Jugendlager

Trainingslager Jugendriege Fiesch 19.-22.04.2018

Am Donnerstagmorgen den 19.04.2018 trafen sich gesamthaft 41 Jugeler und 8 Leiter am Bahnhof in Oberburg um gemeinsam mit dem Zug nach Fiesch zu reisen. Die Wettervorhersage versprach wunderbares Lagerwetter. Nach gut dreistündiger Zugfahrt und pünktlich auf das Mittagessen, traf die Gruppe in Fiesch beim Sport Ferien Resort ein und wurde sogleich zum Tisch gebeten. Gestärkt und voller Vorfreude wurden rasch die Zimmer bezogen und die Sportkleider angezogen. Am Donnerstagnachmittag standen zwei Turnlektionen auf dem Programm. Zuerst wurde in den einzelnen Sparten trainiert und danach wurde noch eine gemeinsame Lektion mit Tischtennis und «Ball über die Schnur» absolviert. Nach dem Nachtessen, zur Freude der Kinder gab es Schnitzel & Pommes Frites, wurden die Zimmer fertig bezogen. Als Abschluss des ersten Lagertages wurden die extra für das Trainingslager angefertigten Lagershirts verteilt und ein gemeinsames Aktivity im Aufenthaltsraum gespielt. Zur Verwunderung der Leiter wurde danach die Nachtruhe um 21:00 Uhr erstaunlich gut eingehalten.

Am Freitag starteten die Jugeler mit einer Einheit Frühsport in den nächsten Lagertag. Für den Freitagmorgen standen erneut eine spartenspezifische und eine gemeinsame Lektion auf dem Programm. Bei herrlichem Sommerwetter trainierten die Leichtathleten Wurfdisziplinen auf den Aussenanlagen, während die anderen Riegen ihr Programm in den drei Sporthallen absolvierten. Vor dem Mittagessen wurde in der gemeinsamen Lektion ein Vier-Länder-Turnier durchgeführt, in welchem das Team Schweiz gegen die Teams aus Schweden, Russland und Amerika gewinnen konnte. Am Mittag wurde den Jugelern ein Dorschfilet im Eimantel mit Salzkartoffeln und Spinat serviert, dies war wahrscheinlich der Grund, dass die Zwischenverpflegung am Nachmittag mit Früchten und Riegeln bereits vor der Pause fast geleert wurde. Am Freitagnachmittag wurden zwei spartenspezifische Lektionen absolviert. Im Geräteturnen wurde das Augenmerk auf Boden, Reck und Sprung gelegt. Aufgrund des sehr sonnigen Wetters und den wenigen Schattenplätzen absolvierte die Leichtathletik Riege ausnahmsweise eine Minigolf Einheit im schattigen Wäldchen des Sport Resorts. Der Leiter der LA-Riege hatte sich zu dieser Zeit bereits einen beträchtlichen Sonnnenbrand zugezogen. Das Polysport Basis und die Gymnastikerinnen suchten ebenfalls den Schatten und absolvierten eine Disc-Golf Einheit über das gesamte Gelände des Sport Resorts. Nach dem Abendessen wurde der «Kids Cup Team» mit 6 gemischten Teams durchgeführt. Nach dem anstrengendem Lagertag mit ca. 8 Stunden Sport hatten vor allem die jüngeren Teilnehmer keine Mühe mit dem Einschlafen.

Auch am Samstagmorgen startete das Trainingslager mir einer Einheit Frühsport. Nach dem Frühstück und einer spartenspezifischen Trainingslektion stand erneut eine gemeinsame Trainingseinheit auf dem Programm. Unter der Leitung vom Polysport Basis wurden in gemischten Gruppen diverse Zirkusnummern einstudiert und danach allen Jugelern und Leitern vorgeführt. Es war erstaunlich, welch ausgezeichnete Nummern die Akrobaten, Jongleure, Zauberer, Clowns und Dompteure in dieser kurzen Zeit einstudiert hatten. Nach dem Mittagessen turnte das Poly Basis, welches bereits am morgen bei den Leichtathleten mitgeturnt hatte, bei den Geräteturnern mit. So sollen unsere jüngsten Jugeler an die verschiedenen Sparten herangeführt werden. Das Gymnastik, welches die vorderen Tage eher polysportiv trainiert hatte, feilte im Spiegelsaal am Kleinfeldprogramm. Währenddessen verbesserten die Leichtathleten die Technik im Sprint und Hürdenlauf und die Geräteturner die Körperhaltung im Sprung und Boden. Im zweiten Teil am Nachmittag führten die Leichtathleten und ein Teil der Geräteturner einen Orientierungslauf über das gesamte Gelände vom Sport Resort durch und die Jugeler vom Poly Basis durften eine Tennislektion absolvieren. Nach diesem ebenfalls intensiven Sporttag wurde nach dem Abendessen ein gemeinsamer Spieleabend mit dem Spiel «Stadt-Land-Fluss» durchgeführt. Nach dem Spieleabend verwandelten die jüngeren Jugeler den Aufenthaltsraum kurzerhand eigenhändig in eine Disco um. Dennoch wurde die Nachtruhe danach wie die Abende zuvor sehr gut eingehalten.

Am Sonntag durften die Teilnehmer bis um 08:00 Uhr quasi ausschlafen. Nach dem Morgenessen halfen alle Jugeler und Leiter tatkräftig bei der Reinigung der Unterkunft mit, diese konnte anschliessend ohne Mangel abgegeben werden. Am letzten Lagertag stand nur noch eine spartenspezifische Lektion auf dem Programm, nach abschliessender Wasserschlacht mit Wasserbalonen machten sich die Jugeler zum letzten Mal auf in den Speisesaal des Sport Resort. Auch die Heimreise aus Fiesch wurde nach dem abschliessenden Mittagessen mit dem Zug absolviert. Um 16:30 Uhr konnten sämtliche Jugeler am Bahnhof Oberburg verletzungsfrei an die sehnsüchtig wartenden Eltern übergeben werden.

Allgemein konnte die Jugendriege ein sehr gutes und erfolgreiches Trainingslager absolvieren. Alle Jugeler konnten von den guten Trainingsbedingungen und den gut vorbereiteten Trainingslektionen profitieren. Die Leiter resümierten, dass die mitgereisten Jugeler alle sehr anständig waren und stets extrem motiviert mitgemacht haben. Die Lagerregeln wurden von allen Teilnehmern vorbildlich eingehalten. Dies erleichtert die freiwillige Arbeit der Leiter extrem und ist auch sehr dankbar. Das Trainingslager konnte zudem ohne Zwischenfall durchgeführt werden, Heimweh war in etwa das grösste Problem welches es für die Leiter zu bewältigen gab. In diesem Sinne bedankt sich das gesamte Leiterteam für das tolle Wochenende in Fiesch.

JUGENDLAGER OBERBURG, 22.04. – 24.04.2016

Am Freitag, den 22. April 2016 um 13:00 Uhr startete das alljährliche Trainingslager der Jugendriege Oberburg. Nachdem wir letztes Jahr in Willisau zu Besuch waren, wurde das Trainingsweekend in diesem Jahr wieder zu Hause in Oberburg durchgeführt. Insgesamt 58 motivierte Jugeler sowie rund acht Leiter starteten das gemeinsame Wochenende mit einem spielerischen Einlaufen.

Anschliessend trainierten die Kinder den Nachmittag über in den einzelnen Riegen. Trotz relativ schlechter Wettervorhersage hielt das Wetter bis am Abend und so konnten die spartenspezifischen Trainings mehrheitlich im Freien durchgeführt werden. Das Geräteturnen bereitete sich akribisch auf das am Abend stattfindende Inspektionsturnen vor, während im Leichtathletik Kraft und Ball im Vordergrund standen. Natürlich wurde auch in den anderen Riegen fleissig trainiert. Nach diesem kurzweiligen aber intensiven Nachmittag war um 17:30 Uhr der erste Tag bereits vorüber.

Am Samstag trafen die Jugeler um 09:00 Uhr in der Mezwan ein um mit einem kurzen Einlaufen in den zweiten Lagertag zu starten. Nach einem weiteren Spartentraining wurde in einer gemeinsamen Lektion der Hindernislauf und der Spieltest Allround für das Kantonale Turnfest in Thun geübt. Am Mittag konnten die Kinder ihre Energiereserven mit dem Menu «Hörnli mit Gehacktem» wieder auffüllen. Diese wurden auch benötigt, standen doch am Nachmittag noch zwei Spartentrainings und eine Spielolympiade mit Disziplinen zu Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Treffsicherheit und Merkfähigkeit auf dem Programm. Leider folgte das Wetter jetzt der Vorhersage und es regnete in Strömen. Die unerschütterlichen Leichtathleten, welche ihre Trainings den ganzen Tag ausserhalb der Halle durchführten, konnten sich während der Rangverkündigung der Olympiade zum Schluss des Tages wieder etwas aufwärmen.

Am Sonntag brach bereits der letzte Lagertag an. Als war das Wetter bisher nicht schlecht genug, wurden wir am frühen Morgen mit Schneefall und eisigen Temperaturen begrüsst. Trotzdem absolvierte die Leichtathletikriege ihre Spartentrainings weiterhin im Freien, während die restlichen Jugeler in den Hallen trainierten. Nach dem Mittagessen, bei welchem sich die Kinder über ein Riz Casimir erfreuen durften, wurde am Nachmittag als Abschluss ein gemeinsames Spielturnier mit den Disziplinen Lacross, Fussball, Unihockey und Volleyball durchgeführt. Wie für die Spielolympiade am Vortag gab es auch für das Spielturnier eine Rangverkündigung mit Preisverleihung für die besten drei Teams. Nach einer kurzen Feedbackrunde zum Trainingslager, bei welcher einzig das Wetter als negativ beanstandet wurde, gab es für jedes Kind noch ein kleines Abschlussgeschenk.

Ein grosses Merci an alle Leiterinnen und Leiter, die geholfen haben, dieses Trainingslager erfolgreich zu gestalten. Natürlich braucht es dazu auch die Kids, welche jederzeit gut mitmachten und so zu einem gelungen Lager beigetragen haben.

Das Leiterteam

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JUGENDLAGER WILLISAU, 16.04.-19.04.2015

Am Donnerstag, den 16. April 2015 war es nach längerer Unterbrechung also wieder einmal soweit und die Jugendriegen des TV Oberburg machten sich auf um im Willisau ein externes Trainingslager abzuhalten. Mit dabei waren insgesamt 47 Kids aus allen 6 verschiedenen Jugendriegen und 14 Leiter der verschiedenen Sparten. Pünktlich aufs Mittagessen trafen wir mit den Car im Sportzentrum Willisau ein, um uns vor den ersten Trainingseinheiten nochmals Stärken zu können. Nach dem Mittagessen, Bekanntgabe der Lagerregeln und dem Zimmerbezug in unserer Unterkunft, einer guten Zivilschutzanlage, hiess es erstmals das Gelände des Sportzentrums zu erkunden. Alle uns zur Verfügung stehenden Anlagen liessen sich ohne Probleme innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichen.

Pünktlich um 15:30 starteten wir dann mit dem eigentlichen Training und in den verschiedenen Sparten wurde mit dem Training begonnen. Nach dieser ersten Einheit stand dann bereits Duschen und Abendessen auf dem Programm. Alle unsere Mahlzeiten konnten wir im Restaurant der Tennishalle einnehmen, welche direkt oberhalb unserer Unterkunft liegt. Das Abendprogramm wurde dann von allen Kids gemeinsam abgehalten – während der vier Trainingstage waren total 6 gemeinsame Lektionen geplant welche je einmal von den Leitern der verschiedenen Sparten vorbereitet wurden. Für die Organisation dieses Abendprogrammes zeichneten sich die Leiter der LA-Riege verantwortlich, Damian bereitete für diesen Abend ein sehr gelungenes Quiz vor, mit Fragen zum Turnverein, erraten vom prominenten Persönlichkeiten und blindertasten von Gegenständen.

Am Freitag Morgen wurden die Kinder mittels Musik um 07:00 Uhr aus ihren Träumen geweckt, um dann bereits um 07:30 Uhr eine erste kurze Bewegungseinheit – Frühsport – zu absolvieren. Nach dem Frühstück wurden dann bis zum Mittag zwei spartenspeziefische Trainings abgehalten. So zum Beispiel wurden im Geräteturnen Reck, Barren, Sprung und Bodenturnen trainiert und im Leichtathletik standen Wurf, Sprungschule und Koordination auf dem Programm. Natürlich wurde auch in den anderen Riegen fleissig trainiert.

Nach dem Mittagessen wurde durch das Geräteturnen die zweite gemeinsame Lektion organisiert. Diese bestand aus verschiedene Stafetten (mit diversen Hilfsmitteln), einem Brennballturnier und zum Abschluss konnten sich die Kinder bei der gemeinsamen Massage noch ein wenig entspannen. Die Kids hatten an diesem Programm sichtlich Spass. Danach folgte noch einmal eine spartenspeziefische Lektion, mit welche der sportliche Teil des Freitages abgeschlossen wurde.

Für das gemeinsame Abendprogramm waren am Freitag die Leiter der Gymnastik-Riege an der Reihe. Von den drei Leiterinnen wurde ein Activity / Tabu Abend organisiert. Dabei konnte die Kinder zu Beginn des Abends ihre eigene Begriffe aufschreiben und wie man sich vorstellen kann, waren doch einige witzige Ausdrücke, welche erraten werden mussten, dabei. In der Folge versuchten die Jugeler dann entweder pantomimisch oder mit umschreibenden Worten die Begriffe darzustellen. Dabei konnte doch das einte oder andere schauspielerische Talent ausgemacht werden.

Wie bereits am Freitag, wurden die Kids auch am Samstag um 07:00 mit Musik geweckt. Der Frühsport am Samstag bestand aus einem lockeren Footing gepaart mit kleinen Stafetten. Auch der Samstag Vormittag stand nach dem Frühstück im Zeichen des spartenspeziefischen Trainings. So wurde im Gymnastik mit dem Einstudieren der neuen Wettkampfgymnastik begonnen, gefolgt von einem Krafttraining. Im Polysport wurde Leichtathletik trainiert und ein Bewegungsparcours absolviert. Besonders im Polysport Basis, bei unseren Jüngsten also, wurde aber auch Rücksicht auf die Wünsche der Kinder genommen und so das Programm flexibel gestaltet.

Nach dem Mittagessen wurde noch einmal in den einzelnen Sparten trainiert, zum Teil merkte man den Jugeler das Training der vergangenen Tage nun aber bereits an, wurden doch einige Beschwerden, vor allem Muskelkater, kundgetan. Die Müdigkeit der Turnerinnen und Turner wurde dann auch im gemeinsamen Teil, der zweiten Lektion am Nachmittag ersichtlich. Die Leiter des Polyspot Basis organisierten ein Disc-Golf, gepaart mit kniffligen Aufgaben bei jedem Disc-Golf Ziel und einen kreativen Teil, bei dem es galt, selber eine Nummer von 2 Minuten Dauer einzustudieren. Dem Frisbee wurde aber nicht mehr ganz so euphorisch nachgelaufen und so zog sich das Programm in die Länge – auch weil ab und zu ein Frisbee auf einem Dach landete – und konnte nicht ganz abgeschlossen werden. Diejenigen welche zu beginn mit dem kreativen Teil beschäftigt waren legten sich aber mächtig ins Zeug und so entstanden einige durchaus sehenswerte Vorführungen, welche dann von einer ausgewählten Jury, bestehend aus Leiterinnen und Leitern, bewertet wurden.

Nach dem Abendessen stand auch am Samstag Abend noch einmal eine gemeinsame Lektion auf dem Programm. Dieses wurde von den Polysport Knaben Leitern organisiert. Nach den beiden Spielabenden vom Donnerstag und Freitag ging es am Samstag an die frische Luft und in einem Abendspaziergang rund um das Trainingszentrum und durch die schmucke Altstadt von Willisau wurden die müden Muskeln der Kinder noch einmal ein wenig aktiviert. Nach der Rückkehr vom Spaziergang wurde dann bereits das gröbste gepackt und in den Zimmern ein wenig Ordnung gemacht.

Am Sonntagmorgen stand kein Frühsport mehr auf dem Programm, musste doch in dieser Zeit noch fertig gepackt werden. Nach den Frühstück stand dann noch die letzte spartenspezifische Lektion auf dem Programm, mit Beweglichkeit im GETU, Video-Analyse im LA, Tanzen und Spielen im GYM und Federball und Spiel in den Polysport Riegen. Das Turnerische wurde dann vor dem Mittagessen noch einmal mit einer gemeinsame Lektion abgeschlossen. Da das Disc-Golf und kreativ Programm vom Vortag nicht komplett durchgeführt werden konnte, wurde dies nun noch weitergeführt.

Um 13:00 hiess es dann wieder in den Car Richtung Oberburg zu steigen, und mit der Ankunft in Oberburg um 14:00 Uhr wurde das Trainingslager verletzungsfrei aber mit vielen müden Kindern erfolgreich abgeschlossen. Willisau konnte uns sehr gute Trainingsanlagen zur Verfügung stellen und trotz eher schlechter Wettervorhersage mussten wir zum Glück nie im Regen trainieren.

Mein Dank geht an alle Leiterinnen und Leiter, die geholfen haben, dieses Trainingslager erfolgreich zu gestalten, insbesondere auch an Pam, welche an der Organisation des Lagers einen sehr grossen Anteil hatte. Nicht vergessen möchte ich aber auch die 47 Kids, welche mit ins Lager gekommen sind. Ihr habe sehr gut mitgemacht und natürlich auch zu einem gelungenen Lager beigetragen.

Das Leiterteam

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Trainingslager Jugendriege 2015

 


 

JUGENDLAGER KERENZERBERG, 29.7.-4.8.2007

SPORTZENTRUM KERENZERBERG  top of sports
Nachdem wir im Jahr 2003 zum ersten Mal die tollen Anlagen des Sportzentrum Kerenzerberg in Filzbach benutzen durften, reisten wir nach 2005 in diesem Jahr bereits zum 3. Mal in den Kanton Glarus auf den Kerenzerberg. Wir haben mit unserem Turnverein-Nachwuchs eine spannende, actiongeladene und abwechslungsreiche Trainingswoche erlebt. Ob Leichtathletik, Geräteturnen, Gymnastik oder Polysport – 42 Jugeler hatten während einer Woche die Anlagen des Sportzentrums voll ausgekosten.

JUGENDLAGERTAGEBUCH

Der Sonntag, 29. Juli
Auch in diesem Jahr sieht es um 13.15 Uhr vor der Mezwan in Oberburg aus wie auf einem Ameisenhaufen. 42 Kinder mit ihren Eltern kommen per Auto an und begrüssen die insgesamt 9 Jugendriegeleiter. Klar ist, dass bei einem solchen Aufmarsch wieder einmal Jugendlager-Zeit herrscht! Dieses Jahr geht es zum wiederholten Male ins Sportzentrum auf dem Kerenzerberg im Kanton Glarus. Gewohnt reisen wir gemütlich mit dem Car in die Ostschweiz an den Walensee. Oben angekommen beziehen wir unsere Zimmer, und treffen uns danach zu einem OL, um das Sportzentrum kennen zu lernen. Bei diesem OL werden auch gleich auf unterhaltsame Weise die Regeln für das Jugendlager erarbeitet. Nach dem immer wieder gerngesehenen feinen Znacht heisst es nochmals: „ab in die Halle“. Pam, die Hauptlagerleiterin, hat für uns „Kennenlernspiele“ ausgearbeitet. 21.30 Uhr hats geschlagen, als es unter die Dusche geht. Damit neigt sich der Anreisetag bereits dem Ende zu. Schon dieser Tag hat „wäuts gfägt“. Leider verheisst der Wetterbericht für Morgen kaum Sonnenschein, dennoch werden wir mit grossem Elan ins Training starten. Wir sind readyund bereit um Bäume auszureissen!

Der Montag, 30. Juli
Der zweite Tag begann so wie wir ihn am Vorabend prognostiziert hatten. Strömender Regen und Temperaturen weit kälter des Sonntages zwangen uns heute den Frühsport um Punkt 07.15 Uhr nicht wie ursprünglich vorgesehen im Freien zu machen, sondern in die Halle auszuweichen, wollten wir doch nicht bereits am frühen Morgen durchnässt werden. Nach dem warmen „Frühsportaufstehen“ durch Digi, der eine für die übrigen Leiter kaum erklärbar (:) GUTE Frühsportidee hatte, luden wir uns dann die Batterien beim umfangreichen Frühstücksbuffet auf. Kaum fertiggegessen, standen dann auch ab 09.00 Uhr bereits die ersten Spartentrainings auf dem Programm. Im Gymnastik, Geräteturnen, Leichtathletik und Polysport wurde fortan an der Technik gefeilt, der Ausführung geschleift und alle Bewegungen in der Videoanalyse genauestens untersucht und akribisch verbessert. So erlangte dieser erste Trainingsmorgen auch ausführlich den Status eines Trainingslagers. Diese 3 Morgenstunden gingen dann so auch schwups schon vorüber, als wir uns um 12.00 Uhr mit einem feinen Mittagsmenu verwöhnen lassen durften. Nachmittags stand dann wie gewohnt der „Zusammenhalt“ der verschiedenen Riegen im Vordergrund. In den Themen Fussball, Klettern, Volleyball und Unihockey ging es aber auch hier nicht nur darum zu schwitzen, sondern auch zu lernen! Die Sonne erblickte zum ersten Mal den Kerenzerberg als es um 16.15 Uhr ab ins Hallenbad ging, wo nach der 1. Disziplin der LagerChallenge dann auch noch Zeit blieb um seinen Muskeln im Whirlpool die nötige Erholung zu gönnen oder beim Arschbombenspringen noch einmal aufs Ganze zu gehen. Damit war der sportliche Teil des ersten Lagertages abgeschlossen und wir durften uns ein umfangreiches Nachtessen mit Dessert gönnen. Der erste Trainingslagertag wurde dann bei lockerem Brettspiel und Activiti gemeinsam abgeschlossen, bevor sich die Lichter im Sportzentrum um 22.15 Uhr langsam aber sicher dann abschalteteten.

Der Dienstag, 31. Juli
Purer Sonnenschein wagte sich bereits früh morgens bei Tagwach um 06.45 Uhr auf den Kerenzerberg nieder als sich die verschlafenen Gesichter langsam hervorhoben und für den Frühsport frisch machten. Auf einfache und spielerische Weise wurde heute morgen während einer halben Stunde im 400m Oval der Leichtathleten der Frühsport betrieben. So weckte sich noch so jeder kleine Muskel jedes einzelnen Jugendriegelers/Inn in windeseile. Gewohnt um 08.00 Uhr ging es dann ab zum Morgenessen, denn auch für so einen Prachtstag – wie wir ihn heute erwarten durften – galt es auch aus Körperenergieseite topfit zu sein. Wie immer wurden Butterbrote gestrichen, Jus und Milchgetränke gemixt und bei gemütlichen Zusammensein auch bereits die Zwischenmenschliche ebene trainiert. Pünktlich um 9 Uhr trennten sich die Grüppchen wieder in die jeweilige Sparte. Während die Leichtathleten bei top Bedingungen draussen Speer und Kugel trainierten, Sprangen die Geräteturner in der Halle auf dem Boden herum und versuchten sich mit Rondat, Flickflack und Salto. Demgegenüber hatten die Polysportler ein richtig chilliger Morgen mit einem lockeren Boggia und einem viel mehr an einen warmen Badestrand erinnernden Beachvolleyball. Unsere graziösen Gymnastikerinnen verharrten derweil im Dojoraum wo sie neue Schritte und Techniken für weitere Höhenflüge akribisch vor dem Spiegel analysieren und ausführen konnten. Kaum zu glauben – es schien erst ein Stündchen vorüber zu sein – als es um 12 Uhr bereits wieder zum feinen Mittagessen ging. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der LagerChallenge. Zuerst galt es den hauseigenen OL zu absolvieren, der von keiner geringeren als der Niggli Simone persönlich ausgesteckt wurde. Mühelos durchkämmten die Läufer in Grüppchen die Sportanlagen und quittierten die Posten hinter Felsen, in Gebüschen oder in Hausecken (Resultate siehe Link „LagerChallenge“). Gleich im Anschluss – selbstverständlich nach einer kurzen und verdienten Pause – ging es dann bei einer Sportart der gehobenen Klasse wieder um LagerChallenge-Punkte. Nicht Golf (:), sonder DiscGolf stand auf dem Tableau. DiscGolf ist eine Art Golf, nicht aber mit einem Eisen und Ball, sondern mit einem Fresbee und der Menscheneigenen Kunst des Fresbeewerfens. So neigte sich der Nachmittag und somit der sportliche Teil des Tag 2 dem ende zu und wir durften uns bereits bald wieder zum schnausigen Abendessen begeben. Der Abend stand dann ganz im Zeichen der Erholung. Bei einem Filmabend konnten sich die Muskeln für einmal ein wenig ausruhen und lockern. Einige Lagerleiter liessen sich dabei die Gelegenheit nicht nehmen auch für ihre Fitness noch ein wenig Etwas zu machen und hatten auf dem Beachvolleyballfeld ein „Kampf gegen den Sand und sich selbst“. Morgen ist bereits Halbzeit. Nach dem gewohnt spartenspezifischen Morgen freuen wir uns auf den Ausflug am Nachmittag und das Feiern des 1. Augustes am Abend. Das Wetter wird ebenfalls mitspielen, was wollen wir also noch mehr.

Ach übrigens: Verletzte gab es bis anhin glücklicherweise noch keine. Wir hoffen, dass sich diese positive Nachricht bis zum Wochenende durchzieht.

Der Mittwoch, 01. August
Tritt`s im Morgenrot daher….hätten wir heute Morgen beim Frühsport eigentlich singen müssen, aber wir stimmten lieber zum Happy Birthday für Yannick Arm an. Mit dieser kleinen gesanglichen Einlage die eher nach einer Schar brüllender Bären als nach den Wiener Sängernknaben klang starteten wir in den Tag. Frühsport, Morgenessen und dann ab zum spartenspezifischen Training. Bei den Geräteturnern wurden heute die Geräte gewechselt und es standen neben Tipps zum persönlichen Krafttraining auch die Geräte Sprung und Schaukelringe auf dem Programm. Bei den Leichtathleten wurden neue Talente beim Hürdenlauf entdeckt und an der Hochsprungtechnik gefeilt. Die Gymnastikerinnen stellten eigene Choreographien zusammen und die Polysportler nahmen sich Roger Federer zum Vorbild und versuchten sich im Tennis. Schon bald sprang der Uhrzeiger auf 12.00 – Pizza Margaritha und Hawai standen auf dem Speiseplan – hmmmmm da wurde von allen tüchtig zugelangt. Es schien als müssten einige ihre Energietanks etwas auffüllen…

Ganz ruhig fing der Nachmittag an. Mit der Sesselbahn gings auf die Häbergschwänd, den Hausberg von Filzbach. Unser Ausflug stand auf dem Programm. Nach einem kurzen, aber wirklich ganz kurzen „Marsch“ um das perfekte Sujet für ein Gruppenfoto zu finden, rauschten wir auf der Rodelbahn wieder dem Tal entgegen. Der Spassfaktor war riesig, obwohl einige doch etwas mit der Angst zu kämpfen hatten. Kaum hatten wir die Rodelschlitten abgegeben standen auch schon die Trottinetts bereit. In 7 Gruppen, die einen gemütlich und die anderen etwas sportlicher, fuhren wir Richtung Sportzentrum zurück. Damit sich die Muskeln heute noch etwas mehr erholen konnten damit sie dann für die letzten beiden Trainingstagen wieder fit sind, erklärten die Leiter die letzten knapp 2 Stunden vor dem heutigen Nachtessen zur „Freitzeit“. Zum 1. August durften wir dann ein ausgezeichnetes „Rahmschnitzel/Nüdeli“ geniessen. Der heutigen Tag wird mit einem Feuerwerk zu Ende gehen und vermutlich werden wir alle trotz erholsamen Nachmittag müde in unsere Betten fallen!

Der Donnerstag, 02. August
06.30 Uhr schlägt die Uhr an der Wand als die Leiter durch einen sanften Ton des Weckers geweckt werden um die Jugendlagerteilnehmer auch pünktlich zur Tagwache um 06.45 Uhr wecken zu können. Obschon durch den Geburtstag der Schweizer Eidgenossenschaft am Vorabend ein wenig länger gefestet werden durfte und neben Feuerwerk auch das gemütliche Beisammensein grossgeschrieben wurde. Nichts desto trotz waren dann alle 42 Schäflein pünktlich um 07.15 Uhr auf der Matte und startbereit für den Frühsport. Doch heute stand nicht Sport im grossen Stile an, sondern ging es heute in der Früh vielmehr darum die Stäckchen und Papierchen, die ausgebrannten Zuckerstöcke und die Racketenfallschirmchen zu beseitigen. Gesagt getan! In einer gross angelegten Suchaktion konnten so no jede kleine Restchen der Feuerwerkskörper gefunden und sauber entsorgt werden. Dies, wollen wir doch auch bis zum Wochenende auf sauberen Anlagen trainieren und auch in Zukunft wieder die Vorzüge des Sportzentrum Kerenzerberg geniessen. Nach diesem Aufräumen der Altlasten des Vortages ging es dann ab zum verdienten Morgenessen. Aprés le petit déjeuner ging es dann wieder an die Arbeit. An der Kletterwand oder auf dem Fussballfeld, im Sand beim Volleyball oder im Schiesskeller ging es wiederum darum ein wenig zu schwitzen und um Punkte zu kämpfen. Da das Schiessen als 4. Disziplin zur LagerChallenge zählte, kamen so alle in den Schiesskeller. Dabei gab es auch in der Gesamtwertung wieder einige kleine Verschiebungen. Um 12.00 Uhr, als das Pulver gänzlich ausgeschossen war, konnten wir uns wieder einmal im Restaurant Sportpanorama mir Speis und Trank verwöhnen lassen. Heute war des gestrigen 1. Augustes wegen das Spartentraining einmalig auf den Nachmittag angesetzt worden. Während beispielsweise die Leichtathleten bei einigen Regentropfen draussen an ihrer Kondition büffelten, hatten es viele der übrigen Jugendlagerteilnehmer gemütlicher in der Halle der Geräteturner oder im Dojoraum der Gymnastikerinnen. Die Polysportiven unter uns begaben sich ebenfalls in die Natur wo sie beim Nordic Walking die Umgebung von Filzbach auf dem Kerenzerberg auskundschafteten. So ging auch dieser Sportliche Tag langsam aber sicher dem Abend entgegen, wo alle einen wohlverdienten freien Abend geniessen konnten und ihre Batterien für den abschliessenden Freitag noch einmal aufladen konnten. Blessuren konnten gepflegt, Muskelkater mit „säubelen“ verringert oder beim Spiel das Pokerface geübt werden. Einige konnten es aber dennoch nicht lassen, sich einmal mehr ein wenig zu bewegen. Spätestens um 10.15 Uhr war es aber wieder soweit, dass sich nacheinander die Lichter in den Zimmern auslöschten und sich die müden Sportlerherzen die nötige Erholung gönnten. Für einmal war das Wetter heute uns nicht ganz hold, Morgen aber erwarten wir wieder heiterer Sonnenschein zu Abschluss unseres diesjährigen Lagers.

Der Freitag, 03. August
Ja dieser Freitag hatte es frühmorgens wieder einmal nicht mit uns, so ergoss sich ein zünftiger Regenschauer über den Kerenzerberg. So waren wir dazu gezwungen worden den frühmorgendlichen Sport zwecks Witterung in die Halle zu verschieben. Dies liess die gesamte Turnerschaar aber nicht davon abbringen ihre Muskeln auf die gewohnte Betriebstemperatur zu bringen und damit in den letzten sportlichen Lagertag zu starten! Nicht nur die Muskeln wurden auf die nötige Temperatur gebracht, sondern auch die warme Milch des feudalen Morgenessen war bereits auf die exakte Temperatur aufgewärmt worden, so dass wir zum zweitletzten Mal bereits beim Morgenessen einmal mehr wieder voll reingehaut hatten. Mit total aufgeladenen Energietanks ging es dann für die Wetterfesten Leichtathleten wieder ab auf die Plätze oder für die nicht so wetterfesten Geräteturner, Gymnastiker und Polysportler rein in die Hallen. Der Freitag Morgen stand ganz im Zeichen der Wettkämpfchen. So wurden die Zehen bei den Geräteturnern beim Sie + Er Wettkampf weit gestreckt, damit die Notenpunkte dementsprechend auch hoch ausfielen. Beim Paar-Bodenturnern kam dann die choreografischen Fähigkeiten der einzelnen Geräteturnern zum Vorschein. Erstaunliches war dabei zu sehen und bereitete dem Wertungsgericht entsprechende Spassminuten. Die Gymnastikerinnen schufteten derweil wieder im Dojoraum wo sie in den Spiegeln ihre Ausführung bis zur Perfektion trieben. Auch die Polysportler sassen nicht auf der faulen Haut und schwitzten den ganzen Morgen über in der Halle bei Spiel und Spass. Die Leichtathleten hingegen wurden nicht schweissnass, im Gegenteil prasselte ihnen der Regen den halben Morgen über auf die Köpfe. Auf die Plätze, fertig, los hiess es beim abschliessenden Leichtathletik 4-Kampf im Oval der 400m-Rundbahn. Bei 80m, Weitsprung, Kugelstossen und 800m Lauf wurden zum letzten Mal die Kraftreserven aufgebracht und um Punkte gekämpft. Nach diesem leider bereits letzten, kräftereibenden Morgen hatten wir uns das Mittagessen wieder redlich verdient. Die obligate Gymnastikhalbstunde nach dem Mittag diente dem vervollständigen des gymnastischen Kurzprogramms. Eindrücklich wie sogar die Polysportler oder Leichtathleten die Elemente mit Bravour meisterten. Punkt 14.15 Uhr vereinten wir uns alle zur Abschlussdisziplin der LagerChallenge. Auch hier gab sich kein Team eine Blösse und kämpften sprichwörtlich bis zum umfallen. Die Rangverkündigung (siehe Rangliste LagerChallenge) am Abschlussabend wird zeigen, wer letztendlich die Nase vorne haben wird und um die begehrten Preise eine Länge besser abgeschlossen haben. Nach diesem Grande Finale der LagerChallenge kamen alle Lagerteilnehmer in den Genuss der Gymnastikvorführung, welche die Gymnastikerinnen während der Woche einstudiert hatten. Alle Übrigen Staunten nicht schlecht als die graziösen Gymnastikerinnen über den Platz tänzelten und über die Wangen strahlten. Anschliessend kam die Erholung im Bad gerade rechtzeitig um die langsam aber sicher müde gewordenen Muskeln aufzupäppeln. Nach dem Nachtessen genossen alle den Lagerabschlussabend im Discoraum. Höhepunkte dabei waren sicher die Rangverkündigung der LagerChallenge und die Erstaufführung des Lagervideos, das über die 6 Tage entstanden war. Morgen reisen wir ab. Ein Lager voller sportlicher Aktivitäten und vielem geselligen Zusammensein geht zu ende. Es wird bestimmt nicht nur dem Leiterteam in bester Erinnerung bleiben, sondern auch bei den Jugendlichen bleibende Eindrücke hinterlassen.

webmaster, Leiter und Jugendlagerteilnehmer 2007