Trainingslager Aktivriege

Bericht Trainingsweekend Leukerbad 2017

Das Trainingsweekend fand dieses Jahr wieder einmal in Leukerbad statt. Am Freitagmorgen reisten 26 Turnerinnen und Turner Richtung Wallis. Als wir uns im Touristenheim Bergfreude einquartiert hatten starteten wir unser erstes Spartentraining in der Sportarena. Bei schönem Wetter fand am Nachmittag ein Orientierungslauf quer durch das Bergdorf Leukerbad bis zum Ziel am Pistenrestaurant Weidstübli, statt. Die Motivation der OL Teilnehmer war so gross, dass das OL Ausflaggteam es nicht mehr rechtzeitig schaffte, die letzten beiden Posten zu platzieren ehe die TurnerInnen eintrafen. Nach einem wohlverdienten «Zvieri» im Weidstübli nahmen wir die Abfahrt mit den Schlitten in Angriff. Vor dem Abendessen fand noch einmal eine Trainingssequenz in der Turnhalle statt. Am Abend stiessen 8 weitere TurnerInnen zu uns ins Trainingsweekend. Der erste Trainingstag war so intensiv, dass die Frauenmannschaft nach dem Duschen das Touristenheim aufsuchte um sich zu erholen. Die Männer gönnten sich noch ein erfrischendes Getränk in einer Bar bevor sie sich ebenfalls in die horizontale Lage begaben. Am nächsten Tag um 07:00 Uhr Morgens frühstückten wir alle gemeinsam und trainierten anschliessen den ganzen Tag in den Sparten Geräteturnen und Gymnastik. Die Polysportler hatten ein abwechslungsreiches Programm mit diversen Trainingssequenzen in der Turnhalle, Powerwalken inklusive Föhnsturm sowie ein Eishockeyspiel. Vor dem Abendessen kurierten wir unseren Muskelkater im Solbad und der Sauna des Burgerbades aus.

Anschliessend wanderten wir 20 Minuten den Pistenwegen entlang zum Weidstübli. Der Wirt des Hauses versorgte uns mit Fondue und so verbrachten wir einen gemütlichen Abend im Restaurant. Ein Grossteil der TurnerInnen hatten nach dem Käsefondue und der anschliessenden Schneeballschlacht auf dem Rückweg wieder genügend Energie um den Abend in der Dorfdiskothek „Courage“ gehörig ausklingen zu lassen. Am Sonntagmorgen klagten viele Teilnehmer über diverse Arten von (Muskel)-Katern. Nachdem wir aus dem Touristenheim ausgezogen waren nutzten wir anschliessend nochmals diverse Angebote der Sportarena (Tennis, Badminton, Squash und Bouldern). Als letzte Trainingseinheit stand der gemeinsame Abschluss in der Turnhalle auf dem Programm.

Rückblickend auf ein abwechslungsreiches Trainingswochenende mit vielfältigem Geräteturnen Gymnastik und Polysporttrainings sowie OL, Aerobic, Walken, Eishockeyspielen, Schlittenfahren, Tennis, Squash, Bouldern und Wellness, reisten wir am Sonntagnachmittag wieder Richtung Oberburg. Zuhause angekommen konnte man der Gangart nach bei den meisten TurnerInnen feststellen, dass die letzten drei Tage doch nicht spurlos an uns vorbeigegangen sind, kämpfte doch fast jeder mit Muskelkater.

Fotos

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Trainingslager 2016 der Aktivriege auf dem Kerenzerberg

Morgens um 07.15 Uhr besammelten sich rund 30 teils noch müde Turnerinnen und Turner des TVO bei der Mezwan in Oberburg. Ein Turner, welcher eigentlich noch als Fahrer vorgesehen war, erschien jedoch nicht, und es stellte sich heraus, dass er noch schlafend im Bett lag. Kurzerhand wurde ein neuer Fahrer bestimmt und ein Auto wurde zum Weckdienst. Um 07.40 Uhr konnten wir dann endlich losfahren. Via Luzern, Hirzel machten wir uns auf den Weg ins Glarnerland. Bei der Raststätte Fuchsberg schafften es erstmals seit langer Zeit alle Autos eine Pause einzulegen und so genossen wir alle zusammen einen warmen Kaffee / Tee und Gipfeli.

Um ca. 10.20 Uhr trafen wir anschliessend alle auf dem Kerenzerberg ein. Wir besammelten uns direkt in der Turnhalle und turnten mit Baba und den Haifischen, Schildkröten, Walen und Delphinen ein. Anschliessend hatten die GETU-Turner bereits ihre 1. Lektion. Es wurde sogleich die Schnitzelgrube geöffnet und Sprünge geübt. Die Polysportler (warm eingepackt 😉 ) machten sich mit Sulu auf den Weg nach draussen um Discgolf zu spielen. Es stellte sich heraus, dass manche keine Talente fürs Frisbee werfen besitzen, und so wurden diverse Frisbee’s über Zäune und in Büsche geworfen.

Nach dieser Lektion besammelten wir uns um 12.15 Uhr bereits fürs Mittagessen. Bei Penne Arrabita, Salat und Flädli-Suppe stärkten wir uns für den bevorstehenden Nachmittag.

Nach dem Essen bezogen wir unsere Zimmer. Da im Sportzentrum nicht genügend Platz für alle vorhanden war, schliefen 6 Turnerinnen/ Turner im naheliegenden Hotel Kerenzerberg.

Um 13.15 Uhr begann anschliessend das Einturnen mit Sändle. Zu lustigen Staffetten mit teilweisen nackten Oberkörpern wärmten sich alle wieder auf. Anschliessend übten die Gymnastikerinnen unter der Leitung von Baba ein Schlussbild und übten bereits erste Aufstellungen. Die Polysportler walkten mit Wägi durch die sonnige Landschaft auf dem Kerenzerberg. Um 15.15 Uhr begann anschliessend die durch die Leiter erstelle Olympiade. Beim Kappla bauen, Smarties werfen, Bewegungen ausführen, Klämmerli sammeln, Pasta aufspiessen, Teebeutel werfen, Blindekuh und dem 400M Lauf bei eisiger Kälte sammelten die Mannschaften so viele Punkte wie möglich. Der 400 M – Lauf hatte es besonders in sich, da noch ein Bank und ein mit Steinen gefüllter Pet-Behälter mit transportiert werden mussten. Nach Abschluss dieser lustigen Olympiade spielten wir noch alle zusammen ein paar Versionen Völkerball bevor wir uns zum verdienten Abendessen besammelten. Bei Braten, Kartoffelstock, Gemüse und Fruchtsalat stärkten wir uns für den bevorstehenden Abend. Nach dem Essen spielten wir mit Dodo Jäger und Hase. Anschliessend begann für die Gymnastikerinnen die zweite Lektion Gymnastik. Auf einem Beweglichkeitsparcour arbeiteten wir an unserer Beweglichkeit. Zudem wurden noch Laufstile geübt. Die Polysportler übten unter den wachsamen Augen von Bütti Unihockey. Anschliessend übten die Geräteturner das erste Mal ihr neues Programm. Leider hat sich bereits an diesem Abend 1 Turnerin am Fuss verletzt und konnte so nicht mehr weiterturnen. Gute Besserung! Die Polysportler spielten währenddessen mit Tello Basketball. Nach diesen beiden Lektionen stand noch Yoga mit Baba auf dem Programm. Wir lockerten zu diversen Yogaübungen unsere Muskeln und hofften so auf wenig Muskelkater. Zum Schluss Entspannten wir uns noch zu einer Übung von Isa.

Anschliessend genossen wir alle eine warme Dusche und manche bereits das warme Bett. Andere spielten noch bis in die Morgenstunden Mafia-Boss oder andere Spiele. Räphu teilte uns an diesem Abend zudem noch mit, dass er nicht mehr Prinzessin werden möchte sondern Kunstmaler und evtl. noch Bauchtänzer.

Am Samstag-Morgen um 07.30 Uhr besammelten wir uns zum Frühstück. Noch etwas müde turnten wir anschliessend unter der Leitung von Chrigu ein. Anschliessend stand Fachtest für alle auf dem Programm. Besonders der Unihockeyfachtest gefiel vielen Turnerinnen sehr gut und somit wurde kurzerhand ein Fachtest Unihockey Frauenteam erstellt 😉 Wir freuen uns schon auf das Turnfest.

Im Anschluss an den Fachtest spielten wir anschliessend unter der Leitung von Dodo und Schanä kleine Spiele. Besonders beim Mörderlen kam viel Spass auf. Wurden doch teils Turner von falschen Mördern umgebracht und manche waren einfach nicht zu töten 😉 Währenddessen übten die Geräteturner an Ihrer Ausführung. Vor dem Mittag hiess es dann für die Gymnastikerinnen Aufstellungen lernen. Die Polysportler spielten mit Remo Smalball.

Um 12.15 Uhr gab es anschliessend die wohlverdienten Spaghetti Carbonara. Bereits mit erstem Muskelkater in den Beinen konnten wir uns 1h lang ausruhen und die Aussicht geniessen.

Nach dem Mittag brachte uns Isa wieder auf Touren. Anschliessend übten die Gymnastikerinnen weiter an den Aufstellungen und dem Schlussbild. Da ein Leiter nicht vor Ort war, übernahm währenddessen Chrigu die Fussball-Lektion. Um 14.40 Uhr übten die Geräteturner anschliessend nochmals ihr neues Programm. Der Rest der TVO-Truppe übte mit Simu B. Profi-Handball mit sehr interessanten Stafetten. Als gemeinsames Abschlussspiel stand anschliessend ein Burgenbrennball auf dem Plan. Mit teils waghalsigen Sprüngen und div. Bällen am Kopf versuchten alle Mannschaften möglichst viele Punkte zu erreichen. Bevor wir uns dann das Abendessen verdienen konnten, stand noch Kraft mit Isa und Sändle auf dem Programm. Die Partner-Kraftübungen hatten es definitiv in sich und so freuten sich schon alle sehr auf das bevorstehende Hallenbad.

Auf dem Programm stand dann 18.30 Uhr Abendessen. Als wir um 18.15 Uhr eintrafen, stand das Essen aber schon auf dem Tisch. Es gab wohl einen Fehler bei der Bestellung. Bei Reis, Kalbspojarski und Bohnen stärkten wir uns für den bevorstehenden Sauna-Gang und den Whirlpool. Nach dem Essen konnte es gar nicht schnell genug gehen. Ganz nach dem Motto „dr ender isch dr gschwinder“ machten sich alle auf den Weg ins Hallenbad und den Whirlpool. Leider hatten wir dieses Mal den Whirlpool nicht für uns alleine und wir mussten ihn mit einem anderen Verein teilen. Somit machten sich die Saunagänger schnell auf den Weg in die schön warme Sauna. Bis 21.30 Uhr relaxten wir anschliessend in den beiden Saunas und im Whirlpool und lockerten unsere Muskeln.

Um 22.15 Uhr stand dann noch der letzte Programmpunkt bevor. Spieleabend unter der Leitung von Schanä. Es gab ein Quiz mit Promis, Ländern, Schätzfragen u.v.m. Es zeigte sich gut, wer von der TVO-Crew eine „Klatschheftli-Tante“ ist und wer nicht. Nach dem Spielabend wurde noch individuell weitergespielt.

Sonntag-Morgen um 07.45 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück. Anschliessend wurden die Zimmer geräumt und die Betten abgezogen. Bis 08.30 Uhr mussten die Zimmer geräumt sein. Nach dem wir uns dann alle in der Turnhalle besammelt hatten, wärmten wir uns zu Zeitungslesen auf. Danach konnten wir zwischen Squash, Luftgewehr, Tischtennis und Klettern auswählen. Dieser Plausch-Teil machte allen sehr viel Spass und es wurde viel gelacht. Auch die Tischtennisbälle wurden mehrmals wieder eingeräumt 😉

Als Abschluss spielten wir anschliessend ein Schnapp- / Jäger- / Tupfball. Nach dem Schlussfoto duellierten sich die Turnerinnen noch mit den Turnern im Bau von Menschenpyramiden. Ich denke die Frauenpyramide war doch etwas schöner anzusehen 🙂

Nach dem Mittagessen (Fleischbällchen, Polenta, Salat und Suppe) begann auch schon wieder der Rückweg nach Hause. Nach einem kurzen Stopp im MC Donalds (Räffu und Marco wollten unbedingt ein Happy-Meal) trafen wir alle mehr oder weniger unversehrt in Oberburg ein.

Danke allen Leitern und Leiterinnen der einzelnen Lektionen und Chrigu und Dodo für die Organisation. Es war wie alle Jahre sehr gut organisiert und hat Spass gemacht.

Als Hinweis für den Presi, es gab dieses Jahr keine Ebli. Fürs nächste Jahr haben wir diese aber bereits wieder bestellt. 🙂 Sie haben uns gefehlt 😉

 

29.02.2016 / jh

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Trainingslager 2014 der Aktivriege in Filzbach auf dem Kerenzerberg

Am Freitag, 07.03.2014 fuhren wir für einmal pünktlich um 12.30 Uhr bei der Mezwan Richtung Kerenzerberg. Nach einem kurzen Zwischenhalt in einem der div. MC Donalds auf der Strecke sind alle gesund und munter auf dem Kerenzerberg angekommen.

Pünktlich um  16.00 Uhr trafen wir uns alle in der Halle zum gemeinsamen Einlaufen mit Dodo. Räffu, der ältere Sohn von Turner Hansueli hatte bereits hier mit seinen Tanzschritten die Herzen aller Turnerinnen und Turner erobert. Nach dem gemeinsamen Einlaufen machten sich die Geräteturner auf den Weg zum Schaukelringturnen und die Polysportler spielten unter der Leitung von Tello zuerst Volleyball und anschliessend Badminton. Nach der ersten sportlichen Stunde feilten die Gymnastikerinnen das erste Mal an ihrer neuen Gymnastik und die Polysportler spielten unter der Leitung von Remo Intercross.

Um 18.15 Uhr stärkten wir uns bei Hackbraten, Kartoffelstock, Ratatouille und gebrannter Crème für die restlichen Trainingsstunden. Räffu hat der Kartoffelstock bestens geschmeckt und so kam es, dass der Kartoffelstock am Schluss nicht nur im Mund sondern am ganzen Kopf und an den Händen verteilt war. Tja, als Kind wird Besteck eben überbewertet. Unser Präsident kam zu spät auf den Kerenzerberg und hat anschliessend ein serviertes Abendessen genossen J Zu spät erscheinen hat eben auch seine Vorteile.

Mit etwas vollem Magen haben wir uns anschliessend mit Sändle wieder aufgewärmt. Danach wurde die Schnitzelgrube das erste Mal geöffnet und die Geräteturner übten waghalsige Sprünge. Währenddessen hat eine kleine Gruppe Gymnastikerinnen in der Dojo-Halle fleissig die neue Gymnastik geübt und die restlichen Polysportler/innen haben mit Chrigu Stafetten trainiert. Um 20.30 Uhr waren wir dann endlich vollzählig, sind doch auch noch die letzten Turnerinnen und Turner mit einer Stunde Verspätung auf dem Kerenzerberg angekommen. In der zweiten Turnlektion des Abends haben die Gymnastikerinnen unter der Leitung von Baba ein Krafttraining genossen und die Polysportler spielten unter der Leitung von Simu D. Handball.

Frisch geduscht und bereits etwas müde trafen wir uns am 22.30 Uhr zum Spieleabend, welcher von Remo organisiert wurde. Ähnlich wie bereits im letzen Jahr mussten alle einen Begriff aufschreiben, welcher anschliessend umschrieben und Pantomimisch dargestellt werden musste. Als man den Begriff in nur einem Wort umschreiben sollte haben dies nicht alle Turnerinnen und Turner sofort begriffen. Hat doch der eine oder die andere den Begriff mit „eeeeeehhhmmmmmmmmmmm“ umschrieben 😉  Nach dem obligatorischen Spieleabend haben die Turnerinnen und Turner noch individuell lange weitergespielt und sind dann früh oder spät ins Bett gekrochen.

Am Samstag trafen wir uns um 07.30 Uhr fast vollständig zum Frühstück. Ein Turner konnte leider infolge der Strapazen der letzten Nacht nicht aus dem Bett aufstehen und eine Turnerin lag mit dem Biber-Schwanz-Brust-Fieber 😉 krank im Bett. Um 08.30 Uhr begann dann auch schon wieder das Training mit einem Einlaufen von Baba. Anschliessend konnte man zwischen Squash, Klettern und Tischtennis auswählen, was man die nächste Stunde machen wollte. Es wurden spannende Tischtennismatche ausgetragen und die Squasher lieferten sich ein hartes Duell. Wieder vollständig um 10.00 Uhr (inkl. dem Spätaufsteher und der Kranken) begann das Training der Gymnastikerinnen. Währenddessen trainierten die anderen Turnerinnen und Turner ihr Fussballkönnen. Um 11.10 Uhr begann anschliessend die letzte Trainingslektion vor dem Mittag. Die Geräteturner übten unter der Leitung von Sändle und Isa die Haltung im Sturzhang und die Polysportler rannten unter der Leitung von Kevä draussen bei frühlingshaftem Wetter mit den Frisbees herum und spielten Discgolf. Es stelle sich heraus, dass nicht alle Turner/Turnerinnen begabte Frisbeespieler sind und so kam es, dass nicht alle Fresbees das Ziel erreichten.

Um 12.15 Uhr stärkten wir uns bei leckerer Pizza und luden unsere Batterien wieder voll auf. Beim gemeinsamen Skiausflug mit Isa haben wir uns anschliessend wieder fit für den Berg oder das Training gemacht. Bereits um 13.40 Uhr trainierten die Gymnastikerinnen wieder motiviert und mit voller Aufmerksamkeit an ihrer neuen Gymnastik und die restlichen Turner/Turnerinnen spielten mit Joel Volleyball. Danach ging es für die Geräteturner weiter ihre Haltung in den Lüften zu verbessern und die Polysportler machten sich auf den Weg nach draussen um mit Simu B. Brennball zu spielen. Bei lustigen Brennballversionen mit einem Glückswürfel, welcher über die Laufart (z.B. Rückwärts, auf einem Bein usw.) entschied wurde viel gelacht und geschwitzt. Anschliessend kamen noch alle Turnerinnen und Turner in den Genuss von Isa’s Krafttraining bevor wir ins wohlverdiente Hallenbad gingen.

Im Hallenbad angekommen übten alle motiviert an ihrer Synchronschwimm-Kür und so kam es wie im letzten Jahr zu tollen, anspruchsvollen Küren welche unter tobendem Beifall der anderen Turner/innen zum Besten gegeben wurden. Der Tello kann definitiv am besten mit dem Knallrotengummiboot fahren und so sollte es nicht anders sein, als dass die Gruppe von Tello überragend den Sieg holte. Nach den Darbietungen konnte man noch die Sauna besuchen oder man entspannte im Whirlpool.

Um 18.30 Uhr genossen wir erneut ein leckeres Abendessen. Es gab Grosis-Schweins-Voresse und eine leckere Polenta und Gemüse. Zum Dessert gab es leckere Glace.

Um 20.00 Uhr begann der anschliessende Gruppenwettbewerb im Dichten, Kegeln und 10m schiessen. Unter der Leitung von Remo, Dodo und Chrigu zeigten alle ihr Bestes und wie bereits im Vorjahr überragten die Turnerinnen des TV Oberburg im schiessen und waren deutlich besser als die meisten Männer, und dies lag nicht nur am Gewehr liebe Männer ;-). Zudem haben wir an diesem Abend festgestellt, dass unser Präsident ein wahres Talent im Dichten, oder wie er es nennt Poetry-Slamen ist. Nach dem anschliessenden Wettbewerb haben die Turnerinnen und Turner noch individuell weitere Spiele gespielt oder im Keller den Abend / die Nacht ausklingen lassen.

Dieses Mal vollständig trafen wir uns um 07.30 Uhr zum Frühstück. Nach einem ruhigeren Einlaufen mit Baba turnten die Gymnastikerinnen noch mehrmals ihre Gymnastik und hielten dies mit der Videokamera fest um die Gymnastik anschliessend im nächsten Training daheim in Oberburg analysieren zu können. Unter der Leitung von Dodo haben die anderen währenddessen Unihockey gespielt. Zur letzten Trainingslektion des Trainingslagers 2014 trafen sich dann direkt vor dem Mittag auch noch die Geräteturner ein letztes Mal. Parallel und unter der Leitung von Kusi wurde währenddessen Völkerball in verschiedensten Variantionen gespielt. Um 11.10 Uhr trafen wir uns anschliessend alle zusammen draussen zu einem Abschlussspiel bei perfekten du sehr warmen Wetterbedingungen.

Frisch geduscht und mit dem gesamten Gepäck im Schlepptau trafen wir uns ein letztes Mal zu einem feinen Mittagessen. Wir genossen die letzen Minuten bei Trutenschnitzel und Reis, welches wie immer sehr gut schmeckte. Als die Letzten Kaffeetropfen geschluckt waren, machten wir uns bereits wieder auf den Weg nach Hause ins schöne Emmental. Ein grosser Dank geht an Chrigu und Dodo, welche das Ganze wieder einmal top organisiert haben und an alle Leiterinnen und Leiter welche gut vorbereitete Trainingslektion leiteten.

Fotos

Gedichte Trainingslager

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Trainingslager 2013 der Aktivriege in Filzbach auf dem Kerenzerberg – „Tatsachenbericht“

Am Freitag-Mittag reisten 21 top- motivierte Turnerinnen und Turner auf den Kerenzerberg. Nicht alle fanden leider den Weg zum Fuchsberg. Sogar die blonde Raserin fand den richtigen Weg nur der GTI Fahrer nahm die zweite Ausfahrt zum Burger King. Frisch gestärkt mit Fastfood erreichten die Top-motivierten Turner das Höhentrainingslager Kerenzerberg.

Nach dem 1. Einlaufen hatte der Präsident schon seine ersten „Bräschte“. Danach starteten die Gymnastikerinnen bereits mit ihrem ersten Training, leider noch nicht ganz vollständig. Die Polysportler spielten währenddessen ein hartes Intercross. Einige waren Ehrgeizig und andere zeigten sich von einer noch nie dagewesenen Ehrgeiz-Seite. Nach diesen anstrengenden Lektionen übten die Geräteturner kuriose Sprünge in die Schnitzelgrube. Eine Überfliegerin konnte nicht mehr gebremst werden und so wurde aus dem Salto ein 1.5 Salto in die Grube. So gab es leider schon am Freitag eine Verletzte Turnerin. Die Polysportler übten sich währenddessen im lockeren Badmintonspiel mit Tello. Nach diesen anstrengenden Lektionen machten sich die Turnerinnen und Turner alle mit „Bärenhunger“ auf den Weg in den Essenssaal. Ein paar „Wunderligen“ passte das Essen jedoch überhaupt nicht. Den anderen schmeckten die Ebly jedoch sehr. Nach dem Essen übten die Geräteturner/innen wieder kuriose Sprünge in die Grube und die Polysportler spurteten sich zu Stafetten. Nach ein paar anstrengenden Stafetten verlassen ein paar Leute die Koordinativen Fähigkeiten bei den Teamstafetten. Danach hatten die Gymnastikerinnen ein anstrengendes Training und die Polysportler übten sich bei dem Handballspielen.

Beim Spielabend mit Remo wurde TABU gespielt. Das Damokles-Schwert wurde von unserem Fähnrich genau umschrieben. Dies gab witzige Vorführungen. Der Abend wurde mit Peter und Paul abgerundet und für die einen wurde die Nacht kurz und für die anderen ein bisschen länger.

Am Samstag-Morgen pünktlich um 07.30 Uhr begann der intensive Trainingstag mit einem grossen, leckeren Frühstück. Nach dem Frühstück begann das Einturnen. Nach dem Einturnen wurde fleissig geklettert, gesquast oder Tischtennis gespielt. Nach diesen zwei intensiven Stunden kamen auch die letzten zwei Turner/innen (darunter die Berichtschreiberin) auf dem Kerenzerberg an. Die Gymnastikerinnen konnten nun endlich vollständig trainieren. Sie übten Hebefiguren und probierten diverse Spannungsübungen aus. Die Polysportler wagten sich unter der Leitung von Kevin in den kalten Schnee und machten ein Power-Nording-Walking. Danach spurteten sie noch eine kurze Strecke barfuss durch den kalten Schnee. Dies war Abhärtung pur. Nach diesen beiden Lektionen begannen die Geräteturner mit ihrem Schaukelring-Training. Durch die von Remo erstellte Liste mit sämtlichen Schaukelring-Turnelementen konnte jeder Turner / jede Turnerin individuell auf das nächste Element hin trainieren. In der Halle nebenan trainierten die Polysportler unter der Leitung von Vöbi fleissig das Fussballspielen. Nach diesen intensiven Morgen-Trainings begaben wir uns alle hungrig in den Speisesaal wo wir bei einer feinen Getreide-suppe (mit dem restlichen Ebly des Vorabends) Salat und Knocchi wieder gestärkt wurden.

Nach dem Mittagessen begaben wir uns alle wieder in die Halle und nach einem lustigen Einturnen mit Isa begannen die Gymnastikerinnen erneut ein intensives Training. Es wurde fleissig an der Mimik und Gestik trainiert und in zwei Gruppen einander vorgeführt. Die Motivation unter den Gymnastikerinnen stieg von Minute zu Minute an und so gelang den Gymnastikerinnen am Schluss des Trainings auch ein sehr guter Gymnastikdurchlauf mit sehr viel Power. In der Halle nebenan spielten die Polysportler unter der Leitung von Joel Brennball. Danach übten die Geräteturner erneut an den neuen Turnelementen und übten auf dem „Spickboden“ Saltos und Überschläge und sogar das jüngste TVO-Mitglied (2 Jahre) übte sich teilweise bereits an den Schaukelringen. Früh übt sich wer später einmal ein Star werden will.
Die Polysportler spielten währenddessen mit Baba „Naselumpelege“, „Zytigläse“ und „Krankentschinggis“. Nach diesen Turnlektionen begann ein intensives Krafttraining für alle unter der Leitung von Sändle B. Es wurde Kraft und Ausdauer trainiert.

Der anschliessende Hallenbadbesuch war für viele das absolute Highlight des Trainingslagers 2013. Unter der Leitung von Sändle M. mussten 5 Gruppen eine Synchronschwimm-Kür von rund einer Minute vorführen. Um diese Kür einzustudieren hatten die Gruppen jeweils rund 15 Minuten Zeit. Anschliessend wurden die Küren unter grossem Applaus den anderen Gruppen vorgeführt. Es konnte sogar das eine oder andere Synchronschwimm-Talent festgestellt werden. Die Aufgabe der anderen Gruppen war es dann, die Gruppen zu bewerten und ihnen Rangpunkte zu vergeben. Dies war in der Tat keine leichte Aufgabe. Nach den anstrengenden Küren wurde der Whirlpool wieder mit Turnerinnen und Turnern überfüllt und wir liessen uns von den Düsen massieren.

Frisch geduscht und sehr sehr hungrig begaben wir uns anschliessend an den Hallenbad-Besuch zum Abendessen. Es gab (für viele endlich wieder) Fleisch. Bei einer Flädli-Suppe, Salat, Nudeln, Braten, Bohnen und einem feinen Caramel-Köpfli konnten wir unsere verbrannten Energien wieder aufladen und er war für einmal ungewohnt Still in den Reihen des TVO’s.

Nach dem Abendessen wurde in 3 Gruppen eifrig Luftgewehr geschossen, Kegeln gespielt oder gedichtet. Die Erkenntnis des Abends war, dass die Frauen oftmals viel besser geschossen haben als die meisten Männer. Dies hat sogar der eine oder andere Turner erstaunt. Wir TVO-Frauen sind halt eben Multitalente 😉 Auch beim Dichten hatten die Frauen die Nase vorne. Bei ein paar Frauen sprudelten die Ideen nur so aus ihnen heraus und es entstanden viele sehr tolle Gedichte / Zeilen. Die Gedichte wurden am Schluss des Abends von Kevin, Dodo und Simu B. vorgetragen. Simu B. hat mit seinem „Basler-Dütsch“ wieder einmal alle vom Hocker gerissen und es konnten ein paar Lachtränen gesichtet werden.

Nach dem obligatorischen Teil begann der gesellige Teil. Während die einen im Partykeller „Meierten“ haben die anderen im Essenssaal gemütlich „gemeiert“ oder Scottland-Yard gespielt. Wie sich herausstellte war Melanie der Perfekte Mister X und blieb während des gesamten Spiels unentdeckt. Ein anderer Turner hat Bekanntschaft mit einer Linda aus einem anderen Turnverein geschlossen und den ganzen Abend mit seiner neuen Bekanntschaft verbracht. Leider wollte er am nächsten Morgen nichts mehr vom Abend und seiner Bekanntschaft wissen. Der Abend endete für die einen am späten Abend, für die anderen jedoch erst am frühen Morgen im Bett…

Mehrheitlich pünktlich begann der Sonntag-Morgen um 07.30 Uhr beim Morgenessen wo wir uns nochmals gut für die letzten Trainingsstunden stärkten. Nach dem Morgenessen mussten die Zimmer geräumt werden und wir begaben uns mit „Sack und Pack“ in die Turnhalle. Remo startete ein Einturnen ohne Musik, da er doch noch kein Kopfweh haben wollte. Wie sich herausstellte war die Idee ohne Musik jedoch nicht viel besser. Die Kendo-Kämpfer von neben an haben nämlich mindestens genau so viel Lärm/Geschrei verursacht. Nach dem Einturnen-Light trainierten die Geräteturner/innen ein letztes Mal an den Schaukelringen und dem „Spickboden“. Auf der anderen Hallenseite spielten die Polysportler unter der Leitung von Küsu verschiedene Arten von Völkerball. Nach diesen Turnlektionen begann auch für die Gymnastikerinnen ein letztes Training. Für sie stand heute Mental-Training auf dem Trainingsplan. Mit dieser Technik wurde der letzte Teil der Gymnastik genau unter die Lupe genommen und es konnten schon innert kürzester Zeit grosse Verbesserungen gesehen werden. Nach dem Mental-Training wurde die Gymnastik durchgeturnt und anschliessend wurden die Ziele der Gymnastik besprochen. Die Gymnastikerinnen sind TOP-MOTIVIERT für die anstehende Wettkampf-Saison und wünschen sich Best-Noten und Podest Plätze. Mal sehen wo hin uns die Saison führen wird. Die Polysportler übten währenddessen unter der Leitung von Dodo die Technik des Unihockey-Spielens.

Als gemeinsamer Abschluss stand für alle Brennball mit Baba auf dem Programm. Es wurde „Matterhorn-Brennball“ gespielt und danach ging auch die letzte gemeinsame Trainingsstunde auf dem Kerenzerberg zu Ende.

Nach einem kurzen Duschen besammelten wir uns für ein letztes Mittagessen (Poulet, Reis, Salat, Suppe) im Essenssaal. Nach einer letzten Stärkung machten wir uns auch schon wieder auf den Nachhauseweg Richtung Emmental.

Unsere Erwartungen an das Trainingslager wurden alle erfüllt wenn nicht sogar übertroffen und so startet der TV Oberburg motivierter denn je in eine neue Wettkampfsaison. Hoffen wir, dass wir für unseren Fleiss auch belohnt werden. Dies wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Eines ist jedoch klar, der Zusammenhalt unseres Vereins hat sich in diesem Trainingslager wieder einmal deutlich gezeigt :).

Fotos

04. März, Jeanine Hediger

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Trainingslager 2012 der Aktivriege in Filzbach auf dem Kerenzerberg – „Tatsachenbericht“

Für einmal wieder pünktlich (liegt vielleicht daran, dass wir so viele Frauen waren) fuhren wir um 12.30 Uhr mit 20 Turnerinnen und Turnern los Richtung Kerenzerberg. Nach vielen „Elefantenrennen“, gefährlichen Autofahrern, welche Rückwärts auf der Autobahn fuhren und weiteren „speziellen Fahrern“ besammelten wir uns wie abgemacht auf der Autobahnraststätte in Wädenswil im „Cindys“. Doch ein Auto wollte einfach nicht eintreffen. Wollte das Auto unbedingt als erstes auf dem Kerenzerberg sein, fragten wir uns? Nein, nach einer viertel Stunde traf auch dieses Auto ein. Das Navi der Fahrerin machte sich einen Spass und wollte doch noch die Stadt Zürich ansehen anstatt die Stadt zu umfahren.

Somit waren wir wieder komplett und weiter ging die Fahrt ins Glarnerland. Es war ein Kampf um den vordersten Platz unserer Reihe. Doch als plötzlich das hinterste Auto die Autobahn verliess gab dies laaaange Blicke eines Beifahrers des 2. Autos, welcher sich immer einen Spass machte, beim Überholen grosse Faxen zu machen. Da es aber zwei Wege auf den Kerenzerberg gibt, sind glücklicherweise alle richtig gefahren. Auf dem Kerenzerberg angekommen, sind trotz verschiedener Wege, jedenfalls alle Autos (fast) gleichzeitig. Fazit der Autobahn am Freitag: Es gibt keine schönen Männer auf der Autobahn.

Im Sportzentrum angekommen, bezogen wir sofort unsere Zimmer und stachen direkt in die Halle. Das Training begann mit einem Einlaufen von Pam. Es war Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt, doch nicht alle Teams kamen bei den Stafetten immer ins Ziel. Die Einen oder Anderen blieben von Anfang an am Start liegen.
Zum Schluss musste jede Gruppe ein Motto für unser Trainingslager notieren, dies gab folgende Mottos:

„Me Training, aus Lager“
„I’ve got the power“
„I like to move it“
„Sun Fun and nothing to do“

Nach diesem gemeinsamen Einstieg begann für die noch wenigen Gymnastikerinnen direkt das Training. So lernten Sie bereits im ersten Training einen neuen Gymnastikteil. In der Halle daneben übten die Polysportler/innen das Spiel Juckball. Nach diesen anstrengenden ersten Trainings gab es eine kurze Pause bevor sich die Geräteturner/innen an den Ringen oder am Bungeeseil vergnügten. Die Polysportler/innen spielten spannende Badminton-Matche und übten fleissig an Ihrer Technik. Nach den ersten beiden Trainings stand das lang ersehnte Abendessen an. Pünktlich um 18.15 Uhr wurde uns ein feines Risotto mit Plätzli und Gemüse aufgetischt. Wie immer war das Essen super lecker. Nach dem Essen begaben wir uns pünktlich um 19.30 Uhr wieder in die Halle wo wir von Sändle geleitet zuerst „Schwänzli ziäh“ spielten und uns danach zu zweit mit dem Bängeli aneinandergebunden fangen liessen. Nach dem Einlaufen wurde danach bereits das erste Mal die Schnitzelgrube geöffnet und so konnten die Geräteturner/innen ihre waghalsigen Sprünge in die Grube üben. In der anderen grossen Halle, zeigte uns Fabian die Kunst des Faustballs und brachte uns die Technik bei. Beim anschliessenden Indiaca war ebenfalls grosse Technik gefragt, doch nicht alle beherrschten dieses Spie. So entstanden die verschiedensten Gymnastikmoooooves für eine Gymnastik zu zweit von Fabian und Pam. Am Ende dieser Trainings kam nun nach grossem Staustehen doch noch die restlichen 14 Aktivriegeler/innen der Turner/innen auf dem Kerenzerberg an. Diese schlüpften direkt in ihre Trainingsklamotten und trainierten gleich fleissig mit.

Als nächstes stand wieder Gymnastik auf dem Programm. Nun fast vollständig trainierten die Gymnastikerinnen in zwei Teilen. Die erste Gruppe vom Nachmittag übte weiter an ihrem neu gelernten Teil während die zweite Gruppe mit Sändle ihren neuen Teil übten. Nach diesen anstrengenden Trainings besammelten wir uns alle frisch geduscht im Restaurant wo die einen ein bisschen weniger lang und die anderen ein bisschen länger Meier, Jass oder Poker spielten und den ersten Trainingstag ausklingen liessen.

Um 07.30 Uhr war Morgenessen angesagt. Mehrheitlich pünktlich erschienen die 35 Turnerinnen und Turner zum Teil noch sehr müde zum „Zmorgen“. Beim Frühstück wurden bereits Wetten abgeschlossen, wer als letztes erscheint und wie jedes Jahr gab es da wieder den einen Kandidaten (Lumbus), dessen Namen hier nicht öffentlich genannt wird. Auch der Rest seines Zimmers kam natürlich ein bisschen später. Frisch gestärkt mit Orangensaft, Ovo, Müesli usw. begaben wir uns motiviert, wie immer, in die Halle. Das Einturnen von Isa löste bei den meisten schon heftiges Schwitzen aus (sei es die Müdigkeit oder der Kater). Danach starteten wir mit einer Runde Polysport für alle. Wie am Vorabend angekündigt ging die Lektion nach draussen. Die Mannschaften mussten sich durch Pantomime oder Geräusche finden. So gab es bereits am Morgen viel zu lachen für die Hunde, Schweine, Affen usw. Beim Parcours kam es nicht nur darauf an wie gut man die Posten löste, sondern auch wie schnell man den Parcours absolvierte. Bei lustigen Aufgaben wie Teebeutel werfen, Smarties in Flasche werfen, Becher transportieren oder Küchenrollenstapeln war viel Geschick von jedem einzelnen der Mannschaft gefragt. Beim Posten von Pam wurde man innert kürzester Zeit mit 40 Begriffen konfrontiert und musste diese wieder aufzählen. Dies war definitiv nicht so leicht wie es klingt. Nach viel Gehirnjogging und Schweiss ging es zurück in die Halle wo die Geräteturner/innen wieder ihre Sprünge in die Schnitzelgrube übten, die Technik an den Ringen verbesserten und Saltos mit dem Bungeeseil übten. Den Polysportler/innen wurde durch Carolin die richtige Technik im Unihockey beigebracht. Nach diesen Lektionen übten die Gymnastikerinnen unter der Leitung von Sändle fleissig neue Aufstellungen. Diese brauchte vor allem hohe Konzentration. Unter der Leitung von Dämu spielten die Polysportler verschiedene Ballspiele.

Nach diesem Training konnten wir uns dem heissersehnten Mittagessen widmen. Schon seit dem Morgen früh freuten sich die Meisten der Turnerinnen und Turner auf eine feine Lasagne und diese wurde auch pünktlich aufgetischt. Zusammen mit einer feinen Suppe und Salat liessen wir es uns wieder einmal gut gehen. Nach dem Mittag begaben sich die Gymnastikerinnen wieder auch direktem Weg in die Halle um weiter an den Aufstellungen zu üben. Unter der Leitung von Mätthu wurde in der anderen Halle Fussball gespielt. Nach diesen Lektionen besammelten wir uns alle zusammen draussen auf dem sogenannten „Allwetterplatz“. Geleitet durch Kevin lernten wir alle den Fachtest besser kennen. Kevin versprach den Siegern ein Getränk und somit legten sich alle heftig ins Zeug und es konnten sogar einige neue Fachtesttalente erkannt werden. Nach den spektakulären Fachtesten begaben sich die Geräteturner und Turnerinnen wieder in die Halle um weiter 2-Fach und 3-Fach Saltos in die Grube zu üben. Die Anderen übten unter der Leitung von Dodo Lacross. Am Anfang wurde kurz die Technik geübt, anschliessend im Match umgesetzt. Nach einem harten Spiel, teilweise sogar im Regen, begaben wir uns alle ins Hallenbad. Sofort wurde der Whirlpool im Hallenbad gefüllt. Am liebsten wären alle nur noch im Whirpool geblieben, doch Mischä hatte auch noch ein Programm im Hallenbad vorbereitet. Zum Einwärmen musste jeder vier Längen schwimmen. Danach wurden Mannschaften gebildet. Es folgten ein paar lustige Stafetten wo nicht nur Schnelligkeit sondern auch Geschicklichkeit gefragt war. Sobald das Programm fertig war, war der Whirlpool wieder innert Sekunden voll mit erschöpften Turnerinnen und Turnern welche sich durch die Düsen ein bisschen massieren lassen wollten.

Pünktlich um 18.15 Uhr begaben sich alle vom Hallenbad ausgeruht und frisch geduscht in den Essenssaal. Es gab Pouletplätzli mit Kartoffelgratin und Gemüse. Dazu natürlich wieder eine feine Suppe und Salat. Zum Dessert gab es schon die ersten leckeren Erdbeeren mit Sahne.

Nach dem Essen gingen die meisten ein bisschen in ihr Zimmer bevor es um 20.00 Uhr mit dem Training „Suprise by Sändle“ losging. Im Vorfeld musste jeder ein Stirnband mitnehmen und so kam es zu vielen lustigen Anblicken. Der Eine kam mit einem pinken Stirnband, die Andere mit einem Mausestirnband und ein besonders einfallsreicher Turner machte kurzerhand aus einer Mütze ein Stirnband. Nun endlich die Auflösung des Rätsels um das Training. Sändle erklärte, dass wir uns dem Partnerjoga widmen werden. Nach einem kurzen Aufwärmen mit diversen Übungen wie dem Stuhl lernten wir verschiedene Partnerstellungen. Wir übten den Hund, die Katze, dabei erlernten wir ebenfalls Steigerungsformen. Als es um die Dehnung der Rückenmuskulatur ging, stellten wir fest, dass wir sogar einen Schlangenmensch (Tello) in unseren Reihen haben. Nach viel Dehnen und Kräftigung der Muskulatur stand noch das Gruppenfoto an. So entstanden noch diverse lustige Gruppenfotos, sei es mit „Schnauz“ oder eine klassische „Schitterbigi“.

Wieder umgezogen und ohne Stirnband trafen wir uns alle zusammen wieder im Essenssaal wo die einen gespannt den Eishockeymatch SC-Bern gegen Fribourg verfolgten und die anderen sich Kartenspielen widmeten. Für Sändle, Vera und Dodo gab es von Kevä noch etwas zu trinken spendiert, da sie den Fachtest mit Bravur gemeistert und gewonnen haben. Auch dieser Abend ging für die einen ein wenig früher und für die anderen später oder besser gesagt früh am Morgen zu Ende.

Nach teilweise einer sehr kurzen Nacht, unter anderem auch weil eine Turnerin ihr IPhone selber vorgestellt hat und den automatischen Modus ausgeschaltet hat, das liebe IPhone aber trotzdem noch selber die Zeit umgeschaltet hat, sind die einen also eine Stunde zu früh und die meisten pünktlich zum Morgenessen erschienen. Wie immer war das Zimmer unseres Langschläfers eines der letzten. Wir liessen es uns nochmals so richtig gut gehen und griffen alle beim Buffet zu, damit wir den letzten Trainingstag auch noch mit Energie meistern konnten. Bereits nach dem Morgenessen mussten die Zimmer abgegeben werden und so kam es, dass nicht alle Zimmer pünktlich in der Halle standen, da nicht alle bereits vorgepackt hatten. Mit ein paar Verspätungen startete das Einlaufen von Sändle. Zu fetziger Musik bewegten wir uns alle in der Halle. Nach dem Einlaufen trainierten die Gymnastikerinnen ein letztes Mal und übten nochmals fleissig die Aufstellungen. Zudem wurden sie noch gefilmt, damit sie auch in Oberburg nochmals alle Aufstellungswege studieren können. Die Polysportler/innen übten währenddessen nochmals fleissig an ihren Unihockey-Künsten und lieferten sich spannende Matchs. Nach einer Stunde hiess es auch für die Geräteturner und Turnerinnen ein letztes Mal trainieren. Auch sie übten nochmals fleissig mit der Schnitzelgrube. Unter der Leitung von Fäbu wurde in der anderen Halle nochmals Geschicklichkeit und Kraft trainiert. So wurde nun auch noch die vorhandene Kletterwand genutzt. Ziel war es von der Linken auf die rechte Seite zu gelangen ohne auf den Boden zu kommen und dabei eine gewisse Höhe nicht zur überschreiten. Viele Polysportler gaben nicht auf und versuchten immer wieder von vorne die Kletterwand zu bezwingen doch schlussendlich gab es nur zwei Kletterer welche es schafften. Applaus an Bütti und Evelyne. Nach diesen Kletterpartien begann nun noch der letzte sportliche Teil des Trainingslagers. Pam hatte verschiedene lustige Stafetten vorbereitet. Sei es Memory abzeichnen oder Klämmerli an ein Seil hängen, jeder hat nochmals alles gegeben und motiviert mitgemacht. So ist auch dieser Abschlussteil des Trainingslagers ein voller Erfolg geworden. Zum Schluss konnten wir nochmals das feine Essen des Sportzentrums geniessen bevor es wieder auf den Nachhauseweg ging. Obwohl abgemacht wurde, dass sämtliche Autos über den Hirzel fahren, fuhr jeder eine andere Strecke, weil jeder der erste bei der Mezwan sein wollte.

Um ca. 16.30 Uhr kam dann auch noch das letzte Auto in Oberburg an und das Trainingslager war zu Ende. Ein paar hungrige Turnerinnen und Turner und ihre Angehörigen trafen sich noch zu einem feinen „Znacht“ im Sommerhaus in Burgdorf und der Rest ging nach Hause ins wohlverdiente Bett.