. A.

Am Samstag-Morgen um 09.45 Uhr besammelten sich die motivierten Turnerinnen und Turner des TVO am Bahnhof in Oberburg. Die letzten Zelte und Mätteli wurden im Auto des Oberturner und des Stv. Oberturner eingeladen und anschliessend machte sich die Truppe mit dem Zug auf den Weg Richtung Büren a.A. In Burgdorf bestieg auch noch die Burgdorfer-Sektion des TVO den Zug und schon waren wir komplett.

In Büren angekommen schlugen wir unser Depot beim Fachtest Korbball auf und turnten sogleich mit Baba in der heissen Sonne ein. Anschliessend machten sich unsere Geräteturner bereits auf den Weg ins GETU-Zelt und die Schleuderball-Werfer/innen machten sich auf den Weg zum Wurfplatz.

Bei unseren Geräteturnerinnen und Turner lief leider nicht alles so wie’s sein sollte. Übungsfehler und Stürze waren vorhanden. Die Leistung wurde trotzdem mit der Note 8.96 belohnt. Es lässt sich sicher auf dem geturnten aufbauen und das nächste Turnfest ist ja bereits in 2 Wochen 🙂 Die 4 Schleuderbälleler erwerften sich die Note 8.51.

Direkt nach dem 1. Wettkampfteil machten sich bereits unsere Gymnastikerinnen und die Läufer der Pendelstaffette bereit. Unsere schnellen Läufer/innen ersprinteten sich die tolle Note 9.65.

Die Gymnastikerinnen zeigten an der brennend heissen Sonne trotzdem einigermassen graziös ihre Kleinfeld Gymnastik und wurden mit der Note 9.12 belohnt. Auch hier lässt sich für das nächste Turnfest noch aufbauen.

Im 3. Wettkampfteil galt es auch noch für unsere Weitspringer/innen und die Fachtestler ernst. Beim Fachtest gab es 1h Verspätung und so konnten die Weitspringer/innen von sehr viel Publikum profitieren. Einige erzielten Bestresultate und anderen gelang leider der Anlauf überhaupt nicht. Trotzdem konnten sich die Weitspringer die sehr gute Note von 9.34 erspringen. Eine tolle Leistung!

Nach langem Warten galt es auch für die Fachtestler ein letztes Mal ernst. Im Fachtest Unihockey konnte im 1. Spiel sogar die Note 10.00 erspielt werden. Dies ergab mit dem 2. Spiel eine Endnote von 9.22. Für die erstmalige Teilnahme am Fachtest Unihockey sicherlich ein Top-Resultat. Im Fachtest-Allround liefen manche Teams zu Bestleistungen auf, bei anderen klappte es hingegen weniger gut. So stand am Schluss die Endnote 9.19 auf dem Notenblatt. Ebenfalls eine sehr tolle Leistung, haben doch viele das erste Mal beim Fachtest mitgemacht.

Nach diesen guten Leistungen begann für den TVO der 4. Wettkampfteil, das „Festen“.

Mit einem gemütlichen Apéro liess der TVO den Wettkampf ausklingen. Nach dem Apéro stürzten sich einige Wagemutige in die Aare und die Mutigsten sprangen noch von der Brücke ins kühle Nass. Diejenigen, welche den Weg zur Turnhalle und somit zur Dusche nicht auf sich nehmen wollten, die sprangen kurzerhand mit Shampoo in die Aare.

Nach der erfrischenden Dusche besammelten wir uns alle im Festzelt zum „Znacht“. Bei Gschnetzeltem, Teigwaren, Erbsli und Rüebli stärkten wir uns für die anschliessende Party. Eine deutsche Partyband sorgte für gute Stimmung und so feierte auch der TVO ausgelassen auf den Bänken. Für manche endete der Abend etwas früher und für ein paar wenige inkl. Geburtstagskind erst um 6.00 Uhr morgens..

Am Sonntag um 09.00 Uhr waren die meisten Turnerinnen und Turner wieder auf den Beinen und beim Zmorge anzutreffen. Um 10.00 Uhr bauten wir bereits wieder unsere Zelte ab und luden sämtliche Zelte und Mätteli wieder in die Autos ein. Kurz nach dem Mittag begann noch die traditionelle Plausch-Staffette. Da sich fast keine Turner- / innen angemeldet haben mussten kurzerhand weitere Sprinter-/innen rekrutiert werden. Aus den erwarteten 60 Metern wurden dann jedoch 100 Meter und dies motivierte die Rekrutieren definitiv nicht. Dazu kam, dass es bei fast 30°C sehr heiss war. Unsere schnellen Oberburger-Läufer ersprinteten sich trotzdem den Finallauf. Im Finallauf mussten dann noch Passivmitglieder rekrutiert werden. Leider wurden unsere Männer im Finallauf infolge Stabfehler disqualifiziert. Die Frauen starteten bereits direkt im Finale, da es keine Vorläufe gab. Im Finallauf wurden auch die Frauen leider disqualifiziert, weil der Stab geworfen wurde.

Ebenfalls am Sonntag war dann die Rangverkündigung. Im Einzel Leichtathletik Kategorie weibliche Jugend konnte Rossella Sala den tollen 3. Rang feiern. Der TVO gratuliert zu dieser tollen Leistung! „Guet gmacht“. Weiter konnten Simon Dysli auf dem 6. Rang und Fabian Bütikofer auf dem 20. Rang ebenfalls eine Auszeichnung in Leichtathletik entgegen nehmen. Im Vereinswettkampf hoffte der TVO auf einen Podestplatz. „Leider“ wurde es dann der 4. Rang. Mit einer Endnote von 27.47 waren wir nur 0.04 Punkte hinter dem 3. Platzierten.

Alles in allem war es ein tolles, sonniges Wochenende (inkl. Sonnenbrand und Stimmverlust) mit dem Turnverein. Auch unseren jüngsten Mitgliedern hat ihr erstes Turnfest gefallen und so freuen wir uns aufs nächste Turnfest in 2 Wochen in Frauenkappelen.

Ein grosses Merci an Chrigu und Dodo für die Organisation. An die Leiter-Innen für die Geduld und den Aufwand in den Trainings.. und auch an Tello, welcher immer wieder mit der Fahne auflaufen durfte 😉

„Es het gfägt

Jeanine Hediger, 15. Juni 2015


Verbandsturnfest Turnverband Bern Oberaargau-Emmental – Oberburg

Aktivriege – Emotionen an “unserem” Turnfest – ein Erlebnisbericht!

3 Wochen Auf- und Abbau, 3 Tage Fest und schon gehört “unser” Turnfest zur Vergangenheit. Das Verbandsturnfest 2012 in Oberburg war für uns alle mit viel Schweiss, und das nicht nur wegen dem heissen Wetter, verbunden. Aber auch mit vielen Erinnerungen, die wir so schnell nicht vergessen werden…”Bartanz, heiss laufende Flyer, Eispool, wenig Schlaf, und schliesslich die unübertreffbare “Schlussparty” am Sonntagabend.

Ich weiss nicht wie es euch allen ergangen ist, aber ich musste mir während dem ganzen Fest immer wieder sagen – “hey wir haben ein Turnfest!” und während unsere Frauen das Gymnastik Programm geturnt haben, ist mir die Grösse zum Ersten mal so richtig bewusst geworden – das waren Emotionen pur. Ein tolles Gefühl, ein Gefühl von Stolz, Freude und Befreiung. Ich wünsche euch, dass auch ihr während dem Fest einen solchen Moment erlebt habt, denn diese Momente werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Zu unserem turnerischen Einsatz starteten wir um die Mittagszeit. Wir versuchten uns alle auf den Wettkampf zu konzentrieren und unsere vielen anderen Aufgaben für rund 3 Stunden zu vergessen. Im ersten Wettkampfteil schleuderten 8 Turnerinnen und Turner die Bälle ins Oberburgfeld, während es den einen besser gelang sich auf den Wettkampf einzustellen, kämpften andere wohl etwas mit der Nervosität. So kam es, dass nicht alle an ihre Trainingsweiten heran kamen. Etwas enttäuscht gingen wir zurück zur Turnhalle um zu erfahren wie gut es unseren Geräteturner bei ihrem Schaukelringprogramm ergangen ist. Ihnen gelang es besser die Konzentration zu finden, die Note 9.33 belohnte das Training der letzten Wochen. Auch vom etwas tiefen Zelt liessen sich unsere Turner nicht irritieren – super gemacht! Rund eine Stunde später standen dann die Gymnastikerinnen und unsere Läufer in der Pendelstafette auf der “Startlinie”. Dank der sehr nahen Wettkampfanlagen konnten wir trotz gleichen Startzeit bei beiden Disziplinen “mitfanen”. Durch den Zaun gegen die Stöckernfeldstrasse feuerten wir unsere Läufer/innen an und auf dem grossen Rasen der Coop Arena konnten wir unsere Gymnastikerinnen beim Turnen verfolgen. Alle Turnerinnen und Turner konnten in diesem zwei Disziplinen an ihr Maximum anknüpfen und die bereits erwähnten Emotionen bei der Oberturnerin auslösen.

Im dritten und letzten Wettkampfteil stand der Weitsprung und der Fachtest Allround auf dem Programm. Während wir bei den Weitspringer/Innen auf Routiniers zählen konnten, waren beim Fachtest auch viele “Neulinge” dabei. Die Leichtathleten bewiesen im Weitsprung ihr Können. Im Fachtest flatterten zum Teil die Nerven, die Müdigkeit machte sich plötzlich etwas breit, oder vielleicht fehlte doch dem einen oder anderen etwas das Training. Sicherlich ist es aber bereits ein Erfolg mit 20 Turnerinnen und Turner im Fachtest zu starten, die Note lässt sich im nächsten Jahr mit einem konzentrierteren Training noch verbessern.

Zum Abschluss fanden wir alle sogar noch kurz Zeit für den traditionellen Turn-Fest-“Drink”. In diesem Jahr nutzen wir unseren “Heimvorteil” und konnten in “unserer” Bar einen special Drink, mixed by Remo, unserem Barchef, geniessen. Doch kurz danach verschwanden alle wieder in verschieden Richtungen um sich für ihren nächsten Einsatz als Helfer zu melden und in dieser Disziplin waren wir alle unschlagbar!

Liebe Turnkolleginnen und Turnkollegen, unser Turnfest war einmalig und unvergesslich – danke dass ich es mit euch erleben durfte!

Pamela Probst, 12. Juli 2012

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Zürcher Kantonalturnfest – ein Fest für Jung und Alt – 25. Juni – 03. Juli 2011

Jugend – 1. Wochenende – 25.06.2011

Im Car waren 74 Plätze reserviert, bis fast auf den letzten Platz war dieser dann auch besetzt. 54 Kinder, 10 Leiter und einige Begleiter, nahmen früh morgens den Weg nach Wädenswil unter die Räder.

Kurz nach der Ankunft weckten wir unsere noch etwas müden Geister mit einem etwas anderen Aufwärmen. Fit und munter hiess es dann auch schon ab zu den ersten Disziplinen. Die Geräteturner wärmten ihre Muskeln und Gelenke weiter auf für ihre Gerätekombination, bestehend aus Bodenturnen und Barrenturnen. Gleichzeitig besichtigten die Polysportler und Leichtathleten den Hindernissparcour – ihr erster Wettkampf. Motiviert und mit einer gewissen Anspannung zeigten die jungen Geräteturner ihr Programm, sie spannten sich bis in die Zehenspitzen – das Leiterteam war richtig begeistert. Ins Punktetotal der gesamten Riege steuerten sie die Note 8.85 bei.

Auch die “Hindernissläufer/innen” starteten, nach einem weiteren Aufwärmen in Form von Stafetten, in ihren Wettkampf. Locker überwanden sie die Hindernisse, auch die kleinen Änderungen am Ablauf, die Zürcher hatten eine etwas andere Wettkampfweisung, konnten unsere Läufer/innen nicht aus der Ruhe bringen. Die Note von 8.91 schrieben wir auf unserem Konto gut. Nach einer kurzen Pause starteten dann auch die Gymnastikerinnen ihr Einwärmprogramm. In der Gymnastik zählen nicht nur Spannung und Ausdruck, sondern auch das Engagement und die Formationen werden bewertet. Nachdem sich im letzten Training eine Turnerin entschied kurzfristig auszusteigen und ihre Turnkameradinnen im Stich zu lassen, und am Freitagabend noch eine Turnerin wegen Krankheit absagen musste, war von den Gymnastikerinnen zudem viel Flexibilität gefragt. Die jungen Gymnastikerinnen meisterten dies mit Bravour! Stolz verkündeten die Leiterinnen die Note 8.83.

Auch die Leichtathleten standen wieder im Einsatz. Als zweite Disziplin stand der Weitsprung auf dem Programm. Unser fleissiges Training hat sich gelohnt, verstärkt mit Cilian Soltermann und Marco Lüthi aus der Polysportriege erreichten wir die tolle Note 9.30.

Im dritten und letzten Wettkampfteil starteten wir zum ersten Mal alle gemeinsam im Spieltest. Dieser bestand für jeweils zwei TurnerInnen aus einem Slalomlauf mit anschliessendem Wurf eines Tennisballes, dieser musste so genau geworfen werden, damit er von einem/r MitspielerIn mit einem Fangnetz auffangen konnte. Dabei erhielten wir für jeden Slalomlauf und jedem gefangenen Ball einen Punkt. Alle vom Geräteturner über die Gymnastikerin, Leichtathleten und Polysportler gaben alles. Der grosse Einsatz aller machte riesen Spass. Es “fägte” dass wir alle gemeinsam unseren Wettkampf abschliessen konnten. Durch den grossen Einsatz konnten wir noch die Note 8.57 notieren. Den Nachmittag verbachten wir bei kleinen Fussballspielen, bei quatschen, “5-Liberle” oder einfach Turnfeststimmung geniessen. Müde aber sehr zufrieden bestiegen wir kurz nach 17.00 Uhr wieder den Car. Mit vielen tollen Gefühlen, etwas Muskelkater, neuen Freundschaften und einem
5. Rang in der 1.Stärkeklasse im Gepäck!

Einige Stimmen zum Turnfest der Jugendriege:
Franco, Leiter Geräteriege:
Das Geräteprogramm war ein super Erfolg, die Kinder überzeugten uns und das Resultat ist massiv über unseren Erwartungen. Auch der letzte Wettkampfteil mit dem Spieltest, den alle gemacht haben ist toll – das ist eben Turnfest live. Das Turnfest war auch für unsere jungen Turnerinnen ein super Erlebnis.

Mirjam und Jessica, Gymnastikerinnen:
Das Einturnen war lustig, anders als sonst. Schade dass nur so wenige Zuschauer da waren

Pia, Geräteturnerin:
Es war nicht so tolles Wetter, mein erster Wettkampf war schön trotz anfänglicher Nervosität.

Nadine Zürcher, Leiterin Gymnastik:
Von unseren Mädchen wurde viel Flexibilität verlangt, und diese bewiesen sie! Sie haben super geturnt und sich von Anfang bis zum Schluss stetig gesteigert. Für einen Jugendwettkampf dürfte die Note etwas höher sein. Interessant waren auch die Schwingwettkämpfe die auch noch anlässlich des Turnfest stattfanden.

Fabian Steiner, Leiter Polysportriege, Jugendriegeobmann:
Im Spieltest mit 36 Kinder über alle Riegen zu starten war super und ein toller Erfolg. Der grosse Einsatz der Kinder macht mich sehr zufrieden. Die Stimmung war toll.

Yanick, Polysportler
Die Carfahrt war lustig, meine Gruppe war gut im Spieltest.

Pamela, Leiterin Leichtathletik:
Unsere kleine Leichtathletiktruppe hat gezeigt, dass sie nicht nur in den leichtathletischen Disziplinen super, sondern auch sehr polysportiv sind. Schön dass wir uns auch über die einzelnen Riegen hinaus unterstützen – wir sind eben ein Verein – der Turnverein Oberburg.

Aktivriege – 2. Wochenende – 02.-03. Juli 2011

Mehrere neue Turnerinnen, eine neue Disziplin und ein neues Schaukelringprogramm – mit diesen Voraussetzungen sind wir ans Zürcher Kantonalturnfest gereist. Das Turnfest war schon in vollem Gange als 40 Turnerinnen und Turner, für einmal etwas später – die Kirche schlug 11.00 Uhr – den Weg nach Wädenswil unter die Räder nahmen. Mehr oder weniger gemeinsam trafen alle auf dem Festgelände ein. Wobei die einen schon längere Fussmärsche hinter sich hatten und andere den Verkehrskadetten schöne Augen machten, so dass sie gratis auf dem Helferparkplatz ganz nahe am Festgelände parkieren konnten. Nun, kurz darauf hiess es dann “warm werden”. Zur Musik von Bligg stimmten wir uns auf die bevorstehenden Wettkämpfe ein, und mit einer abschliessenden Polonaise auch schon etwas aufs abendliche Fest.

In einer etwas anderen Reihenfolge als wir uns gewohnt sind starteten wir in den Wettkampf. Üblicherweise machen die Geräteturner den Anfang, in diesem Jahr waren es aber die Gymnastikerinnen und die Pendelstafettenläufer. Wir teilten uns also in zwei Gruppen und bereiteten uns auf die ersten Wettkämpfe vor. Die Gymnastikerinnen turnten ihr Programm zwei/drei Mal zum Aufwärmen durch, als die 2 Läuferinnen und 8 Läufer noch auf dem Weg zu ihrem Wettkampfplatz waren. Die Gymnastik und Pendelstafetten Anlagen in Wädenswil waren nicht ganz optimal. Während bei der Gymnastik die Zuschauer sehr weit vom Platz entfernt waren und so nur schwer etwas Stimmung aufkam, befand sich die 80m Laufbahn auf einem Acker, mit etwas Gefälle und einigen Schlaglöcher. Doch davon lassen wir Oberburger uns nicht unterkriegen, sind wir es uns doch gewohnt auf nicht ganz optimalen Anlagen zu turnen. In beiden Disziplinen lief es ganz gut, keine Verletzungen und zufriedene Gesichter. 9.19 in der Gymnastik Bühne, und dies mit dem erschwerten Zustand von nur 6 Turnerinnen, und 9.01 in der Pendelstafette, darauf liess sich in den kommenden Disziplinen aufbauen.

Jeweils eine Stunde vor dem nächsten Wettkampf besammelten wir uns für die nächsten Disziplinen. In diesem Jahr starteten wir zum ersten Mal in jedem Wettkampfteil mit zwei Disziplinen. Also stand als nächstes der Fachtest und Weitsprung auf dem Programm. Das Wetter war warm, sehr warm und einige Turnerinnen und Turnern mussten aus dem Schatten gelockt werden. Denn das Aufwärmen war nicht nur für die Weitspringer wichtig, sondern auch für die Fachtestler. Im Training hatten wir festgestellt, dass wir erst gute Leistungen bringen, wenn wir die einzelnen Disziplinen mehrmals einturnten, damit wir richtig im “Fluss” waren. 4 Weitspringer und 2 Weitspringerinnen hatten ihren Wettkampf schon absolviert – alle kamen nahezu an ihre Bestweiten und konnten damit eine gute Note (9.12) beisteuern – als die Fachtestler noch voll konzentriert im Wettkampf waren. Denn der Fachtest Allround besteht aus 3 Aufgaben und dauert deshalb etwas länger, erst recht wenn mit 18 Turnerinnen und Turner gestartet wird. So viele waren wir noch nie im Fachtest. Wie üblich gelang der Fachtest den einen besser und den anderen schlechter. Während die Routiniers zum Teil etwas patzerten, wuchsen die Newcomer in einzelnen Aufgaben über sich hinaus. So kam es, dass die Note 8.48 am Ende auf unserem Notenblatt stand – etwas unter unseren Möglichkeiten, doch war uns wichtiger mit möglichst vielen TurnerInnen zu starten, als eine top Note zu erreichen. So war es dann in diesem Jahr auch so, dass alle Turnerinnen und Turner, die mit ans Turnfest reisten, auch in mindestens einer Disziplin mitmachten – super!

Im dritten und letzten Wettkampfteil standen dann noch die GeräteturnerInnen und die “Schleuderbälleler” im Einsatz. Im Geräteturnen starteten wir nicht nur mit einem neuen Programm sondern auch mit einem neuen Leiterteam, Sandra Bösiger, Isabelle Leuenberger und Roger Jud übten während den letzten Wochen intensiv mit dem Geräteturnteam und integrierten 5 neue Turnerinnen und Turner ins Programm. Allen, den Turnerinnen und Turnern und auch den Anstössern, gelang ein guter Wettkampf, sie erreichten die Note 9.15, eine Note auf die alle stolz sein können. Mit dem Schleuderball liessen wir in diesem Jahr wieder eine alt bekannte Disziplin im TV Oberburg aufleben. 2 Turner und 3 Turnerinnen schleuderten die Bälle übers Feld. Die Technik kann bestimmt bei einigen noch verbessert werden, die Schreiberin einbezogen, mit der Note 8.48 waren wir aber fürs erste Jahr zufrieden.

Mit diesen zwei Disziplinen beendeten wir den Wettkampf und wie üblich durfte das Turnfest-Bier danach nicht fehlen. In diesem Jahr wurde dieses von Hansueli Kobel gespendet, so konnten wir nicht nur auf das Turnfest sondern auch auf unseren jüngsten Turnnachwuchs, Malin Kobel (Geburtsdatum 30.6.2011) anstossen.

Fürs Duschen war nur kurz Zeit, denn um 20.30 Uhr waren wir zum Znacht aufgeboten. Das Festzelt war fast bis auf den letzten Platz besetzt und die Unterhaltungsmusik, die uns übrigens sehr vertraut war – die Tornados – startete ihr Programm. Es dauerte nicht 5 Minuten standen fast alle Turnerinnen und Turner auf den Festbänken, natürlich auch wir Oberburger. Doch dies war uns nicht genug, wir starteten eine Polonaise – unser Ziel – möglichst ganz nach vorne an die Tribüne, und mit unseren weissen VTF2012 T-Shirts Werbung für unser Turnfest machen. Alle gemeinsam feierten, sangen und tanzten wir, direkt vor der Tribüne – die Stimmung war toll. Wie üblich fanden die einen früher, die anderen gar nicht, den Weg in die Unterkunft. Am Sonntagmittag machten wir uns auf zurück nach Oberburg ins Gratencafé. Bei einem gemütlichen Brätle schlossen wir das Turnfest-Wochenende ab.

Im nächsten Jahr werden wir gleich doppelt gefordert sein. An unserem eigenen Verbandsturnfest werden wir versuchen an die diesjährigen Leistungen anzuknüpfen und gleichzeitig auch gute Gastgeber zu sein. Nun gehen wir in die Sommerpause und starten am 5.8. wieder mit dem Training, denn für die Gymnastikerinnen und Geräteturner steht noch am 27. August noch der Rothrister Cup auf dem Programm.

webmaster, 08.07.2011