, Sandra Bösiger

Rothrister Cup 2023

Saisonabschluss der Getu-Riege

Lange ist es her, um genau zu sein 7 Jahre, als wir das letzte Mal am Rothrister Cup teilnahmen. Nach den Corona-Jahren war es nun wieder an der Zeit, nach den Turnfesten im Juni im August einen weiteren Programmpunkt zu setzen, welcher von den fleissigen Geräteturnern gewünscht wurde. Die Vorbereitung auf diesen Wettkampf stellt eine Flexibilität der Teilnehmer voraus, waren es doch nur 3 Wochen nach der Sommerpause der Mezwan. Die Trainings wurden produktiv genutzt, obwohl uns ein Anstösser-Engpass, dieses Jahr vor eine Herausforderung gestellt hat, welche wir als Team jedoch meistern konnten. Konkret bedeutet dies, dass uns erstmals eine Anstösserin und ein ehemaliger Anstösser und Turner unter die Arme griffen, damit das Vorhaben des Rothrister Cups umgesetzt werden konnte. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unsere Anstösser-Crew!

 Am 26. August machte sich nun die Grät-Gruppe auf nach Rothrist, um das Trainierte dem Publikum und den 4 Wertungsrichtern zeigen zu können. Doch wie sich herausstellte, waren es nicht 4, sondern gefühlte 40 Wertungsrichter, welche sich wie eine Armee um uns herum aufstellten, da die Prüfung für die VGT Richter stattgefunden hat. Diese Masse an Menschen hat uns jedoch nicht beeindruckt und wir konnten unser Programm das letzte Mal und als versöhnlichen Abschluss der Saison ohne Fehler präsentieren. Trotzdem hatte es einen faden Beigeschmack. Beim Abschlusstraining am Freitag hat sich unser Turner Hansueli, welcher seinen letzten Wettkampf mit uns bestreiten wollte, verletzt und konnte somit nicht mitturnen. Dieser Fakt bescherte einigen von uns zwei tränende Augen, ein lachendes und ein weinendes. Das Lachende fühlte sich erleichtert und war stolz auf das ganze Team und diese gute Leistung. Das Weinende wurde sich bewusst, dass uns ein langjähriger, extrem fleissiger, ehrgeiziger und manchmal risikoreicher, wunderbarer Turner verlässt. Danke Hansueli für deine erfrischende, herzliche Art!

Bei Kartenspielen und einem kleinen Apéro warteten wir auf die Note, welche jedoch auf sich warten liess. Mit 8.70 war die Note tiefer als mein Gefühl mir sagte, jedoch freute mich der Fakt, dass wir ohne einen Sturz und Übungsfehler durchgekommen sind. So liess sich diese Note schnell vergessen werden und mit einem positiven Gefühl der Leidenschaft fürs Turnen und der Vorfreude fürs nächste Programm ersetzen.